Mann in Make-up, mit Kopfhörern

Zeit für Kreativität

Mathias Kniepeiss

„Was ich an Fotoaufnahmen wie dieser liebe“, erklärt Mathias Kniepeiss lächelnd, „ist, dass ich nicht auf die Uhr sehe. Es ist ein freier Tag, um zusammenzuarbeiten, zu lernen, sich an neuen Ideen zu erfreuen und einfach das beste Foto zu machen, das ich mir vorstellen kann!“

Wir sprechen über sein jüngstes Projekt, „The Sound of Silence“, das er mit seiner Sony α7R IV fotografiert hat. Bei diesem Projekt arbeitete Mathias mit der Medienproduktionsfirma boxquadrat zusammen und schuf eine Reihe beeindruckender Bilder im Stil von Werbefotos.

Frau in dunklem Make-up und Gold, mit Kopfhörern, lächelt

© Mathias Kniepeiss | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.8 | 1/160s @ f/7.1, ISO 100

„Im Team zu arbeiten, sollte immer inspirierend sein“, fährt er fort. „Und bei einem freien Projekt mit talentierten Freunden wie Philipp Schulz von boxquadrat, der großartigen Make-up-Artistin Jasmin Simak, Models und Videografen wie Lauren Klocker machte dies besonderen Spaß. Das Ziel war es, hochwertige Werbeporträts mit einer eindrucksvollen visuellen Verbindung zwischen Mensch und Produkt zu kreieren. Das Produkt waren in diesem Fall Kopfhörer von Sony.“

Neben dem für diese Aufnahmen erforderlichen aufwändigen Make-up war die intelligente Studiobeleuchtung, insbesondere bei der Reihe der Fotos in Schwarz und Gold, eines der Hauptelemente, die notwendig waren, um das Projekt lebendig werden zu lassen. „Es war eine große Herausforderung für uns, genau die zurückhaltende Beleuchtung zu schaffen, die wir wollten, um sowohl die Kopfhörer als auch das Gesicht des Models hervorzuheben“, erklärt Mathias.

Bei der Arbeit mit dem Model, Lis O, verwendeten Mathias und sein Team zwei seitlich von ihr mit Stripboxen angebrachte Profoto Blitze und einen dritten Blitz mit einer großen Softbox über ihr. „Wir veränderten den Winkel der Stripboxen oft, bis wir soweit waren zu fotografieren“, so Mathias. „Wir drehten sie einfach und bewegten sie dabei vielleicht um jeweils 5 cm, sodass das Licht sie und die Kopfhörer hervorhob, aber sonst nichts.“

Frau in dunklem Make-up und Gold, mit Kopfhörern

© Mathias Kniepeiss | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.8 | 1/160s @ f/8.0, ISO 100

„Die Fotos mit dem anderen Model, Alexander Cohen, stellten eine andere Herausforderung dar“, fährt er fort. „Bei einem High-key-Effekt und Lichtern, die den weißen Hintergrund ebenso beleuchten wie das Motiv, müssen Sie auf genug Definition im Gesicht achten, damit es nicht zu kontrastarm aussieht. Es passiert auch leicht, dass man überbelichtet und dann in manchen der Highlights keine Details hat. Hier wollten wir an der Struktur seiner Haut festhalten und auch ein paar interessante Lichtreflexe in seinen Augen bekommen. Sehen Sie genau hin, dann erkennen Sie die reflektierten Stripboxen, so dass es wie ein Tierauge wirkt. Genau das war ein weiterer Vorteil, Zeit zu haben: Wir konnten mit der Beleuchtung spielen und sie optimieren.“

Mann mit Make-up, mit Kopfhörern

© Mathias Kniepeiss | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.8 | 1/160s @ f/7.1, ISO 100

Das Projekt „Sound of Silence“ bot Mathias auch die Gelegenheit, mit seiner α7R IV und dem FE 85mm f/1.8 Objektiv im Studio zu experimentieren. „Ich wollte Porträts fotografieren, die wirklich hochwertig waren“, erklärt er. „Die α7R IV ist hierfür perfekt. Die Auflösung mit 60 Megapixel ist spektakulär, und dank Funktionen wie dem Autofokus mit Augenerkennung und der integrierten Bildstabilisierung ist jeder Pixel dabei eine Freude. Wenn Sie heranzoomen, sehen Sie die feine Struktur der Haut, die Kunstfertigkeit der Make-up-Artistin und sogar die zarte Struktur der Iris.“

Und trotz des hochkomplexen Make-ups hatte die α7R IV keine Schwierigkeiten mit dem Tracking der Augen. „Sie hat unglaublich gut funktioniert“, erzählt Mathias, „und mit dem Echtzeit-Autofokus hielt sie die Position auf dem Augenlid, selbst als das Auge geschlossen war. Und all dies in der Dunkelheit eines Fotostudios! Was mir auch gefallen hat, war die Leichtigkeit, in andere Fokusmodi zu wechseln, etwa wenn ich schnell auf das Logo der Kopfhörer anstelle der Augen fokussieren musste. Die Handhabung macht es super einfach, den richtigen Modus auszuwählen und die Kamera schnell zu bewegen.“

Frau in dunklem Make-up und Gold, mit Kopfhörern, blickt zur Seite

© Mathias Kniepeiss | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.8 | 1/160s @ f/8.0, ISO 100

Ein weiterer Aspekt, den Mathias im verdunkelten Studio bemerkte, war die Flexibilität des elektronischen Suchers der Kamera.

„Der enorme Vorteil, mit einer spiegellosen Kamera zu arbeiten und mit einem Studioblitz anstelle einer DSLR zu fotografieren“, erklärt er, „besteht darin, dass Sie den EVF zwischen Live View-Modi und Nicht-Live View-Modi hin- und herwechseln können. Es war wirklich klasse, damit zu arbeiten, insbesondere in dem Setting mit der zurückhaltenden Beleuchtung. Das bedeutet, dass ich in dem einen Modus den Effekt der Blitze sehen kann und wie sie die Beleuchtung erzeugen, und dann in den anderen Modus wechseln kann, um eine normale Ansicht zu bekommen, in der ich den Gesichtsausdruck und die Komposition richtig sehen kann.“
Mann mit Make-up, mit Kopfhörern, blickt zur Seite

© Mathias Kniepeiss | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.8 | 1/160s @ f/7.1, ISO 100

Er lächelt, als er sein letztes „Freier Tag“-Projekt zusammenfasst: „Ich war wirklich zufrieden. Für mich liegt das daran, dass die Fotos dem sehr nahekamen, was ich mir zu Beginn vorgestellt hatte. Wenn ich am Anfang von Fotoaufnahmen eine Idee habe, versuche ich, dieser Idee so nahe wie möglich zu kommen. Im Laufe des Tages können sich so viele Herausforderungen stellen, und Sie müssen sich anpassen und lernen, mit der Hilfe des Teams und auch der Technologie, mit der Sie arbeiten, wie meiner α7R IV. Am Ende des Tages hatte ich eine Menge gelernt und ein paar tolle Bilder fotografiert. Und das macht mich immer glücklich.“

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Mathias Kniepeiss

Mathias Kniepeiss | Österreich

„In der Fotografie ist nichts unmöglich – egal, ob man Geschichten für die Ewigkeit festhalten oder neue Welten erschaffen möchte“

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