lächelndes mädchen auf einer schaukel

Wie alles begann

Kate Kirkman

Cartier-Bresson liebte 50-mm-Objektive. Genau wie ich malte er, bevor er sich der Fotografie zuwandte, und mochte es nicht, wenn seine Bilder verzerrt waren. Kurz nachdem ich mir meine erste Kamera und ein Kit-Objektiv angeschafft hatte, kaufte ich mir als erstes Objektiv mit Festbrennweite ein 50mm f/1.8. Es war preiswert, klein und leicht, aber es ist das Objektiv, das aus meinem Hobby eine Leidenschaft und (nach kurzer Zeit) meinen Beruf werden ließ. Ich konnte bei weit geöffneter Blende fotografieren und mich an den malerischen Ergebnissen und dem wunderschönen Bokeh erfreuen. 50-mm-Objektive haben daher auch immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen gehabt. Als ich dann die Verpackung des neuen Sony FE 50mm f/1.4 GM öffnete, hat mich seine Ergonomie sofort begeistert. Es liegt absolut perfekt in der Hand. Die Größe und das Gewicht waren das erste Indiz dafür, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt.

kate kirkman mit ihrer alpha kamera mit sel50f14gm

Als ich ein paar erste Fotos machte, um ein Gefühl für das Objektiv zu bekommen – direkt aus der Verpackung, mit weit geöffneter Blende und nah an den Motiven – ertappte ich mich dabei, wie ich ein Adjektiv benutzte, das ich normalerweise nicht mit der Fotografie verbinde: cremig. Es schien mir einfach das beste Wort zu sein, um die köstlich weiche Qualität der Bilder zu beschreiben. Das schadet den Fotos jedoch keineswegs, denn sie sind dort, wo ich sie brauche, wunderbar scharf. Bei einigen Aufnahmen habe ich mit einer extremen Schärfentiefe experimentiert, das heißt, ich habe weit offen fotografiert, um Bilder mit starkem Bokeh zu erzeugen.

junges mädchen lehnt lächelnd an einem fenster © Kate Kirkman | Sony α9 II + FE 50mm f/1.4 GM | 1/500s @ f/1.4, ISO 160

Bei anderen Motiven, vor allem bei Food-Aufnahmen, habe ich kleinere Blendenöffnungen verwendet, weil ich die Schärfe von Rand zu Rand brauchte – und die hat es mit Bravour gemeistert. Für mich ist es wichtig, dass es keine Verzerrungen gibt. Am wirkungsvollsten konnte ich das neue Objektiv wohl bei Aufnahmen in einer architektonisch interessanten Umgebung in Oxford testen. Die Ergebnisse haben mich absolut begeistert.

marmortisch mit einer auswahl an zubereiteten speisen © Kate Kirkman | Sony α9 II + FE 50mm f/1.4 GM | 1/25s @ f/7.1, ISO 800

Mein Mann Brent und ich sind beide Hybrid-Fotografen und verwenden die gleichen Objektive für Videos und Fotos. Die Schärfe und Qualität des neuen 50mm ist bei sich bewegenden Motiven genauso gut und die Brennweite ist für Filmaufnahmen sehr vielseitig. Ich arbeite viel im Freien und habe deshalb gelegentlich einen 10-Stufen-Filter eingesetzt, damit ich weiter weit offen filmen kann. Außerdem bin ich häufig an historischen, dunklen Schauplätzen unterwegs. Doch zusammen mit der Alpha 7S III steht mir nun in Situationen mit wenig Licht ein phänomenales Duo zur Seite.

Das Objektiv hat die perfekte Größe, um überallhin mitgenommen zu werden – und genau das habe ich drei Wochen lang getan. Auf den Gehäusen der Alpha 7 und 9 (mit und ohne Akkus) war es für Fotos und Videos gut ausbalanciert. Auf dem Gimbal ließ es sich unglaublich leicht ausgleichen und es lag sehr gut in der Hand.

kate kirkman filmt eine braut und einen bräutigam

Das Sony AF-System scheint mit jedem neuen Objektiv und Gehäuse besser zu werden. Das Objektiv-Tracking funktionierte einwandfrei. Ich habe es auf Herz und Nieren geprüft – die eindrucksvollsten Ergebnisse erzielte ich mit unserem schwarzen Labrador, als er am Strand auf die Kamera zustürmte. Beim Fotografieren verließ ich mich voll und ganz auf das Tracking, das nahtlos zwischen dem Gesicht und den Augen hin- und herwechselte. Besonders beeindruckt war ich bei einem Porträt-Shooting, bei dem ich das Model bat, sich weiter zu drehen, während ich sie verfolgte. Bei f/1.4 erfasste die Kamera ihre Augen blitzschnell, und wenn sie mit dem Rücken zu mir stand, hörte sie auf zu suchen. Auch die Videoleistung war fantastisch – so genau, dass ich absolut keine Bedenken hatte, mit komplett offener Blende zu filmen, entweder um das zusätzliche Licht oder das schöne Bokeh zu nutzen. Dieses Objektiv ist schnell und präzise – man kann sich voll und ganz darauf verlassen.

junges mädchen posiert für ein porträt im weichen winterlicht © Kate Kirkman | Sony α9 II + FE 50mm f/1.4 GM | 1/500s @ f/1.4, ISO 500

Meine Arbeit reicht vom Fotografieren und Filmen von Hochzeiten und Lebensmitteln bis hin zu Boudoir- und Werbeaufnahmen. Deshalb habe ich in eine ständig wachsende Zahl von Sony Objektiven investiert. Die Kameragehäuse und Objektive von Sony entwickeln sich rasant und parallel zueinander weiter – und jedes ermöglicht es dem anderen, absolute Spitzenleistungen zu erbringen. Ich möchte die bestmögliche Auflösung UND kreativ sein, vor allem jedoch möchte ich mich entspannen und meiner Ausrüstung vertrauen können – diese Sicherheit würde ich durch keine andere Marke aufs Spiel setzen.

braut und bräutigam in einem prunkvollen raum © Kate Kirkman | Sony α9 II + FE 50mm f/1.4 GM | 1/200s @ f/1.4, ISO 80
brauner farn im starken sonnenlicht © Kate Kirkman | Sony α9 II + FE 50mm f/1.4 GM | 1/4000s @ f/1.6, ISO 125

Jede Investition in ein neues Objektiv sollte gut überlegt sein und wir alle wissen, dass es nicht das eine „perfekte“ Modell gibt. ABER: Das neue FE 50mm f/1.4 GM funktioniert so gut, dass es für Fotografen jedes Niveaus und jedes Interessengebiets kinderleicht zu handhaben sein sollte. Zoomobjektive sind großartig und super praktisch, doch dieses Objektiv macht Lust darauf, noch ein bisschen mehr an der Komposition zu arbeiten, noch ein bisschen mehr herumzulaufen und neue Dinge auszuprobieren. Es ist Jahre her, dass ich Landschaften ohne Menschen fotografiert habe, doch dank der Größe und des Gewichts eignete sich dieses Modell perfekt, um ein wenig mit ICM-Bildern (Intentional Camera Movement) zu experimentieren und abstrakte und malerische Bilder zu kreieren – einfach aus Spaß an der Freude am Fotografieren. Meine abschließenden Gedanken? Das Objektiv ist cremig, schnell, vielseitig, gut ausbalanciert, präzise UND kreativ. Es darf bei keinem meiner Shootings mehr fehlen.

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