terry donnelly hält seine sony alpha mit 135mm g master objektiv

Objektivprofil | Der Alleskönner unter den Objektiven – 135mm f/1.8 GM

Terry Donnelly

Obwohl Fotografen 135-mm-Objektive üblicherweise für Porträtaufnahmen verwenden, kommt das Sony FE 135mm f/1.8 G Master beim britischen Fotografen Terry Donnelly in weit mehr Situationen zum Einsatz. „Es ist ein fantastisches Objektiv für Porträts, eignet sich jedoch ebenso gut für Sport-, Tier- und Dokumentarfotos“, sagt Terry.

Als Mitglied der leistungsstarken G Master Serie von Sony zeichnet sich das Festbrennweitenobjektiv FE 135mm f/1.8 durch eine außergewöhnliche Schärfe und eine Blende von f/1.8 aus. Damit entstehen Bilder, die sich von denen mit anderen Objektiven aufgenommenen unterscheiden.

hund beim sprung durch die luft © Terry Donnelly | Sony α1 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/2000s @ f/1.8, ISO 125
„Die maximale Blendenöffnung von f/1.8 ermöglicht mir eine hervorragende Trennung zwischen Motiv und Hintergrund“, erklärt Terry. „In Kombination mit dem Hintergrund verleiht die Brennweite dem Bild einen einzigartigen Charakter, den man mit Objektiven mit anderer Brennweite nicht erhält.“
model liegend in der brandung am strand © Terry Donnelly | Sony α1 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/250s @ f/1.8, ISO 125

Bei kommerziellen Aufnahmen fotografiert Terry alles Mögliche. Deshalb arbeitet er mit Sony Alpha Kameras, die den anspruchsvollen Anforderungen eines Profifotografen gerecht werden. Normalerweise fotografiert Terry mit einer Alpha 1 oder Alpha 9 II. In letzter Zeit gehörte er jedoch zu den ersten, die die bahnbrechende Alpha 7R V mit AI-Autofokus-Technologie verwenden.

„Das 135mm f/1.8 fokussiert an der Alpha 1 und der neuen Alpha 7R V sehr schnell. Vor allem der Augen-Autofokus funktioniert mit dem Objektiv hervorragend.“
frau im mantel mit blick nach oben © Terry Donnelly | Sony α1 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/800s @ f/1.8, ISO 320

Vor gerade einmal zehn Jahren war es nicht einfach, ein Porträt oder eine Sportaufnahme mit einem 135-mm-Objektiv bei f/1.8 aufzunehmen. Um ein Auge scharf abzubilden, mussten sich die Fotografen während der Serienaufnahme leicht hin und her bewegen und am Ende das Bild heraussuchen, bei dem das Auge am schärfsten war. „Heute ist das alles ganz anders“, sagt Terry. „Mittlerweile können wir uns auf das X-Objektiv und die Augen-AF-Technologie verlassen. Der Vorteil ist, dass ich mich jetzt auf den fotografischen Aspekt konzentrieren kann, zum Beispiel auf die Kommunikation mit dem Motiv und die Komposition der Aufnahme, ohne mich von der Frage ablenken zu lassen, ob das Auge auf dem Bild scharf sein wird.“

portrait eines mannes mit bart © Terry Donnelly | Sony α1 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/2000s @ f/1.8, ISO 125

Terry zufolge ist das 135mm f/1.8 G Master ein Objektiv, das „mit weit geöffneter Blende verwendet werden muss. Die geringe Schärfentiefe bei f/1.8 erzeugt in Kombination mit dem Bokeh seidig weiche Hintergründe und spiegelnde Glanzlichter, die perfekt rund sind. Die weiche Darstellung des Hintergrunds im Vergleich zum gestochen scharfen Vordergrund verleiht den Fotos einen fantastischen cineastischen Look. Es ist eine besondere Brennweite, bei der Vorder- und Hintergrund harmonisch zusammenarbeiten.“

schräges portrait einer frau © Terry Donnelly | Sony α1 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/800s @ f/1.8, ISO 250

