Haben Profifotografen jemals einen Tag frei? Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz einfach. Die Gedanken kreisen ständig ums Fotografieren, die Augen sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten – das bedeutet jedoch nicht, dass dies gleichbedeutend mit Arbeit ist. In ihrer Freizeit kann das Fotografieren für sie immer noch erfrischend und inspirierend sein.
Genau das hat Terry Donnelly auf einer kürzlichen Familienreise nach Australien festgestellt. „Das meiste, was ich beruflich fotografiere, darunter Sport- und Porträtaufnahmen, ist für andere Leute bestimmt. Ich nutze zwar meine Kreativität, arbeite aber nach den Vorgaben anderer. In meiner Freizeit möchte ich die Fotografie als befreiend empfinden: Ich will entspannt durch die Gegend laufen und auf das reagieren, was mir ins Auge sticht, oder mich an Orte begeben, die mich faszinieren.“
Doch das ist nicht das Einzige, was Terry beim Fotografieren in der Freizeit gefällt. „Es ist erstaunlich, mit wie vielen Menschen man ins Gespräch kommt, wenn man Fotos macht. Ich habe Menschen aus Malaysia, China und sogar aus meiner Heimatstadt Blackburn im Nordwesten Englands getroffen, die mit mir über ihre Liebe zur Fotografie gesprochen haben. Ein Großteil der Freude und der Interaktionen, die ich erlebt habe, waren auf die Ausrüstung zurückzuführen, die ich mitgenommen hatte und die eine willkommene Abwechslung zu meinen üblichen Gerätschaften darstellte.“
In Down Under hat Terry die Sony Alpha 7C II mit dem FE 20-70mm f/4 G und dem FE 70-200mm f/4 Macro G OSS II Objektiv verwendet. Warum haben diese für ihn als regelmäßigen Benutzer der professionellen Sony Alpha 1 und Alpha 9 sowie der G Master Objektive so gut funktioniert?
„Worum es hier wirklich geht, ist ein Gefühl von Leichtigkeit“, erklärt er. „Leichtigkeit im wörtlichen Sinne, denn diese Ausrüstung ist sehr handlich, aber auch in Bezug darauf, wie ich mich auf dieser Reise gefühlt habe. Ehrlich gesagt, war die Arbeit mit der Alpha 7C II und diesen Objektiven eine Art Befreiung – quasi ein fotografischer Urlaub.“
„Das meiste, was ich in Australien unternommen habe, war nicht geplant. Dafür ist diese Kamera-Objektiv-Kombination wie geschaffen. Allerdings habe ich einen Ausflug zum berühmten Blue Boat House in Perth gemacht, nachdem ich es zuvor online gesehen hatte. Das FE 20-70mm f/4 G bietet für ein Standard-Zoomobjektiv einen ungewöhnlich weiten Blickwinkel. Es ist so, als hätte man zwei Objektive in einem. Ich habe eine Belichtungszeit von 30 Sekunden verwendet, um das Wasser und die Wolken zu glätten, und eine ausgewogene zentrale Komposition gewählt, um die ruhige Atmosphäre widerzuspiegeln.“
Auch ein weiterer Ausflug stellte die Stärke des Objektivs unter Beweis. „Ganz oben auf meiner Liste stand, einige der faszinierenden australischen Wildtiere zu fotografieren“, erinnert er sich. „Auf Rottnest Island hatte ich die Gelegenheit, das Quokka vor die Linse zu bekommen, das dank seiner niedlichen und witzigen Mimik als ‚das glücklichste Tier der Welt‘ bekannt ist. Ich musste etwas Geduld aufbringen, doch eines kam ganz nah heran. Ich ging runter auf Augenhöhe des Tieres und bei 70 mm und der maximalen Lichtstärke von f/4 wurde das Bild wunderbar scharf, der Hintergrund war weich und die Motivtrennung phänomenal.“
Was die Alpha 7C II betrifft, so stellte Terry fest, dass sie trotz ihrer kleinen, kompakten Größe und ihres geringen Gewichts viele der Funktionen – und die Qualität – bietet, die er von der Alpha 1 und der Alpha 9 gewohnt ist: „Es ist, als hätte man einen Vollformatchip in einem Gehäuse mit Crop-Sensor“, schwärmt er. „Und obwohl der Formfaktor anders ist, dauerte es nicht lange, bis ich mich zurechtgefunden hatte. Ich bin an einen zentralen elektronischen Sucher gewöhnt und war mir nicht sicher, ob ich mich mit dem auf der linken Gehäuseseite angebrachten Sucher der Alpha 7C II anfreunden könnte, doch die Bedienung war sehr angenehm.“
Da die Alpha 7C II die gleichen Menüs hat wie die Alpha 1 und Terry mit den manuellen Eingaben vertraut war, konnte er sofort loslegen.
„Sie verfügt auch über Technologien aktueller Kameras wie der Alpha 7 IV und der Alpha 7R V, zum Beispiel den KI-gesteuerten Autofokus mit Motiverkennung und den IBIS mit sieben Blendenstufen. Damit ist sie ein unglaublich leistungsstarkes Modell“, erklärt Terry. „Der 33-Megapixel-Sensor liefert selbst bei schwachem Licht unglaublich viele Details. Das ist einer der Gründe, warum ich das Modell gewählt habe. Es bietet Vollformat-Bildqualität im kleinsten Formfaktor, den man bekommen kann. Ich habe alles in einer kleinen Tasche als Handgepäck mitgenommen. Man braucht nicht einmal ein Ladegerät, denn die Alpha 7C II wird über USB mit Strom versorgt.“
„Wenn ich die Reise noch einmal machen würde, würde ich diese Kamera und die Objektive wieder mitnehmen? Auf jeden Fall!“, meint er abschließend. „Wenn die Ausrüstung zu schwer ist, wird man sie wahrscheinlich nicht so oft benutzen, vor allem bei 40 Grad Hitze, wie wir sie hatten. Doch ich hatte erstklassige Funktionen, Vollformatqualität und einen Brennweitenbereich von 20–200 mm in einem wirklich leichten Paket. Mit diesen Kameras und Objektiven stehen einem alle Möglichkeiten offen. Man kann einfach loslegen und Spaß am Fotografieren haben. Das ist befreiend – und genau das sollte eine kleine Kamera bieten.“
„Auch wenn ich in verschiedenen Genres fotografiere, glaube ich, dass es Fertigkeiten gibt, die für sie alle benötigt werden. Das macht meine Arbeit stärker.“