eine ente schwimmt auf dem wasser

Tierfotografie leicht gemacht

Kyle van Bavel

Wer mich noch nicht kennt, sollte wissen, dass meine größte Leidenschaft die Makrofotografie ist, und dass ich meine Aufnahmen unter @kylevanbavel teile. Ich liebe es, mich zu verlangsamen und die übersehenen Details der Natur zu entdecken. In den letzten Monaten habe ich begonnen, meine Liebe zur Natur mit der Tierfotografie zu kombinieren, was mir eine neue Seite des Fotografierens offenbart hat.

Ich lerne noch immer, experimentiere und mache gelegentlich Fehler. Tierfotografie kann einschüchternd wirken, vor allem, wenn man Fotografen sieht, die schwere Ausrüstung in abgelegene Landschaften tragen. Zuerst fragte ich mich, ob ich Fachwissen, teure Ausrüstung oder Zugang zu seltenen Tieren brauchen würde, um eindrucksvolle Bilder zu machen.

© Kyle van Bavel

Doch schon bald stellte ich fest, dass ich nicht weit weggehen musste, um Wildtiere zu fotografieren. Ein lokaler Park, ein See, ein Waldweg, eine Küste oder sogar ein eigener Garten können viele Möglichkeiten dazu bieten. Vögel sind überall, wenn man sie erst einmal bemerkt hat, und bei einem kurzen Spaziergang durch die Nachbarschaft können lohnende Momente passieren.

Als Sony mich bat, das neue FE 100-400 mm f/5.6-8 OSS auszuprobieren, war ich gespannt darauf, was es alles kann. Nachdem ich es in realen Situationen getestet hatte, war ich von seiner Leistung und Bildqualität für diesen Preis beeindruckt. Noch wichtiger ist jedoch, dass die Tierfotografie sich dadurch zugänglicher anfühlte.

kyle van bavel macht eine aufnahme mit seiner sony alpha 7cm2 © Kyle van Bavel

Das erste, was mir auffiel, war, wie kompakt und leicht sich das Objektiv anfühlte. In Anbetracht seines umfassenden Brennweitenbereichs von 100-400 mm ist seine Größe beeindruckend. Trotz seines geringen Gewichts fühlt sich die Verarbeitungsqualität solide an und es wirkt wie ein Objektiv, das für den regelmäßigen Transport und nicht nur für besondere Reisen gedacht ist.

Das ist wichtig, wenn man stundenlang im Freien ist. Größere Tiere bringen einem so einiges über Komposition, Hintergrundtrennung und Geduld bei. Und man muss nicht weit weg reisen, um Wildtiere zu fotografieren.

weißes pferd steht neben einem braunen pferd © Kyle van Bavel | Sony α7C II + FE 100-400mm f/5.6-8 OSS | 1/1000s @ f/5.6, ISO 800

Ein Fehler, den ich am Anfang gemacht habe, war der Versuch, möglichst nahe heranzukommen. Ich dachte, für ein gelungenes Bild muss das Motiv den Rahmen ausfüllen. Mit der Zeit habe ich jedoch gelernt, dass die Umgebung genauso wichtig ist. Wenn um ein Tier herum etwas Platz lässt, kann das Aufschluss über seinen Lebensraum geben und eine überzeugendere Geschichte erzählen.

ein großer grauer vogel sitzt geduldig am wasser © Kyle van Bavel | Sony α7C II + FE 100-400mm f/5.6-8 OSS | 1/1000s @ f/8, ISO 640

Ich habe auch gelernt, wie wichtig Hintergründe sind. Da ich aus der Makrofotografie kam, wusste ich bereits, wie ein weicher, übersichtlicher Hintergrund ein Bild verwandeln kann. Das Gleiche gilt für Wildtiere. Wenn man sich leicht bewegt, etwas tiefer geht oder einfach auf den richtigen Moment wartet, kann man oft ein saubereres und ausgewogeneres Ergebnis erzielen.

kleiner vogel mit orangefarbenem gefiedertem kopf © Kyle van Bavel | Sony α7C II + FE 100-400mm f/5.6-8 OSS | 1/1000s @ f/8, ISO 1600

Ein weiterer Fehler bestand darin, zu erwarten, dass jeder Spaziergang ein perfektes Bild hergeben wird. Selbst wenn man mit sehr wenig zurückkehrt, lernt man, wo Vögel gerne sitzen, wie sich das Licht verändert und wie sich Tiere verhalten. Ich wünschte, ich hätte früher gewusst, dass diese ruhigeren Momente nicht verschwendet sind. Sie sind Teil des Wachstums.

