alexandra surkova beim fotografieren in der hocke

Alpha 6700 | Test in freier Wildbahn

Alexandra Surkova

Mein Name ist Alexandra Surkova, ich komme aus Madrid und bin professionelle Tierfotografin. Im Jahr 2020 verbrachte ich bei 40 Grad Hitze viele Stunden in einem Zelt, um eine Eule zu fotografieren. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt – seitdem bin ich Tierfotografin.

Heute gehöre ich zu denen, die morgens um drei voller Elan aufstehen, um außergewöhnliche Momente zu erleben – einen Luchs, der an mir vorbeizieht, oder ein Eulenbaby, das mit offenem Schnabel darauf wartet, von seiner Mutter gefüttert zu werden. Diese Begegnungen beflügeln meine Leidenschaft für die Tierfotografie und motivieren mich, die Schönheit und die Wunder der Natur einzufangen.

Sie waren eine der ersten, die die Alpha 6700 ausprobiert hat. Was waren Ihre ersten Eindrücke und welche Funktionen haben Ihnen besonders gut gefallen?

Als ich die Kamera ausgepackt habe, war mein erster Gedanke: Ist es wirklich möglich, dass eine so kleine und leichte Kamera alle Voraussetzungen erfüllt, die eine so schwierige Aufgabe wie die Tierfotografie mit sich bringt? Nachdem ich ein paar Tage mit ihr verbracht habe, kann ich voller Überzeugung sagen: Ja! Und sie geht sogar noch darüber hinaus.

Das KI-gesteuerte Autofokussystem setzt in der Tierfotografie neue Maßstäbe. Stellen Sie sich mal einen im Gras versteckten Adler oder Geier vor. Die Kamera ist nicht nur in der Lage, das Tier trotz der schwierigen Bedingungen zu fokussieren, sie erkennt auch sein Auge, und wenn es nicht im Blickfeld ist, bleibt der Fokus auf dem Körper des Vogels. Sobald das Auge wieder sichtbar wird, registriert die Kamera es sofort.

adler mit blick in den himmel © Alexandra Surkova | Sony α6700 + FE 400mm f/2.8 GM OSS | 1/2500s @ f/2.8, ISO 250

Inwiefern helfen diese Funktionen bei den Aufnahmen, die Sie und andere in diesem Bereich machen?

Das Design und die Funktionalität der Kamera haben mich sehr beeindruckt. Ihre Ergonomie bietet ein gutes Gleichgewicht zwischen Kompaktheit und Benutzerfreundlichkeit. Ich konnte schnell Anpassungen vornehmen, ohne den Sucher aus den Augen zu lassen, und habe so keinen wichtigen Moment verpasst. Dies trägt maßgeblich dazu bei, dass man am Ende die wirklich entscheidenden Aufnahmen erhält. Ein besonders wichtiges Merkmal ist für mich als Tierfotografin die hervorragende Mobilität der Kamera. Trotz ihrer beeindruckenden Palette an High-End-Funktionen ist die Alpha 6700 kompakt und leicht, was sie zu einem fantastischen Begleiter für lange Wanderungen in der Wildnis macht. Ich muss weder Kompromisse bei der Qualität eingehen noch schwere Ausrüstung mit mir herumtragen.

Insgesamt betrachtet hat die Kamera meine Erwartungen übertroffen. Dank des durchdachten Designs, der Mobilität und der intuitiven Bedienelemente eignet sie sich perfekt für Fotografen, die unkompliziert eindrucksvolle Aufnahmen machen möchten. Ich empfehle sie sowohl für Profi- als auch für Hobbyfotografen.

Doch wollen Sie wissen, was ehrlich gesagt das Beste ist? Die Kamera ist für Fotografen aller Couleur erschwinglich. Dadurch kann sich nun ein breiteres Spektrum von Hobbyfotografen in der Tierfotografie versuchen. Ganz gleich, ob man ein erfahrener Profi ist oder gerade erst anfängt – diese Kamera bietet die Chance, atemberaubende Momente in der Natur festzuhalten, ohne das Budget überzustrazieren.

zwei vögel füttern sich gegenseitig © Alexandra Surkova | Sony α6700 + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1250s @ f/6.3, ISO 3200

Objektive sind eine weitere wichtige Komponente beim Fotografieren. Welche Sony Objektive haben Sie für Ihren ersten Test verwendet und warum?

