porträt einer frau, die sich die hände vors gesicht hält

Objektivprofil | FE 85mm f/1.4 GM

Hannah Couzens

Es ist vor allem die Brennweite, die Porträtfotograf/innen begeistert. „Der Bereich zwischen 70 mm und 135 mm eignet sich hervorragend, um die Gesichtszüge einer Person genau und ohne Verzerrungen einzufangen“, sagt Fotografin Hannah Couzens. „Ich bin meinem Motiv gerne nah, und ein Großteil meiner Arbeit sind Porträtfotos, deshalb fotografiere ich gerne mit einer Brennweite von 85 mm. Damit lässt sich eine Person am präzisesten darstellen.“

porträt einer frau mit großen ohrringen © Hannah Couzens | Sony α7R III + FE 85mm f/1.4 GM | 1/125s @ f/10, ISO 100

Wie viele andere Porträtfotograf/innen nutzt auch Hannah das Sony FE 85mm f/1.4 G Master Objektiv, das sie mit ihrer Sony Alpha 7R IV kombiniert. „Ich habe noch nie mit einem Objektiv fotografiert, das so scharf ist wie das 85mm G Master“, erzählt Hannah. „Ich mag die Abwechslung und arbeite gerne mit unterschiedlichen Objektiven, kehre aber immer wieder zum 85mm f/1.4 GM zurück. Es ist zu 95 % der Zeit an meiner Kamera montiert.“

Dank der Kombination aus der Sony Alpha 7 IV mit ihrer herausragenden 61-Megapixel-Auflösung und der hohen Auflösung des 85-mm-Objektivs können Hannahs Kunden große Ausdrucke für Schaufensterdekorationen und Messestände anfertigen, ohne dass Details verloren gehen. „Die Detailgenauigkeit und Schärfe sind beeindruckend. Ich war schon an Messeständen, wo meine Bilder 5 Meter groß ausgedruckt zu sehen waren, und jedes noch so kleine Detail einer Wimper war gestochen scharf.“

porträt eines mannes mit grauem haar © Hannah Couzens | Sony α7R III + FE 85mm f/1.4 GM | 1/125s @ f/8.0, ISO 100

Die Leistung eines Objektivs hängt aber nicht allein von der Auflösung ab. Jedes Objektiv besitzt eine individuelle Qualität in Sachen Farbwiedergabe und Kontrast. „Auch der Kontrast auf den Bildern, die mit dem 85-mm-Objektiv aufgenommen wurden, ist besonders hochwertig. Ich erhalte direkt von der Kamera unglaubliche Ergebnisse. Es ist ein tolles Gefühl, die Bilder direkt auf meinem Kamerabildschirm oder dem Monitor zu sehen und darauf vertrauen zu können, dass ihre Qualität so hoch ist, dass ich sie meinen Kunden direkt zeigen kann.“

portrait eines mannes mit von der kamera abgewandtem blick © Hannah Couzens | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.4 GM | 1/125s @ f/4.0, ISO 100

Die meisten Porträts von Hannah sind mittels Studioblitz ausgeleuchtet. So muss sie die Blende nicht auf f/1.4 öffnen, um von der zusätzlichen Lichtquelle zu profitieren.

„Der Hauptgrund, warum ich mit voller Blendenöffnung bei f/1.4 arbeite, kommt dann zum Tragen, wenn jemand ein Bild im Lifestyle-Look wünscht und ich mich in einer Situation befinde, in der ich ihn oder sie vom Hintergrund abgrenzen muss. In letzter Zeit passiert das immer häufiger, denn viele Kunden wünschen eine Aufnahme in ihrem Büro, wollen das ganze Durcheinander im Hintergrund aber gerne ausblenden. Ich kann bei f/1.4 arbeiten und im Hintergrund für Unschärfe sorgen. Das erweitert den Kontext, ohne jedoch vom Porträt abzulenken. Ich habe sogar schon in unserem Studio fotografiert und unsere Küche oder unseren Empfangsbereich als Hintergrund genutzt. Ist er ausreichend verschwommen, könnte es sich gut und gerne auch um eine Büroumgebung oder zumindest um andere Kulisse als ausgerechnet ein Fotostudio handeln. Die große Blende bietet mir genau die richtige Vielseitigkeit, wenn ich sie brauche.“

porträt eines mannes, der sich an ein Klavier lehnt © Hannah Couzens | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.4 GM | 1/200s @ f/1.4, ISO 100

Bei Porträtaufnahmen ist den meisten Fotografinnen und Fotografen ein Aspekt wichtiger als alles andere: „Ganz gleich wie technisch versiert man auch ist, fehlt einem die richtige Verbindung zum Motiv, sieht man das am Ende auch auf dem Foto“, sagt Hannah. „Deshalb besteht für mich der erste Schritt immer darin, diese Verbindung herzustellen.“

porträt einer frau in einem mantel mit pelzkragen © Hannah Couzens | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.4 GM | 1/125s @ f/10, ISO 100

Die Brennweite von 85 mm bedeutet für Hannah einen guten Arbeitsabstand, um mit ihrem Motiv zu kommunizieren. „Das ist für mich die perfekte Entfernung, um mit meinen Motiven zu sprechen, ohne mich jedoch direkt vor ihren Gesichtern zu befinden“, meint Hannah. Durch die enge Zusammenarbeit mit ihren Motiven werden Teile ihrer Persönlichkeit sichtbar, und Hannah arbeitet dann an den eher technischen Aspekten des Shootings wie Pose, Lichteinfall und Belichtung. „Da steckt keine Wissenschaft dahinter“, erklärt sie. „Es ist eher ein Gefühl. Plötzlich findet man eine Kombination, die das Motiv perfekt zusammenzufassen und genau darzustellen scheint.“

porträt eines mannes, der auf der kante eines sofas sitzt © Hannah Couzens | Sony α7R IV + FE 85mm f/1.4 GM | 1/200s @ f/2.0, ISO 100

Bei so vielen Dingen, die es zu beachten gilt, verlässt sich Hannah ganz auf den Augenfokus der Alpha 7R IV. „Ich habe schon jahrelang nicht mehr manuell fokussiert“, gibt sie zu. „Es fühlt sich ein bisschen an wie Schummeln, aber der AF mit Augenerkennung ist so gut, dass keines meiner Bilder verwackelt. Ich möchte gewiss keine faule Fotografin sein, aber es gibt so viele andere Dinge, um die ich mich kümmern muss. Wenn ich also die Möglichkeit habe, mir das Leben durch etwas wie den AF mit Augenerkennung ein wenig zu erleichtern, kann ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren: Licht, Regie und die Kommunikation mit meinen Kunden.“

Vorgestellte Produkte

Hannah Couzens

Hannah Couzens | UK

„Wenn man jemanden porträtiert, gibt es einen Moment, in dem eine Verbindung entsteht und das Modell sich öffnet. Dann entsteht ein Bild, das die wahre Persönlichkeit einfängt.“

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