libelle in der luft

Natürlich wild

Drew Webb

Wenn ein Fotograf seine Ausrüstung kennt und liebt, kann es schwierig sein, ihn von etwas Neuem zu überzeugen. Genau in dieser Situation befand sich Tierfotograf Drew Webb, als er von seiner Sony α 7 V zur Sony α 6700 wechselte. „Ich bin professionelle Kameras wie meine α 7 Serie und die Sony G Master Objektive gewohnt. Ich habe nicht damit gerechnet, aus den Socken gehauen zu werden!“’

sittich in einem baum © Drew Webb | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/500s @ f/6.3, ISO 800

Was Drew entdeckte, überraschte ihn: Es verfügte über all die Funktionen, die seine Sony α 7 Vollformatsensor-Kameras für ihn zur Selbstverständlichkeit gemacht haben. „Mit Ausnahme des Formfaktors hatte ich nicht das Gefühl, eine andere Kamera zu verwenden.“

„Dank Funktionen wie den KI-basierten Echtzeiterkennungs-AF für die Motiverkennung kam mir die Kamera sofort vertraut vor. Die α 6700 fühlte sich genauso an wie die α 7 V – nur leichter. Das ist vermutich das Erstaunlichste an dieser Kamera: wie mühelos sie zu bedienen ist.“’

Die α 6700 ist zusammen mit dem E 70-350 mm f/4.5-6.3 G OSS-Objektiv erhältlich – eine ideale Kombination für angehende Tierfotografen. Da die α 6700 einen Sensor im APS-C-Format verwendet, verfügt das 70-350-mm-Objektiv über das gleiche Sichtfeld wie ein 105–525-mm-Objektiv an einer Vollformat-Kamera, welches deutlich größer und schwerer wäre.––

weißer pelikan im wasser © Drew Webb | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/2500s @ f/6.3, ISO 1250

„Es ist ein unglaublich leistungsfähiges Objektiv. Die Brennweite ist ideal zum Fotografieren von Wildtieren auf kurze Distanz, etwa in Gärten oder städtischen Parks, wo die Tiere nicht allzu weit entfernt und an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt sind. Und es ist super leicht: Selbst wenn man heranzoomt, kann man unglaublich mobil sein und auf schnell wechselnde Motive reagieren.“

© Drew Webb

Drews erste Tests dieser Ausrüstung fanden auf einer Reise nach London statt, dessen berühmte Parks ein praktischer Ort waren, um sich mit der Kamera vertraut zu machen und eine Vielzahl von Vogelarten zu fotografieren. Bei einem Tagesausflug wie diesem machen sich die Größe und das Gewicht der α 6700 und des E 70-350 mm f/4.5-6.3 G OSS wirklich bemerkbar. „Mein Rücken tat nicht weh, wenn ich die Tasche anhob“, erinnert er sich. „Tatsächlich habe ich die Kamera und das Objektiv einfach in eine ganz normale Tasche gesteckt. Wenn ich nicht in den Parks war, konnte ich unbeschwert durch die Stadt schlendern.“

„Nach dem Fotografieren von Vögel ging ich zum Fotografieren von Libellen über. Dann ging ich in die Gärten und konzentrierte mich auf Schmetterlinge und Insekten.“ Der KI-Autofokus passte sich jedes Mal dem Motiv an, auf das Drew sich konzentrieren wollte. Und auch die Brennweite des 70-350-mm-Objektivs eignete sich perfekt für die Vielfalt der örtlichen Tierwelt.”

ein teichhuhn versteckt sich im schilf © Drew Webb | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/1000s @ f/6.3, ISO 5000

„Wer das Autofokus-System einer Kamera wirklich auf die Probe stellen will, sollte Libellen fotografieren“, sagt Drew. „Die α 6700 und das 70-350-mm-Objektiv erfassten das Motiv in etwa 70 % der Fälle und verfolgten es anschließend auch. Ich schaltete die Kamera in den Burst-Modus und machte ein paar wirklich schöne Aufnahmen von Libellen im Flug. Libellen zeichnen sich durch die Unberechenbarkeit ihrer Bewegungen aus, deshalb braucht man genug Platz im Bild, um zu sehen, wo sie hinfliegen werden.“’

brennweitenbeispiele eines reihers © Drew Webb | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/1000s @ f/6.3, ISO 5000

Die Kombination aus Kamera und Objektiv funktionierte für Drew perfekt. „Ein APS-C-Sensor hat so viele Vorteile für die Tierfotografie – angefangen beim Formfaktor, bis hin zur Größe, Reaktionsschnelligkeit und Mobilität. Wenn man Tiere fotografiert, trägt man seine Ausrüstung stundenlang mit sich. Und es geht wirklich nichts über ein leichteres Setup“, erklärt Drew.–’’

ein schmetterling auf einem pflanzenstängel © Drew Webb | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/640s @ f/6.3, ISO 1250

Der einzige Kompromiss ist die f/4-6.3 Blende im Vergleich zu den f/2.8 G Master Objektiven, an die Drew gewöhnt ist. Allerdings erreicht er auch damit eine natürlich flache Tiefenschärfe. „Man braucht nicht zwangsläufig f/2.8“, sagt Drew. „Wenn man ein Motiv vom Hintergrund isolieren möchte, kann man das auch mit der Brennweitenkomprimierung erreichen. Dafür braucht man nicht unbedingt eine große Blende.“

ein eichelhäher sitzt in einem baum © Drew Webb | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/400s @ f/6.3, ISO 1250

Das beste Argument für die α 6700 und ihren 26-Megapixel-Sensor ist, dass Drew die Kamera gerne professionell nutzen würde. „Ich habe Aufnahmen, die mit dieser Kamera gemacht wurden, in mein Portfolio aufgenommen. Auf meiner Instagram-Seite sind vermutlich die letzten 20 Aufnahmen alle mit dieser Kamera aufgenommen.“’

ein schwan mit seinem zygnet im wasser © Drew Webb | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/1250s @ f/6.3, ISO 500
Ich finde, die Sony α 6700 ist großartig, um in die Profi-Fotografie einzusteigen. Wenn man soweit ist, dass man sich der Tierfotografie widmen will, aber seine Fertigkeiten weiter verfeinern muss, ist diese Kamera genau das richtige Werkzeug. Und wenn man sie mit dem Objektiv kombiniert, kann man sie sowohl für Reisen als auch für Tiere einsetzen. Das ist Ausrüstung, die ihren Preis wirklich wert ist.“

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