großer elch in einer verschneiten landschaft

Frostige Bilder: Norwegens Tierwelt einfangen

Ananda Joinet

Mein Name ist Ananda Joinet und ich bin passionierte Natur- und Tierfotografin und -filmerin. Für mich geht es beim Fotografieren und beim Reisen darum, flüchtige Momente in Bildern einzufangen, die es uns erlauben, einmalige Erlebnisse für immer zu bestaunen und zu erhalten. Mein Ansatz ist in einer tiefen Sensibilität und einem kontinuierlichen Streben nach Schönheit und Poesie verwurzelt. Jedes meiner Fotos ist so gestaltet, dass es eine Geschichte erzählt – die Geschichte der Natur in all ihrer Pracht.

Durch meine Arbeit möchte ich die Schönheit einer wilden Welt hervorheben, die wir häufig übersehen, und genau diese Vision will ich in meinen Bildern sowohl mit Demut als auch Leidenschaft vermitteln.

Diesmal brach ich zusammen mit meinem Begleiter Alexandre Velluet auf zu einem 10-tägigen Abenteuer, um die atemberaubende Wildnis Norwegens einzufangen, insbesondere die bezaubernden Inseln der Vesterålen und der Lofoten – ein Traumziel, das wir schon lange ins Auge gefasst hatten. Diese wilden, entlegenen Landschaften, weit weg vom Chaos des modernen Lebens, entfachen unsere Leidenschaft für die Naturfotografie. Zugleich bot die Reise eine gute Gelegenheit, das neue FE 400-800mm f/6.3-8 G OSS von Sony zu testen.

ananda joinet mit ihrer sony alpha 1m2 und sel400800g © Alexandre Velluet

Dabei handelt es sich um gut durchdachtes, nicht zu schweres Objektiv, das solide und robust in der Hand liegt. Ich bin nicht gerade die größte Person, weshalb mir das Gewicht besonders wichtig war, und zu meiner großen Überraschung fühlte es sich relativ leicht an für ein Objektiv, das mit einer so großen Brennweite aufwartet. Darüber hinaus begeisterte mich seine kompakte Größe, die annähernd identisch mit meinem Sony 200-600mm f/5.6-6.3 FE G OSS ist, sodass ich damit fast die ganze Zeit über bequem handgeführt arbeiten kann.

greifvogel sitzt auf einem felsen © Ananda Joinet | Sony α1 II + FE 400-800mm f/6.3-8 G OSS | 1/800s @ f/8.0, ISO 4000

Schon bald erkannte ich, dass das 400-800mm in der Handhabung meinem 200-600mm bemerkenswert ähnelte. Die Schärfe und das kompakte Format waren vergleichbar, allerdings mit dem Vorteil einer längeren Brennweite. Anfangs befürchtete ich, dass die Blende von f/8 ein weniger ansprechendes Bokeh hervorbringen könnte, aber ich war angenehm überrascht von dem weichen, wunderschönen Bokeh, das die Unschärfe sowohl im Vorder- als auch im Hintergrund betonte.

vogel sitzt auf einer verrosteten metallkonstruktion © Ananda Joinet | Sony α1 II + FE 400-800mm f/6.3-8 G OSS | 1/160s @ f/8.0, ISO 3200

Auch die Stabilisierung und die Schärfe fielen sehr gut aus, selbst bei schwierigen Witterungsbedingungen – Sturm, Regen, Schnee und kaum Sonnenlicht. Trotz der schwierigen Umgebung erfasste der Autofokus schnell einen Elch inmitten von dichten Bäumen und Schneefall. Ein interner Zoom trug zu einem angenehmen Gleichgewicht mit dem Gehäuse bei, auch wenn sich das Gewicht durch die Größe des Objektivs leicht nach vorne neigt.

elch mit zur seite gedrehtem kopf © Ananda Joinet | Sony α1 II + FE 400-800mm f/6.3-8 G OSS | 1/40s @ f/8.0, ISO 4000

Einmal beehrte mich ein Hermelin mit seiner Anwesenheit, sodass ich den Autofokus und die Schärfe auch an einem flinken, Ton-in-Ton-Motiv bei schwachem Licht testen konnte. Ich war von dieser Begegnung begeistert, denn Hermeline zählen zu meinen Lieblingstieren und sind aufgrund ihrer Agilität nur schwer zu fotografieren. Die Bilder, die mir gelungen sind, können mit ihrem weichen Bokeh und gestochen scharfen Details trotz schwieriger Lichtverhältnissen und Schneefall durchaus mit Fotos konkurrieren, für die Objektive mit großer Blendenöffnung verwendet wurden.

hermelin, das hinter einem schneebedeckten felsen hervorlugt © Ananda Joinet | Sony α1 II + FE 400-800mm f/6.3-8 G OSS | 1/800s @ f/8.0, ISO 1600

Die Sony Alpha 1 II Kamera zusammen mit dem 400-800mm zu verwenden war in Anbetracht der unglaublichen Motivverfolgungs- und Autofokusgeschwindigkeit ein echter Gamechanger. Ich schätze die Ausrüstung von Sony besonders für ihre zuverlässige Motivverfolgung und den schnellen Autofokus, ganz gleich unter welchen Bedingungen – ob Regen, Schnee, Wind, dichtes Astwerk oder schwaches Licht. In der Regel stelle ich meine Kamera bei Videodrehs auf AF-C mit Motiverkennung und -erfassung ein, und das funktioniert außerordentlich gut und ist unverzichtbar, um sich schnell bewegende Motive wie Hermeline oder Vögel einzufangen.

vogel sitzt auf einem schneebedeckten baum © Ananda Joinet | Sony α1 II + FE 400-800mm f/6.3-8 G OSS | 1/320s @ f/8.0, ISO 1250

Bei der Videografie fand ich das Objektiv für Tierdokumentationen unbezahlbar. Auch wenn die Blende von f/8 bei schwierigen Lichtverhältnissen vielleicht nicht optimal ist, funktioniert sie wunderbar beim Video, wo ein geringeres BpS-Verhältnis für eine cineastische Unschärfe sorgen soll. Ich habe damit unzählige Aufnahmen gemacht, und die Kombination aus optischer Qualität und leistungsstarkem Zoom erwies sich als bedeutender Vorteil, da ich Tiere, insbesondere Vögel, einfacher filmen konnte als mit meinem 200-600mm-Objektiv.

norwegische tannen mit einem verschneiten berg im hintergrund © Ananda Joinet | Sony α1 II + FE 400-800mm f/6.3-8 G OSS | 1/500s @ f/8.0, ISO 2500

Und schließlich denke ich, dass ein solches Objektiv in bestimmten Situationen für die Landschaftsfotografie sehr nützlich sein kann. Wenn man die Perspektive komprimieren kann, können interessante Kompositionen entstehen.

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