Bei meiner ersten Tour mit der neuen Alpha 6700 habe ich meine bewährten Begleiter, das 200-600mm G und das 400mm GM, mitgenommen. Diese beiden Objektive haben mir bei meiner Entwicklung als Tierfotografin sehr geholfen, da sie eine außergewöhnliche Bildqualität für detaillierte und lebendige Tieraufnahmen liefern.

Normalerweise arbeite ich mit der Alpha 1 Vollformatkamera. Ein APS-C-Modell wie die Alpha 6700 bietet mir den Vorteil, dass ich den Crop-Faktor 1,5 verwenden und so Tiere aus größerer Entfernung fotografieren kann. Das Sony E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS zum Beispiel, das für wilde Tiere normalerweise nicht ausreicht, wird auf der Alpha 6700 zu einem 105–525-mm-Objektiv – die ideale Brennweite für diese Art von Aufnahmen. Da die Kamera mit allen Sony Objektiven kompatibel ist, konnte ich außerdem mit meinem 600mm f/4 GM Super-Teleobjektiv arbeiten, das an der 6700 eine unglaubliche Brennweite von 900 mm ergibt. Dadurch kann ich mit einer Brennweite, die für ein Vollformatmodell undenkbar ist, ein atemberaubendes Bokeh erzeugen. Diese Funktionen sind besonders hilfreich, wenn man einzigartige, flüchtige Momente im Verhalten von Tieren festhalten möchte und sich dabei eine hohe Detailgenauigkeit wünscht.

eule auf einem ast mit blick in den himmel © Alexandra Surkova | Sony α6700 + E 70-350mm f/4.5-6.3 G OSS | 1/2000s @ f/6.3, ISO

Welchen Rat würden Sie Fotografen geben, die Sie und Ihre Arbeit bewundern?

Die Tierfotografie ist wie ein spannendes Versteckspiel – nur dass die Tiere nicht wissen, dass sie mitspielen! Die Alpha 6700 könnte die Geheimwaffe sein, mit der sich schwer zu fassende Momente einfangen und zum Leben erwecken lassen. Lachen Sie über unerwartete Begegnungen, stellen Sie sich den Herausforderungen und feiern Sie die witzigen Aktionen der Tiere, denen Sie begegnen. Mit Ihren Bildern können Sie nicht nur die Schönheit der Natur dokumentieren, sondern auch den Betrachter zum Lachen bringen und ihn daran erinnern, dass Naturschutz sowohl wichtig ist als auch Spaß machen kann!

majestätischer vogel sitzt auf einem abgestorbenen baumstumpf © Alexandra Surkova | Sony α6700 + FE 400mm f/2.8 GM OSS | 1/1000s @ f/2.8, ISO 1000
kleiner vogel hält eine maus fest, die er gerade gefangen hat © Alexandra Surkova | Sony α6700 + FE 400mm f/2.8 GM OSS | 1/400s @ f/2.8, ISO 4000

Haben Sie noch einen abschließenden Rat für unsere Leser? 

Denken Sie immer daran: Jede Aufnahme erzählt eine Geschichte. Es geht nicht darum, in der Hoffnung auf ein einziges gutes Bild wild drauf los zu fotografieren, sondern um Beobachtung, Geduld und Intuition. Nehmen Sie sich Zeit, um das Verhalten Ihres Motivs zu verstehen. Warten Sie auf den perfekten Moment, eine einzigartige Interaktion, eine spezielle Geste, die eine besondere Geschichte erzählt. Es gilt, das Motiv nicht nur zu dokumentieren, sondern auch sein Wesen zu vermitteln. Machen Sie also hinter Ihrem Objektiv nicht einfach nur ein Foto, sondern erzählen Sie eine Geschichte – und zwar eine gute.

stier schaut bedrohlich in die kamera © Alexandra Surkova | Sony α6700 + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/500s @ f/5.6, ISO 640

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Alexandra Surkova | Spain

Alexandra Surkova ist professionelle Naturfotografin und lebt in Spanien.

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