Wenn Michael Schaake seine Ausrüstung für die nächste große Reise zusammenstellt, gehört das Superweitwinkel-Objektiv FE 12-24mm f/2.8 G Master von Sony zu den ersten Objektiven, die er in seinen Rucksack packt.
„Der größte Vorteil ist, dass ich einen großen Teil der Umgebung mit auf die Aufnahme bekomme“, erklärt der deutsche Tier- und Naturfotograf. Ein großer Bildausschnitt ist Michael wichtig, um den Betrachter mit auf die Reise nehmen zu können.
„Wenn man den Nachthimmel fotografiert, etwa die Milchstraße oder das Polarlicht, braucht man ein Weitwinkelobjektiv wie dieses. Der Himmel ist so unendlich weit, und ich möchte möglichst viel von diesem wunderbaren Licht einfangen.“
Bei Michaels Abenteuern in Norwegen kann das Sony 12-24mm f/2.8 G Master Objektiv seine Stärken ausspielen. Mit seiner minimalen Brennweite von 12 mm in Kombination mit der Blende von f/2.8 werden auch nur schwach leuchtende Sterne sichtbar. Beim Fotografieren des Nachthimmels liefert der Unterschied von einer Blendenstufe im Vergleich zu einem f/4 Zoomobjektiv zuverlässig beeindruckende Ergebnisse.
„Es kommt darauf an, so viel Licht wie möglich einzufangen“, so Michael. „Beim Fotografieren von Landschaften brauche ich normalerweise keine Blende von f/2.8, denn ich versuche, eine möglichst große Tiefenschärfe zu erreichen. Ausschlaggebend ist für mich also, dass ich das Licht des Nachthimmels optimal nutzen möchte.“
Eines von Michaels aktuellen Lieblingsbildern wurde mit dem FE 12-24mm f/2.8 G Master Zoomobjektiv aufgenommen. Es zeigt das Nordlicht über einem See in Kvikkjokk, Schweden.
„Ich erinnere mich genau daran, wie ich dieses Foto aufgenommen habe. Es war ein unglaublich schöner, ruhiger Moment. Da es völlig windstill war, spiegelten sich die Bäume ganz deutlich im Wasser. Durch einen Teil der Milchstraße wird der Blick des Betrachter in die Mitte des Fotos gelenkt. Das Nordlicht im linken Teil des Bildes reicht beinahe bis zur selben Stelle, etwas rechts davon befinden sich dann die beiden Bäume. Mir gefällt diese ausgewogene Bildkomposition sehr gut.“
Michael hätte auch ein Objektiv mit Festbrennweite verwenden können, doch die Brennweite von 12-24 mm bietet ihm eine Vielseitigkeit, die gerade bei langen Wanderungen wichtig ist. „Ich bin kein Mensch, der irgendwo hin läuft und dann stundenlang wartet, um irgendwann auf den Auslöser zu drücken. Ich bin immer in Bewegung.“ Daher kommt es für ihn auf jedes Gramm Gewicht in seiner Kameratasche an.
„Das Objektiv ist vielseitiger als das 24-mm-Objektiv, das nur manchmal weit genug ist, während das mit 14 mm manchmal zu weit oder nicht ganz weit genug ist – das 12-24-mm-Objektiv von Sony ist für mich damit die mit Abstand vielseitigste Option. Normalerweise nehme ich noch das FE 24-105mm f/4 G OSS und das 70-200 GM II mit, um wirklich für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.“
Manchmal bedeutet ein Zoomobjektiv einen erheblichen Kompromiss gegenüber einem Objektiv mit Festbrennweite. Doch das Design des 12-24mm f/2.8 G Master sorgt dafür, dass keine Abstriche nötig sind. Die optische Qualität ist für Michael mehr als ausreichend, um das Objektiv mit seiner Kamera Sony Alpha 7R IV sowie der Alpha 7R V, beide mit 61 Megapixel, verwenden zu können.
„Es ist ein besonderes Objektiv. Bei einer weit geöffneten Blende von f/2.8 ist es sehr scharf, aber wirklich gut ist es bei f/8. Bei diesem Wert liefert es selbst in den Ecken ein scharfes Bild ohne Verzerrung.“
Ein weiteres Lieblingsfoto von Michael mit dem 12-24mm entstand auf der Isle of Skye.
„Das Wetter war an diesem Tag sehr wechselhaft. Plötzlich rissen die Wolken auf, was zu dieser dramatischen Lichtstimmung führte. Dank der Brennweite von 12 mm konnte ich den Fluss aus einer sehr kurzen Distanz fotografieren. Daher sind die von der Sonne beleuchteten Steine sehr detailliert und mit ihrer wunderbaren Textur auf dem Foto zu sehen.“
Wenn das Wetter es zulässt, scheut Michael auch nicht davor zurück, gegen die Sonne zu fotografieren. So entstehen durch die 9 abgerundete Blendenlamellen des Objektivs schöne Sonnensterne mit 18 Strahlen. „Ich achte darauf, dass sich etwa ein Ast oder ein weit entfernter Baum direkt vor der Sonne befindet, um die Sterne entstehen zu lassen. Mit Reflektionen oder Flecken habe ich nie Probleme, es sei denn, ich gehe ins Extreme oder möchte diese Effekte bewusst in mein Bild einbauen.“
Insgesamt ist die Leistung des FE 12-24mm f/2.8 G Master Objektivs herausragend. Wie viele andere Fotografen geht Michael davon bereits aus, wenn er das rote „G“ auf einem Objektiv von Sony sieht. „G Master steht für Qualität. Es ist einfach klar, dass es an diesen Objektiven nichts auszusetzen geben wird.“
„Teil des Augenblicks zu sein und die spektakuläre Schönheit der Natur zu sehen, kann ein beeindruckendes und intimes Erlebnis sein. Ich hoffe, ich kann andere an dieser Reise teilhaben lassen, indem ich meine Bilder teile.“