Projekte mit Tiefgang realisieren

Natan Dvir

Natan Dvir kam erst spät zur Fotografie. Erst im Alter von 30 Jahren verließ er die Geschäftswelt, um als redaktioneller Fotograf und Fotojournalist zu arbeiten, bevor er sich als Künstler etablierte und in Museen und Galerien ausstellte. Heute ist Natan Dvir Managing Director of Education (Leiter der Bildungsabteilung) am Houston Centre for Photography, und seine Fotografien erscheinen in führenden Publikationen auf der ganzen Welt. Trotz seines vollen Terminkalenders widmet sich Natan weiterhin in erster Linie seinen persönlichen Projekten, die er mit seiner Sony Alpha 1 fotografiert.

menschengruppe auf einem bahnsteig der new yorker u-bahn © Natan Dvir | Sony α1 + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/125s @ f/4.0, ISO 2500

„Ein Projekt gibt dir die Möglichkeit, Absichten zu verfolgen und einen breiteren Dialog anzuregen“, erklärt er. „Man fängt an, über Ideen und Situationen nachzudenken.“ Vor allem glaubt Natan, dass die Arbeit an einem Projekt Fotografen die Möglichkeit gibt, ihre Fotografie gezielt zu verbessern: „Man muss seine Arbeit wirklich analysieren. Welche Ideen will man in der Serie thematisieren und wie wird man zum Geschichtenerzähler?“

paar umarmt sich auf dem bahnsteig einer u-bahn © Natan Dvir | Sony α1 + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/80s @ f/4.5, ISO 3200

Natans jüngstes Projekt „Subway Diaries“ baut auf seiner früheren Arbeit „Platforms“ (2013–2017) auf. „Bei ‚Platforms‘ ging es um die Einsamkeit in der Großstadt“, erklärt Natan. „Die Bilder wurden mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen, und als ich sie ausdruckte, stellte ich die Grenzen dieser Technologie fest: Die Bilder waren verrauscht und verloren an Schärfe. Dank der leistungsstarken Alpha 1 war ‚Subway Diaries‘ auf einem ganz anderen Niveau.“

mann steht auf einem bein auf einem bahnsteig der u-bahn © Natan Dvir | Sony α1 + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/100s @ f/4.0, ISO 3200

Auf die Frage, was ihm an der Alpha 1 am besten gefällt, fällt Natan die Entscheidung schwer. „Sie ist eine fantastische Kamera, die alles kann, was ich brauche: hochauflösende Bilder, hervorragende Leistung bei schwachem Licht – es gibt nichts Schlechtes über sie zu sagen“, schwärmt er. „Es gibt so viele Funktionen, die ich regelmäßig nutze. Besonders gut gefallen mir der große Sucher und das Display, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen. Es gibt keine Verzögerung, und der Fokus ist so intelligent und schnell, dass ich kein einziges Bild verpasse.“

mann mit baseballmütze hält ein huhn © Natan Dvir | Sony α7R III + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/250s @ f/5.0, ISO 2500

Natan bezieht sich auf ein Zitat von Robert Capa:Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, bist du nicht nah genug dran.“ Diese Philosophie bestimmt auch Natans Objektivauswahl und bildet die Grundlage seiner Projekte. „Ich gehe lieber nah an meine Motive heran, als sie aus der Ferne zu fotografieren“, erklärt er. „Ich besitze das Sony FE 16-35mm f/2.8 GM, das FE 70-200mm f/2.8 GM OSS und das FE 24mm f/1.4 GM, aber das FE 24-70mm f/2.8 GM II ist mein Lieblingsobjektiv, weil es die richtige Balance für die Situationen bietet, in denen ich fotografiere, insbesondere was meinen bevorzugten Aufnahmeabstand betrifft.“

