thailändischer mann schaut auf seine hände

Leichtes Gepäck

Pauline Simon

Die besten Reisefotos sind ein Fenster in eine andere Welt. Um diesen Effekt zu erreichen, müssen die Fotografen tief in die Kultur des jeweiligen Reiseziels eintauchen und sich voll und ganz darauf einlassen.

Pauline Simon hat sich auf Reisefotos und -videos spezialisiert – und auf ihren Erkundungstouren durch die ganze Welt ist ihr die leichte Sony Alpha 7C II ein treuer Begleiter. Ihr jüngstes Projekt in Thailand bot die perfekte Gelegenheit, die Kultur des Landes kennenzulernen und hautnah zu erleben. So berichtet sie uns von ihrer Reise in den Landkreis Mae Wang: „Ich bin erst einmal zu Fuß losgezogen, um den Ort aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und ein Gefühl für die Landschaft und die Menschen zu bekommen, bevor ich zu fotografieren begann. Ich verließ den dichten Dschungel und wanderte durch Reisfelder in Richtung eines Dorfes. Irgendwann traf ich auf einen Mann, der über dem Feuer Fisch kochte. Wir sprachen eine Weile und am Ende nahm ich ein Porträtfoto von ihm auf.“

thailändische frau kocht über offenem feuer © Pauline Simon | Sony α7C II + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/125s @ f/2.8, ISO 800

„Ich liebe dieses Bild“, fährt sie fort, „weil es Thailand in all seinen Farben, seiner Energie und seiner Gastfreundschaft so treffend widerspiegelt. Genau wie das der Frau, die auf dem Reisfeld arbeitet. Ich sah den Leuten bei der Arbeit zu, und sie sagte einfach: ‚Komm her und hilf uns!‘ Wir kamen ins Gespräch und haben uns gut verstanden. Als ich sie fotografieren durfte, war das ein toller Moment.“

lächelnde thailändische frau im blauen t-shirt © Pauline Simon | Sony α7C II + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/50s @ f/2.8, ISO 250

Bei Pauline steht der Mensch im Mittelpunkt. Obwohl sie sowohl Landschaften als auch Porträts fotografiert, hat Letzteres ihrer Ansicht nach mehr Tiefe. „Ich glaube, die wichtigste Aufgabe der Reisefotografie besteht darin, eine Geschichte zu erzählen. Die Menschen wollen Geschichten, die ihnen etwas Neues über die Welt vermitteln – und diese Geschichten handeln immer von Menschen.“

Dieser Wunsch nach Kontext zeigt sich auch in der Komposition von Paulines Bildern, die sie häufig mit Brennweiten zwischen 35 mm und 50 mm aufnimmt, um die Umgebung ihrer Motive zu zeigen. Das verleiht ihnen eine gewisse Dynamik und Persönlichkeit. „Es ist nichts vorbereitet, jedes Detail ist ganz natürlich. Ich fotografiere gerne Momente, in denen die Menschen ihrem Alltag nachgehen. Für mich muss ein Bild authentisch und echt sein, sonst hat es keine Wirkung.“

„Um auf diese Weise arbeiten zu können, muss ich meine Kamera die ganze Zeit über in der Hand haben“, erklärt sie. „Dadurch sieht man zwar sofort, dass ich Fotografin bin, doch bevor ich eine Aufnahme mache, lächle ich die Leute immer an und versuche, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Erst wenn ich das Gefühl habe, dass sie sich wohlfühlen, frage ich, ob ich ein Foto machen darf. Dann zeige ich ihnen das Bild und wir sprechen noch ein wenig weiter. Die Stimmung ist also stets kooperativ und natürlich.“

mann läuft mit einem elefanten über ein feld © Pauline Simon | Sony α7C II + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/2000s @ f/2.8, ISO 500