Ein Objektiv wie das Sony FE 100-400 mm f/5.6-8 OSS hätte mir helfen können, schneller zu lernen, denn sein nützlicher Bereich sorgt für ein einfaches Nutzererlebnis. Bei 100 mm kann man mehr von der Umgebung einbeziehen oder größere Tiere fotografieren. Bei 400 mm kann kleinere oder weiter entfernte Motive isolieren. Diese Flexibilität ermöglicht es, mehrere Stile mit nur einem Objektiv auszuprobieren.

eine kleine braune kuh schaut direkt in die kamera © Kyle van Bavel | Sony α7C II + FE 100-400mm f/5.6-8 OSS | 1/1000s @ f/8, ISO 640

In Kombination mit den richtigen Einstellungen der Sony α 7C II Vollformatkamera, liefert das Objektiv eine beeindruckende Bildqualität. Ich habe vor allem die Motivverfolgung und den Augen-AF verwendet, um das Auge eines Tieres scharf zu halten, selbst wenn es sich bewegte. Dadurch konnte ich mich mehr auf Komposition und das Timing konzentrieren, anstatt mir ständig Gedanken über den Fokus machen zu müssen.

Der AF fühlt sich schnell und reaktionsfähig an, während die integrierte Stabilisierung für eine flüssige und ruhige Sicht bei handgeführten Aufnahmen sorgt. Das ist besonders nützlich, da Wildtiermomente sich oft in Sekundenschnelle ereignen. Das Objektiv gab mir die Zuversicht, dem Motiv zu folgen, anstatt zu zögern.

Das Objektiv passt auch hervorragend zu einer Vollformat-Kamera. Bei der Sony α 7C II nutzt es die gesamte Sensorfläche und liefert hervorragende Details, natürliche Tiefe und Vielseitigkeit. Bei 100 mm kann man die Umgebung einbeziehen. Bei 400 mm kann man Vögel aus respektvoller Entfernung isolieren. Außerdem liebe ich das weiche, natürliche Bokeh, das Ablenkungen reduziert und das Motiv schön abgrenzt. Die detaillierten Vollformat-Dateien geben mir außerdem reichlich Freiraum beim Zuschneiden, wenn ein Vogel im Bild kleiner bleibt als erwartet.

ein grauer vogel auf einem see kurz vor dem abheben © Kyle van Bavel | Sony α7C II + FE 100-400mm f/5.6-8 OSS | 1/1000s @ f/8, ISO 400

Das Objektiv ist auch mit den Telekonvertern von Sony kompatibel, was sogar noch größere Reichweiten ermöglicht. Mit dem 1,4-fach-Telekonverter wird aus 100 mm 140 mm und aus 400 mm 560 mm, wodurch ein Brennweitenbereich von 140-560 mm mit einer maximalen Blende von f/8-11 entsteht.

Mit dem 2,0-fach-Telekonverter wird aus 100 mm 200 mm und aus 400 mm 800 mm, wodurch ein Brennweitenbereich von 200-800 mm mit einer maximalen Blende von f/11-16 entsteht. Man kann den Standardbereich für gewöhnliche Wildtiere verwenden und für kleinere oder weiter entfernte Vögel zusätzliche Reichweite hinzufügen, ohne ein weiteres Objektiv mitführen zu müssen.

ein kleiner rotbrüstiger vogel sitzt auf einem zweig © Kyle van Bavel | Sony α7C II + FE 100-400mm f/5.6-8 OSS + 2x Teleconverter | 1/1000s @ f/16, ISO 400

Am wichtigsten ist, dass die Leichtigkeit der Ausrüstung das ganze Erlebnis noch angenehmer machte. Ich konnte länger erkunden, mich frei bewegen und Wildtiere bequem fotografieren. Auch spontane Aufnahmen waren viel einfacher. Man kann nach der Arbeit mühelos einen örtlichen See besuchen, durch ein nahegelegenes Naturgebiet radeln, durch Ihre Nachbarschaft spazieren gehen oder Vögel in seinem Garten fotografieren, ohne daraus eine große Expedition zu machen.

eine katze schaut am straßenrand sitzend © Kyle van Bavel | Sony α7C II + FE 100-400mm f/5.6-8 OSS | 1/1000s @ f/8, ISO 12800

Das Sony FE 100-400 mm f/5.6-8 OSS zeigt, dass Telefotografie von Wildtieren nicht einschüchternd oder körperlich anstrengend sein muss. Sie kann auch leicht, zugänglich und spontan sein. Man braucht keinen perfekten Standort oder jahrelange Erfahrung. Man kann einfach mit dem anfangen, was in der Nähe ist, beobachten, wie Tiere sich bewegen, und sich selbst erlauben, auch Fehler zu machen.

Mit einem kompakten und vielseitigen Objektiv, Geduld und der Bereitschaft zum Erkunden kann die Tierfotografie zu einem zugänglichen und äußerst genussvollem Teil der eigenen Fotografiereise werden.

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