Wenn es etwas gibt, das man überraschenderweise sowohl im Leistungssport als auch in der Fotografie braucht, dann ist es Vertrauen. Natürlich braucht man auch körperliches Geschick, Können und Ausdauer. Doch wo wären Sie ohne das Vertrauen in Ihre Teamkameraden, in sich selbst oder in Ihre Ausrüstung?
Profi-Sportfotograf Diego Souto begann Vertrauen zu entwickeln, als er im Jahr 2000 seinen ersten Job bei der Zeitung Diario Marca antrat. Nachdem er sich für diesen Weg entschieden hatte, machte er sich daran, seine Fähigkeiten weiter auszubauen. „Was ich an der Sportfotografie liebe, ist die Herausforderung, einen entscheidenden Moment im Geschehen einzufangen. Um das zu schaffen, müssen Sie Vertrauen in sich selbst haben. Eine kleine Verzögerung und der Moment ist vorbei. Beim Sport kann man nichts nachstellen oder wiederholen. Wenn die perfekte Aufnahme gelingt, fühlt es sich darum wie ein großer Erfolg an.“
Diego fotografiert eine ganze Reihe verschiedener Sportarten. „Doch wenn die Tennissaison beginnt, ist das für mich wie eine Atempause und eine Zeit der Erholung“, erklärt er. „Zwei meiner Lieblingsveranstaltungen der letzten Zeit waren die Mutua Madrid Open und der Davis Cup, der ebenfalls in Madrid ausgetragen wurde. Ich hatte das Glück, dass ich in die offizielle Liste der Fotografen aufgenommen wurde – man vertraute mir. Es ist eine große Chance, dort zu arbeiten, doch man muss jedes Jahr aufs Neue überzeugen, sonst ist man raus. Darum ist der Wettbewerbsdruck sehr hoch.“
Natürlich gibt es verschiedene Ebenen, wie man einen Moment festhalten kann. Um wirklich erfolgreich zu sein, reicht es selten aus, lediglich die Ereignisse in einem Spiel zu dokumentieren. Noch schwieriger ist es, auch die Emotionen einzufangen. „Es ist eine subjektive Sache, doch für mich zeigt man die wahre Geschichte, wenn man die Emotionen hinter den Augen einer Person einfangen kann“, so Diego. „Die endgültige Aufnahme zeigt zwar, was in einem bestimmten Moment passiert, doch die Augen verraten noch viel mehr – zum Beispiel den Nervenkitzel bei einem perfekten Pass oder die Verzweiflung, wenn man überholt wird.“
Da ein Tennisplatz deutlich kleiner ist als ein Fußballfeld, muss Diego außerdem auf seine Anpassungsfähigkeit vertrauen. „Aufgrund der Nähe zu den Spielern muss ich häufig ein kürzeres Objektiv wie das Sony FE 135mm f/1.8 GM anstelle meines üblichen 400mm /2.8 GM verwenden. Mit Ersterem kann ich den Hintergrund der Spieler wunderbar verschwimmen lassen. Doch auch das 50mm f/1.2 GM hat es mir sehr angetan. Ich kann damit Spieler fotografieren, die direkt auf mich zulaufen, und weiß dank der starken Fokussierung der Sony Alpha 1, dass die Augen meines Motivs jedes Mal perfekt scharf sind.“
Auch die Etikette auf einem Tennisplatz unterscheidet sich deutlich von der beim Fußball. „Der größte Unterschied ist für mich, dass man leise sein muss. Beim Tennis kann es wie beim Golf in den Momenten vor und während eines Spiels ganz still sein.“ Auch in dieser Hinsicht kann Diego auf seine lautlose Alpha 1 vertrauen. „Mit den spiegellosen Kameras von Sony ist es viel einfacher, weil die Spieler nicht durch das Geräusch des Auslösers gestört werden. So kann ich die Spieler in anderen Situationen als früher einfangen und dabei völlig unauffällig bleiben.“
Noch beeindruckender ist, dass die Alpha 1 all dies leistet und gleichzeitig eine beispiellose Geschwindigkeit und Genauigkeit bietet. Für Diego ist sie damit ein Gerät, dem er voll und ganz vertrauen kann. „Die Alpha 1 ist tatsächlich meine Wunderwaffe. Oft fühlt es sich an, als hätte ich einen unfairen Vorteil gegenüber den anderen“, meint er begeistert. „Es ist ein bisschen so, wie wenn ein Tennisspieler beim Aufschlag 200 km/h erreicht!“
Geschwindigkeit ist das A und O – und da die Alpha 1 50-Megapixel-RAW-Dateien mit erstaunlichen 30 Bildern pro Sekunde liefert, hat Diego einen entscheidenden Vorteil. „Ich erinnere mich an die Zeit, als ich mich entscheiden musste, ob ich eine schnelle Bildwiederholungsrate bei niedriger Auflösung haben wollte oder mehr Megapixel, dafür aber mit einer niedrigeren Bildwiederholungsrate. Mit Sony habe ich alles in einem. Ich kann den perfekten Moment heraussuchen – sei es bei einem Aufschlag oder einem Ballwechsel – und aus einer Reihe von Aufnahmen auswählen, ohne in irgendeiner Hinsicht Kompromisse einzugehen.“
„Sony hat einfach das beste und zuverlässigste AF-System, das es gibt. Ich fotografiere im AF-C-Modus und je nach Situation wechsle ich zwischen den Tracking-Modi Medium Spot und Small Spot. Das System ist so zuverlässig, dass ich mir die Bilder nicht einmal am Computer ansehen muss, um die korrekte Fokussierung zu überprüfen. Ich habe so viel Vertrauen in die Alpha 1, dass ich die Bilder einfach über die in der Kamera integrierte WLAN-Verbindung direkt an den Redakteur schicke.“
Das Vertrauen in sich selbst und in seine Ausrüstung hat ihn an die Spitze gebracht, doch Diego sieht seinen Tagesjob immer noch als Privileg an. „Wenn man Leuten wie Rafael Nadal so nahe kommt, sieht man, wie sie trainieren, wie sie spielen und wie sie mit ihren Teams und Fans umgehen – und alles basiert auf Vertrauen. Es ist eine Inspiration, in ihrer Nähe sein zu dürfen.“