Die größte Unterstützung sind Pauline dabei ihre Kamera und ihr Objektiv. „Bei der Arbeit an diesem Projekt habe ich die Alpha 7C II und das FE 24-70mm f/2.8 GM II verwendet. Dies ist für mich auf Reisen sowohl für Fotos als auch für Videos die perfekte Kombination. Ich habe nur diese eine Kamera und dieses eine Objektiv mitgenommen, doch sie sind so vielseitig, dass ich außer meiner Drohne und einem Mikrofon nichts weiter brauchte.“

„Verstehen Sie mich nicht falsch“, stellt sie klar, „ich liebe meine anderen Sony Objektive – wie das FE 50mm f/1.2 GM – doch auf Reisen möchte ich mich voll und ganz auf die Umgebung konzentrieren und nicht weiter über meine Ausrüstung nachdenken müssen. Das FE 24-70mm GM II eignet sich für alle Aufnahmen, von Porträts bis hin zu Landschaftsbildern. Die Blende von f/2.8 reicht aus, um eine geringe Tiefenschärfe zu erzielen, mit der ich das Motiv vom Hintergrund trennen oder bei schwachem Licht fotografieren kann.“

Außerdem ist die Alpha 7C II mit ihrer geringen Größe und der guten Handlichkeit keine Kamera, die Pauline ausbremst. „Sie ist unglaublich leicht – und das ist wirklich wichtig, denn ich muss immer viel wandern. Ich bin den ganzen Tag unterwegs und interpretiere dabei das, was ich durch mein Objektiv sehe. Dafür brauche ich jede Menge Energie, und die Akkulaufzeit der Alpha 7C II hat mich wirklich beeindruckt. Ich nehme bei solchen Aufträgen immer Reserveakkus mit. Bei diesem Projekt hatte ich sogar gleich sechs Stück dabei, weil ich auch Videoaufnahmen gemacht habe. Doch große Überraschung: Ich habe gerade einmal einen pro Tag gebraucht.“

„Auch bei dem Video, das ich in Thailand gedreht habe, hat die Kamera hervorragende Arbeit geleistet“, meint Pauline. „Meine Hauptvideokamera ist die Sony FX3. Trotzdem weiß ich die Alpha 7C II auf Reisen durchaus zu schätzen. Obwohl sie so kompakt und leicht ist, ermöglicht sie die Aufnahme von 4K-Videos in 10-Bit-Qualität, die ich bei der Farbkorrektur brauche. Niemand möchte zu 8-Bit-Videos zurück, wenn er einmal die bessere Qualität erlebt hat. Außerdem kann ich meine LUTs auf die Alpha 7C II laden und sehe so, wie das Endergebnis nach der Bearbeitung aussehen wird.“

thailändischer mann mit baseballkappe © Pauline Simon | Sony α7C II + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/250s @ f/2.8, ISO 640

„Bei Fotos liefert der 33-Megapixel-Sensor brillante Details“, erklärt sie weiter, „und natürlich ist der Augen-AF von Sony für meine Arbeitsweise das Nonplusultra. Ich möchte mich nicht mit dem Fokus herumschlagen oder Aufnahmen wiederholen müssen, denn das würde die Verbindung zu den Menschen stören. Die Alpha 7C II erkennt Gesichter in Sekundenbruchteilen und hält sie perfekt im Fokus.“

Am Ende besteht ihre Aufgabe laut Pauline darin, Dinge zu entdecken und ihre Eindrücke zu dokumentieren – und die Alpha 7C II ist eine Kamera, die sie dabei perfekt unterstützt. „Ich fühle mich auf Reisen immer wahnsinnig inspiriert. Das liegt daran, dass ich aus meiner Komfortzone herauskomme und ich es liebe, über meine Grenzen hinauszugehen. Zu Hause geht das nicht. Jedes Mal, wenn ich in neue Kulturen und Länder eintauche, lerne ich, wachse und werde ein neuer Mensch. Das ist wirklich toll!“

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