Er fügt hinzu: „Das 16-35-mm-Objektiv kann sehr nützlich sein, wenn ich nah herangehen und eine ganze Szene fotografieren muss, aber normalerweise verwende ich lieber das 24-70-mm-Objektiv und nehme etwas Abstand. Das 24-mm-Objektiv ist ideal bei schwierigen Lichtverhältnissen, und das 70-200-mm-Objektiv ist mein Favorit für die Werbe- und Porträtfotografie.“

frau mit regenschirm geht eine straße entlang © Natan Dvir | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/320s @ f/3.5, ISO 5000

Im Rahmen seiner Arbeit leitet Natan auch Fototouren weltweit, bei denen er die touristischen Hotspots meidet, um die wahren Geschichten, Charaktere und das Wesen eines Ortes zu zeigen. Auf einer kürzlichen Reise nach Kuba vermied er bewusst die klassischen Autos und anderen Klischees. „In Kuba gab es ganz besondere Momente. Zum Beispiel ein Foto von einer Frau, die mit einem Regenschirm die Straße entlangging, und ich ahnte, was sich in dieser Szene entfalten könnte. Aber natürlich muss man das Bild erst einmal machen.“ Mit der Alpha 1 gelang Natan die Aufnahme, und sein Projekt rückte die wahren Geschichten Kubas ins Rampenlicht.

eine gruppe von männern kippt einen mülleimer auf der straße um © Natan Dvir | Sony α7R III + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/640s @ f/8.0, ISO 200

„Eine Aufnahme zeigt Männer, die Müll auf eine Plane packen, bevor sie ihn in einen Müllwagen verladen. Es ist ein ekelhafter Job, aber sie erledigen ihn mit einem Lächeln im Gesicht. Die Fotoserie erzählt eine Geschichte, und man versteht die dort herrschende Armut und das tägliche Leben der Menschen auf eine ganz andere Art und Weise.“

mann wirft ein paket toilettenpapier zu seinem freund © Natan Dvir | Sony α1 + FE 24-105mm f/4 G OSS | 1/640s @ f/6.3, ISO 200

Es gab noch mehr Geschichten zu erzählen, als Natan einen illegalen Grenzübergang zwischen Mexiko und Guatemala besuchte. „Wir verbrachten einige Stunden damit, Fotos von beiden Seiten des Grenzübergangs zu machen und zu beobachten, wie Menschen und Waren über den Fluss geschmuggelt wurden. Bevor ich fotografierte, beobachtete ich 15 Minuten lang einfach und versuchte, die Situation zu verstehen, indem ich mir die Frage stellte: Was sind die wichtigsten Aspekte dieser Geschichte?‘“

menschengruppe steht auf einem improvisierten floß © Natan Dvir | Sony α1 + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/320s @ f/4.5, ISO 160

In Todos Santos, einem kleinen Dorf in Guatemala, trägt die indigene Bevölkerung eine charakteristische Kleidung: Die Männer tragen gestreifte Hosen und weiße Hemden, die Frauen tragen oft Rot. Natan wollte nicht nur einzelne Porträts fotografieren, sondern eine Geschichte mit Tiefgang erzählen.

mann misst ein stück stoff © Natan Dvir | Sony α1 + FE 24-105mm f/4 G OSS | 1/400s @ f/4.5, ISO 1600

„Ich möchte nicht nur das tägliche Leben der Menschen zeigen, die diese Kleidung tragen“, erklärt er, „sondern auch die Schneider und die Märkte, auf denen die Stoffe verkauft werden, denn all das gehört zur Geschichte dieser Kleidungsstücke.“

Mit seiner Sony Alpha 1 und den G Master-Objektiven schafft Natan ein Werk, das über das einzelne Bild hinaus eine Geschichte erzählt. „Ich erforsche gerne verschiedene kulturelle, soziale und politische Phänomene“, sagt er.

mann lässt sich im friseursalon die haare schneiden © Natan Dvir | Sony α7R III + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/200s @ f/7.1, ISO 2500

„Es gibt Momente, die sich für tolle Einzelfotos eignen, aber wenn man nur ein Bild sieht, versteht man nicht die ganze Geschichte.“ Er fügt hinzu: „Die Kombination der Bilder vermittelt einen ganz anderen Eindruck und gibt ein vollständiges Gefühl für das Geschehen.“

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