Antonio Liébana ist seit über 25 Jahren Tierfotograf. Er hat Orte wie die Antarktis, Afrika und Borneo bereist, um die spektakuläre Tierwelt unseres Planeten einzufangen. Einige seiner jüngsten Bilder, die er mit der neuen Sony Alpha 9 III aufgenommen hat, sind jedoch viel näher in seiner Heimat Spanien entstanden.
„Selbst in der Nähe einer großen Stadt, wie bei mir zu Hause in Madrid, leben wilde Tiere“, erklärt Antonio. „Aber damit das so bleibt, müssen wir ihre Lebensräume schützen.“ Antonio hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Europäern einige der faszinierenden Vogelarten näher zu bringen, die in ganz Europa zu finden sind, sogar in der Nähe einiger der größten Metropolen.
„Gerade einmal 15 Minuten von einer Stadt wie Madrid entfernt lebt der Iberische Kaiseradler, eine Art, die mit nur 25 Exemplaren kurz vor dem Aussterben stand. Inzwischen erholt sie sich, ihre Zahl steigt und die Vögel sind dank der Schutzmaßnahmen viel gesünder.“
© Antonio Liebana | Sony α9 III + FE 600mm f/4 GM OSS + 1.4x teleconverter | 1/2000s @ f/5.6, ISO 2000
Zu den Vögeln, die Antonio mit der Alpha 9 III fotografiert hat, gehören Habichte, Wiedehopfe und Zwergtrappen. Alle Bilder wurden in seinem Heimatland Spanien aufgenommen. Und dann ist da noch der legendäre Papageientaucher, den Antonio auf Hørnoya, einer kleinen Insel auf der norwegischen Halbinsel Varanger, abgelichtet hat.
„Einige dieser Arten findet man in ganz Europa. Ich fotografiere zwar alle Vögel gern, doch irgendwie hat es mir die Zwergtrappe besonders angetan. Sie kommt in einigen Getreideanbaugebieten Spaniens und in bestimmten Hochburgen Europas in begrenzter Anzahl vor. In den letzten zwanzig Jahren ist ihr Bestand um mehr als 80 % zurückgegangen.“
Dieser Rückgang führt dazu, dass Antonio viele Stunden in der Natur verbringt, um die Vögel zu fotografieren und sie und ihr Verhalten zu erforschen.
„Das Fotografieren von Wildvögeln erfordert eine gründliche Vorbereitung und eine gute Kenntnis der Arten, die man ablichten möchte. Man muss ihre Gewohnheiten kennen, wissen, wo sie leben und in welchen Gebieten man sie finden kann.“
Für seine jüngsten Bilder hat Antonio die Alpha 9 III in Kombination mit dem FE 600mm f/4 GM OSS und dem neuen FE 300mm f/2.8 GM OSS Objektiv verwendet. Eine der größten Herausforderungen beim Fotografieren von Vögeln ist es, den Abstand zwischen einem selbst und den Vögeln richtig einzuschätzen. „Man muss sich an der richtigen Stelle befinden, damit das Bild so wird, wie man es möchte. Doch die Vögel bewegen sich – und noch komplizierter wird es, wenn sie fliegen.“ Glücklicherweise bieten die beiden Objektive die optimalen Brennweiten dafür, insbesondere das 600-mm-Objektiv, das Antonio für etwa 80 % seiner Bilder verwendet.
© Antonio Liebana | Sony α9 III + FE 600mm f/4 GM OSS + 1.4x teleconverter | 1/3200s @ f/5.6, ISO 1600
„Es ist ein großartiges Superteleobjektiv, mit dem ich näher herankomme als mit anderen Objektiven. Mit den 1,4-fach- oder 2-fach-Telekonvertern von Sony komme ich sogar noch näher ran. Die Blende von f/4 liefert mir das Licht, das ich brauche. Die geringe Tiefenschärfe sorgt für eine schöne Ästhetik. Dank des geringen Gewichts kann ich außerdem stundenlang umherstreifen und Vögel wie den Papageientaucher fotografieren.“
Die Technologie von Sony durchbricht die Grenzen dessen, was Tierfotografen festhalten können. „Wenn ich die Objektive auf die Alpha 9 III setze, habe ich ein Gefühl von Macht, wie ich es bei keiner anderen Fotoausrüstung erlebt habe“, so Antonio. „Das KI-Fokussiersystem macht meine Arbeit deutlich einfacher. Mit dem AF für Vögel stelle ich den Fokus auf das Auge des Tiers ein und kann ihn dann völlig vergessen, weil ich weiß, dass die Alpha 9 III den Vogel automatisch verfolgt – selbst bei Videoaufnahmen. Wenn die Lichtverhältnisse stimmen, kann ich außerdem mit dem Global Shutter einen Blitz bei bis zu 1/80000 Sekunde einsetzen und so einen Moment mit absoluter Präzision einfangen.“
Auch wenn die unglaublich schnelle Aufnahmegeschwindigkeit und die Global-Shutter-Technologie die meiste Aufmerksamkeit bekommen, darf auch die hervorragende Bildqualität der Alpha 9 III nicht unerwähnt bleiben: „Ich kann mit diesen kurzen Verschlusszeiten arbeiten, ohne dass es zu Einschränkungen oder Abstrichen bei der Bildqualität kommt. Das verändert die Art und Weise, wie ich arbeite. Ich suche gerne nach Möglichkeiten, mit schneller Geschwindigkeit zu fotografieren, um verschiedene Effekte zu erzielen. Es ist verrückt, dass ich den Blitz bei einer so kurzen Verschlusszeit synchronisieren kann.“
Vögel sind nicht die einzigen Tiere, die Antonio auf dem Radar hat. Zusammen mit seiner Sony Alpha 1 hat er ein paar aufregende Monate vor sich:
„In den nächsten Tagen werde ich meine Sony Alpha 1, Alpha 9 III und meine Objektive einpacken und mich im brasilianischen Pantanal auf die Suche nach dem Jaguar machen. Dann reise ich nach British Columbia und begebe mich an der Küste auf die Spur der Küstenwölfe. Es sind sehr unterschiedliche Umgebungen, doch ich vertraue voll und ganz darauf, dass ich mich auf meine Sony Kameras verlassen kann.“