radfahrer im roten trikot auf einer schneegesäumten straße

Der Rausch der Geschwindigkeit

Susanna Kosa und Chrisander Bergan

Susanna Kosas Werbespot für die Fahrradmarke Merida, in dem Radsportler Marius Røren die Hauptrolle spielt, fesselt uns von der ersten bis zur letzten Einstellung.

„Ich wollte unbedingt, dass in diesem Video der Moment im Vordergrund steht“, erklärt Susanna. „Der Zuschauer soll mit Marius atmen, das Brennen in seinen Beinen und den Rausch spüren, wenn er bergab rast.“ Das Video wurde an drei Tagen mit der Sony FX6 und der Sony Alpha 7S III gedreht und setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Durch die First Person View (FPV) ihres Partners Chrisander Bergan verschmilzt jede Einstellung zu einer rasanten und flüssigen Fahrt.

© Manuel Müller

„Eines meiner Spezialgebiete ist der Outdoor-Sport, wobei ich viele Videoaufnahmen im Radsportbereich mache“, erklärt Susanna. „Ich hatte schon einmal FPV-Aufnahmen von einer Action-Kamera verwendet, die an einer Drohne befestigt war – und das Gefühl von Geschwindigkeit war überwältigend. Auch in dem Video mit Marius wollte ich FPV-Aufnahmen machen, allerdings mit einer Filmkamera. Ich war froh, dass Chris mich unterstützt hat – er hat maßgeblich zum Gelingen des Projekts beigetragen.“

mann hält eine drohne mit einer sony fx6 © Susanna Kosa

Um die spektakuläre Landschaft zu filmen, brauchte es einen spektakulären Piloten – und Chris packte die Gelegenheit beim Schopf. „Ich liebe es, mit erfahrenen Filmemachern zusammenzuarbeiten und etwas zu ihrer Arbeit beizutragen. Warum ich eine FPV-Drohne statt einer normalen GPS-Version verwende? Beide können einem Fahrer folgen, doch mit einer FPV-Drohne verleiht man seinen Bildern einen anderen, besonderen Reiz“, so Chris. „Piloten, die so gut sind wie Chris, haben ein Auge für filmisch gute Einstellungen und sind in der Lage, neben dem Fahrer zu fliegen, sich um ihn herumzudrehen und richtig wilde Sachen zu machen“, ergänzt Susanna.

drohnenpilot in der dämmerung © Susanna Kosa

Für ihr Konzept achteten Susanna und Chris darauf, dass auch die Bildwiederholrate und die Verschlusszeiten das Gefühl von Geschwindigkeit unterstützten. „Für die Luftaufnahmen haben wir 50 Bilder pro Sekunde gewählt, also eine Verschlusszeit von 1/100 Sekunde“, bestätigt Susanna. „Zusammen mit dem FE 14mm f/1.8 GM verlieh das dem Filmmaterial einen schönen Fluss. Chris konnte ganz nah an Marius herankommen und ihn gleichzeitig vor der unscharfen Kulisse isolieren. Für die Bodenaufnahmen habe ich meistens mit 25 Bildern pro Sekunde gearbeitet, weil es sich für mich am natürlichsten anfühlt.“

susanna kosa filmt einen radfahrer von der seite eines transporters aus © Olav Johnsrud

Die Verwendung der Sony FX6 und der Sony Alpha 7S III sowohl für die Luft- als auch für die Bodenaufnahmen sorgte für eine Farbgebung und Qualität, die ein organisches und stimmiges Gesamtbild ergaben. „Die FX6 ist so leicht, dass man sie sowohl in der Hand halten als auch für FPV-Aufnahmen benutzen kann“, erklärt Susanna. „Wir haben sie für die Montage auf der Drohne abgespeckt und den Monitor wieder angeschlossen, um die Aufnahmen zwischen den Flügen zu überprüfen. Das Gewicht spielt bei meiner Arbeit immer eine wichtige Rolle, denn ich muss viel zu Fuß gehen und die ganze Ausrüstung selbst tragen.“

chrisander bergan und susanna kosa gehen mit ihrer kameraausrüstung über felsen © Olav Johnsrud

Geschwindigkeit war jedoch nicht nur Teil des Storytellings, sondern auch ein entscheidender Faktor bei der Produktion – und auch da hat die FX6 maßgeblich geholfen. „Wir haben den ganzen Tag über gedreht und wussten, dass wir schnell arbeiten mussten. Schließlich sollte Marius nicht auskühlen und sich verletzen“, sagt Susanna. „Einer der Gründe, warum wir uns für die FX6 entschieden hatten, war ihr elektronisch verstellbarer ND-Filter, mit dem sich die Belichtung viel schneller steuern lässt als mit physischen Filtern.“

„Bei der Arbeit auf der Straße, vom Fahrzeug aus oder in der Luft kann der Rolling-Shutter-Effekt bei einer Arbeitsgeschwindigkeit wie der unseren ein großes Problem darstellen“, fährt Susanna fort. „Mit der FX6 war das jedoch kein Problem. Normalerweise würde man bei diesen Geschwindigkeiten eine leichte Verzerrung im Bild sehen. Um das zu verhindern, müsste man die Aufnahmegeschwindigkeit erhöhen, was wiederum zu einem Verlust der Bewegungsunschärfe führen würde. Mit der FX6 können wir jedoch weiterhin in filmischen Geschwindigkeiten arbeiten.“

frau hält eine auf einer drohne montierte sony fx6 kamera © Olav Johnsrud

„All diese Faktoren sind der Grund dafür, dass die FX6 bei FPV-Piloten ganz oben auf der Liste steht“, ergänzt Chris. „Das Gewicht, der Autofokus, die starke Leistung bei schwierigen Lichtverhältnissen, die Auswahl der Bildwiederholraten und auch die Tatsache, dass die Kamera so einfach auf einer Drohne ausbalanciert werden kann.“

Und obwohl sie nur ein paar Tage vor Ort waren, weiß Susanna zu schätzen, wie schnell ihr Team zueinander fand. „Schon beim Sichten der ersten Aufnahmen wusste ich, dass wir etwas ganz Besonderes mit ganz besonderen Menschen auf die Beine stellen“, erinnert sie sich. „Als ich Chris zum ersten Mal diese große Drohne mit der FX6 oben drauf fliegen sah, schaltete er sie aus und ließ sie einfach aus der Luft in seine Hand fallen. Es war offensichtlich, dass er ein exzellenter Pilot war. Das ganze Team hat bis zur letzten Aufnahme Kameradschaft und Engagement bewiesen.“

gruppe von menschen mit radfahrer lächeln in die kamera © Susanna Kosa

„Die Sonne war untergegangen, der Himmel violett und alles in ein wunderschönes rosafarbenes Licht getaucht“, sagt sie abschließend. „Wir hatten noch 50 Sekunden auf der SD-Karte und zwei Minuten Akku für einen letzten Durchgang. Alle waren gespannt, und Chris meinte: ‚Wenn wir diese Aufnahme hinkriegen, springe ich in den Fjord.‘ Und natürlich kam es, wie es kommen musste. Doch mit einem so guten Piloten und der FX6 war das sowieso keine Frage gewesen.“

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Susanna Kosa

Susanna Kosa | Germany

„Meine Liebe für das Filmemachen hat mir viele wunderbare Abenteuer beschert – doch am meisten bedeuten mir all die unvergesslichen Momente, die ich sonst nicht erlebt hätte.“

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