Eine seltene Pause zwischen zwei Projekten bot die perfekte Gelegenheit, Andrea Font zu fragen, wie sie sich selbst als Content-Erstellerin am besten beschreiben würde. Sie produziert eine Kombination aus Fotos und Videos für verschiedene Marken und persönliche Projekte, die von Musik über Events bis hin zum Wassersport ein breites Spektrum an Themen abdecken. Unsere Frage beantwortet sie wie aus der Pistole geschossen: „Ich bin eine Kamerafrau für alle Fälle!“
Woran auch immer sie arbeitet – es sind neue Erfahrungen, die sie antreiben. „Ich bin ein Mensch, der sich von vielen Dingen inspirieren lässt: Sport, Abenteuer, Kino, Musik, Reisen, dynamische Kampagnen und so weiter und so fort. Die Möglichkeit, mit meinen Videos und Fotos davon leben zu können, ist die beste Definition dessen, was für mich persönlichen Erfolg ausmacht.“
„Auf kreativer Ebene mag ich Projekte, die mir die Freiheit lassen, künstlerisch und originell zu sein“, erklärt sie. „In den meisten Fällen bedeutet das, dass ich eine Kombination aus Fotos und Video mache. Am Anfang habe ich nur als Fotografin gearbeitet, doch mit 20 Jahren wurde mir klar, dass Videos enorme Möglichkeiten eröffnen. Heute besteht meine Arbeit zu 80 % aus Videos und zu 20 % aus Fotos. Mein Herz wird immer zwiegespalten sein – jedoch auf eine gute Art!“
Dieser zweigeteilte Ansatz und die Umgebungen, in denen Andrea tätig ist, erfordern ein Zusammenspiel aus Anpassungsfähigkeit und Qualität, das bei den meisten Kameras nicht gegeben ist. Heute arbeitet sie mit der Sony Alpha 7S III und einer Reihe von Sony Objektiven: „Davon habe ich schon immer geträumt. Mit dieser Ausrüstung kann ich eine starke Mischung aus Fotos und Videos kreieren, die mich absolut begeistert.“
„Die Kombination der verschiedenen Merkmale und Funktionen erweist sich insbesondere bei meinen Aktiv- und Reiseprojekten als nützlich, wo leichtes Gewicht eine große Rolle spielt“, so Andrea. „Ein Gehäuse in der Größe der Alpha 7S III, das eine so hohe Qualität bei Videos und Fotos bietet, ist für mich geradezu revolutionär. Außerdem kann ich bei Aufnahmen am oder unter Wasser das gesamte Projekt mit nur einem Setup umsetzen, anstatt zwei Unterwassergehäuse mit zwei verschiedenen Kameras zu montieren.“
Und welche Funktionen der Alpha 7S III machen nun den Unterschied? „Meine Lieblingsfunktion ist zweifellos das Drehen von 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde. Viele meiner Aufnahmen werden auf mobilen Geräten angesehen und müssen daher in einem vertikalen Format vorliegen. Wenn ich früher eine flüssige Zeitlupe wollte, ging das nur in HD. Ich musste also hochkant drehen, um die volle Auflösung zu erhalten. Ich hatte keine Möglichkeit, dasselbe Material in einem horizontalen Format sowohl für den Desktop als auch für das Fernsehen zu verwenden. Jetzt kann ich alles in einer Aufnahme festhalten und dann ohne Qualitätsverlust mehrere Ausgaben erstellen.“
Auch die Dual-ISO-Funktion der Alpha 7S III war für Andrea revolutionär – „vor allem für meine Musik- und Festivalprojekte, bei denen ich oft bei Sonnenuntergang oder nach Einbruch der Dunkelheit fotografiere. Die Dual-ISO-Funktion hilft mir in Situationen mit wenig Licht sehr, aber auch in Momenten, in denen sich das Licht stark verändert, zum Beispiel beim Wechsel der Bühnenbeleuchtung während einer Aufführung.“
„Einer der Hauptgründe, warum ich vor Jahren von DSLRs auf die spiegellosen Sony Kameras umgestiegen bin, war die erstklassige Empfindlichkeit ihrer Sensoren. Doch die Vorteile, die das Dual-ISO-System bietet, heben das Ganze noch auf die nächste Stufe. Die Basis-ISO-Empfindlichkeit der Alpha 7S III beträgt 640 – das ist der goldene Mittelweg zwischen Dynamikumfang und Rauschen. Theoretisch gilt für den Basis-ISO-Wert eines jeden Sensors: Je niedriger er eingestellt ist, desto geringer ist der Dynamikumfang, und je höher er eingestellt ist, desto mehr Rauschen entsteht. Die Kamera hat jedoch zwei Basis-ISO-Werte, von denen der höhere bei 12.800 liegt. So erhält man immer noch einen großen Dynamikumfang, das Rauschen ist jedoch das gleiche wie bei 640. In der Dunkelheit kann man nahezu rauschfrei fotografieren. Es ist wie Magie!“
Als erfolgreiche Kreative möchte Andrea nun etwas an aufstrebende Filmemacher zurückgeben. „Mit 20 habe ich meine eigene Produktionsfirma gegründet“, verrät sie. „Mit 21 bin ich von der Uni abgegangen. Jetzt, mit 25, unterrichte ich einen Masterstudiengang an meiner alten Uni. Es gibt so viele Dinge, die ich bei meiner Arbeit gelernt habe, die meiner Meinung nach nicht gelehrt werden: Wie kann man von einer kreativen Tätigkeit leben? Wie entwickelt man eine Kombination aus emotionaler und geschäftlicher Intelligenz?“
„Allem voran habe ich festgestellt, dass es gut ist, einen Weg abseits der ausgetretenen Pfade zu gehen“, meint Andrea abschließend. „Ein klassisches Studium ist nicht immer der Schlüssel zum Erfolg – insbesondere in kreativen Berufen. Der beste Lehrmeister ist kontinuierliches Arbeiten. So findet man seinen Stil, erzielt die besten Ergebnisse und drückt der Welt seinen Stempel auf. Dann braucht man nur noch die richtige Kamera, die einen dabei unterstützt!“