Für das wunderschöne Bokeh sorgt eine Reihe von Objektiven mit XA- (Extra Aspherical) und Super ED-Glas mit Nano AR-Beschichtung (Anti Reflective). Diese sorgen für scharfe Bilder, frei von Abweichungen, Farbsäumen und anderen Verzerrungen im gesamten Bildbereich. „Das Objektiv ist von Rand zu Rand und von Ecke zu Ecke scharf. Ich fotografiere fast immer mit offener Blende und hatte noch nie Probleme mit der Bildqualität“, erklärt Terry.

eichhörnchen beim sprung durch die luft © Terry Donnelly | Sony α1 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/2500s @ f/1.8, ISO 2000

Die Vielseitigkeit des Objektivs zeigt sich auch dann, wenn Terry es zum Fotografieren eines seiner Lieblingsmotive einsetzt: roter Eichhörnchen. Diese Art ist in Großbritannien vom Aussterben bedroht, doch Terry hat das Glück, die Tiere in seinem Garten zu haben.

eichhörnchen, das einen kleinen einkaufswagen schiebt © Terry Donnelly | Sony α9 II + FE 135mm f/1.8 GM | 1/2500s @ f/1.8, ISO 640

„Dank der Brennweite des Objektivs und der geringen Schärfentiefe durch die Blende f/1.8 kann ich den Hintergrund unscharf machen. Wenn sich ein Zaun oder ein Nachbarhaus in die Aufnahme schleicht, ist das kein Problem, denn die Eichhörnchen werden gestochen scharf abgebildet, während der Hintergrund so weich ist, dass mögliche Ablenkungen nicht sichtbar sind.“

eichhörnchen frisst eine nuss neben einem fliegenpilz © Terry Donnelly | Sony α1 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/1250s @ f/1.8, ISO 1000

Ein interessanter Trick, den Terry mit dem Objektiv anwendet, sind die Benutzertasten an der Seite des Objektivs, mit denen er seine Einstellungen verändert. „Ich kann etwas Schnelles aufnehmen, wie zum Beispiel Fußball, und die Kamera so einstellen, dass die Bewegung eingefroren wird. Wenn ich kreativ werden und ein wenig Bewegungsunschärfe zeigen möchte, kann ich mit der Funktionstaste am Objektiv zu einem meiner voreingestellten Benutzermodi wechseln. Da muss ich nicht erst in ein Menü gehen oder gar den Blick vom Sucher abwenden.“

Doch von allen Bildern, die Terry mit dem 135-mm-Objektiv aufgenommen hat, sticht eine Reportage-Porträtaufnahme besonders hervor.

„Ich habe ein Bild von einem Hubschrauberpiloten gemacht, der für die Wiltshire Air Ambulance arbeitet. Die Aufnahme entstand in einer ganz gewöhnlichen Umgebung, doch durch die Spiegelung des Hubschraubers im Visier des Piloten ist mir ein cineastisches Bild gelungen. Ich konnte den Hintergrund komplett unscharf machen und trotzdem ein gestochen scharfes Bild der Reflexion seines Hubschraubers im Helmvisier erhalten.“

spiegelung eines hubschraubers im visier eines piloten © Terry Donnelly | Sony α9 + FE 135mm f/1.8 GM | 1/4000s @ f/1.8, ISO 100

„Seine Reaktion, als er das Bild zum ersten Mal sah, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Piloten sind normalerweise so sehr in ihre Aufgaben vertieft, dass sie selten erleben, wie sie für andere aussehen, vor allem nicht durch ein 135mm G Master Objektiv.“

„Es geht darum, die Wahrnehmung einer alltäglichen Aufgabe für die Beteiligten zu verstärken und diese Wahrnehmung in ein schönes Bild zu verwandeln, an dem sie sich für immer erfreuen können.“

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Terry Donnelly

Terry Donnelly | UK

„Auch wenn ich in verschiedenen Genres fotografiere, glaube ich, dass es Fertigkeiten gibt, die für sie alle benötigt werden. Das macht meine Arbeit stärker.“

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