Wenn es um die Konventionen der Landschaftsfotografie geht, hält sich der niederländische Fotograf Albert Dros nur selten an die Regeln. „Stative sind nicht so mein Ding. Achtzig, vielleicht sogar neunzig Prozent meiner Bilder fotografiere ich aus der Hand“, erklärt er. Angesichts seiner Vorliebe für Handaufnahmen überrascht es umso mehr, dass er für seine Landschaftsbilder häufig Telezoom-Objektive verwendet. Seit kurzem gehört auch das FE 70-200mm f/2.8 Master II Objektiv von Sony mit optischer Sony SteadyShot Stabilisierung immer in seine Kameratasche.
Dass Albert auf Zoomobjektive setzt, liegt an deren Vielseitigkeit. So ermöglichen sie es ihm, zu experimentieren und mit verschiedenen Arten von Aufnahmen zu spielen.
„Anfang des Jahres war ich für Aufnahmen in der Toskana. Die meisten Bilder habe ich dabei mit meiner Sony Alpha 7R IV und dem FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II gemacht. Das Objektiv liefert superscharfe Bilder, sodass ich selbst mit der 60-Megapixel-Auflösung der Alpha 7R IV keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehen muss. Am wichtigsten ist es mir jedoch, dass das Objektiv leicht ist. Diese Version wiegt viel weniger als der Vorgänger, das 70-200mm f/2.8 GM. Ich reise mit meiner Kameraausrüstung um die ganze Welt, trage sie durch Flughäfen und Berge hinauf. Da spielt das Gewicht immer eine große Rolle. Jedesmal, wenn Sony ein neues Objektiv herausbringt, bin ich von seinem geringen Gewicht überrascht.“
Ein Telezoom-Objektiv ist eine der Möglichkeiten, mit denen Albert seinen Landschaftsaufnahmen ihren unverwechselbaren Charakter verleiht.
„Ich fotografiere viele Landschaften, die aus verschiedenen Ebenen bestehen. In der Toskana fand ich zahlreiche Stellen, an denen ich perfekt weiter entfernt liegende Teile der Landschaft fotografieren konnte“, berichtet er. „Es ist einfach, eine Szene vor sich zu haben und alles mit einem Objektiv mit 24 mm Brennweite einzufangen, doch mit einem Objektiv wie dem 70-200 mm f/2.8 GM II muss man versuchen, die gewünschte Aufnahme innerhalb der Landschaftsszene vor einem zu finden. Dazu kommt noch der Komprimierungseffekt eines Teleobjektivs, der einem Landschaftsbild mehr Tiefe und Ebenen verleiht.“
Das Objektiv eignet sich nicht nur für Landschaftsaufnahmen, sondern hat sich schon in den verschiedensten Szenarien bewährt, wobei Albert die Blende von f/2.8 als besonders hilfreich empfindet.
„Die Blende von f/2.8 eröffnet viele Möglichkeiten. Das Objektiv hat einen relativ geringen Fokusabstand, sodass ich bei vielen Bildern einen Nahaufnahme-Look erzeugen kann, indem ich mit f/2.8 fotografiere und den Hintergrund unscharf stelle. Es ist schon verrückt, was man so alles erreichen kann. Und natürlich kann ich damit auch bei schwachem Licht fotografieren. Wenn ich ein Porträt einer Person oder eines Tieres mit f/2.8 aufnehme, ist das Bokeh im Hintergrund sehr weich. Dies in Kombination mit der Schärfe ist der Grund dafür, warum sich das Objektiv von anderen abhebt. Genau das macht das G Master aus: das fantastische Bokeh und die wunderbare Schärfe.“
Wie die anderen Objektive der G Master Serie verfügt auch das FE 70-200mm f/2.8 GM II über einen Blendenring, mit dem Albert die Blende schnell einstellen kann und dabei immer eine Hand am Objektiv und die andere an der Kamera hat. Obwohl das Objektiv auch über Funktionstasten verfügt, über die man zwischen verschiedenen Funktionen wechseln kann, benutzt Albert sie in der Standardeinstellung, dem Autofokus.
Bei einem kürzlichen Shooting fotografierte Albert fünf galoppierende Schimmel – ein echter Härtetest für das 70-200mm. „Die Sonne stand tief am Himmel hinter den Pferden und erzeugte ein starkes, goldenes Licht. Das Wasser spritzte, als die Pferde hindurchliefen. Es war sowohl spektakulär als auch wunderschön.“
„Die Pferde rannten sehr schnell auf mich zu, sodass sich der Fokusabstand ständig änderte“, erinnert er sich. „Ich schaltete die Alpha 7R IV einfach in den kontinuierlichen Autofokus und durch das Tracking waren die Pferde immer im Fokus. Er wechselte nicht auf das spritzende Wasser vor den Pferden oder etwas anderes, sondern wurde einfach beibehalten. Es hat super gut funktioniert.“
Der sichere Umgang mit verschiedenen Objektiven ist für jeden professionellen Fotografen unerlässlich. Deshalb bevorzugt Albert die G Master Reihe. „Oft verwende ich ein neues Objektiv von Sony, wie zum Beispiel das 70-200mm f/2.8 G Master II – nur dass das Design für mich nicht neu ist. Ich weiß genau, wo alles ist. Wenn sich die Landschaft oder das Licht plötzlich ändern, kann ich in meine Tasche gehen, ein Objektiv herausnehmen, das ich noch nie benutzt habe, und alles befindet sich an der gleichen Stelle wie bei meinen anderen G Master Objektiven. Dies ist ein weiterer großer Vorteil der G Master Serie und ein Grund, warum ich sie immer wieder verwenden werde.“
„Ich bin besessen davon, das perfekte Foto zu machen.“