Für den Fotografen Brendan De Clercq geht es beim Fotografieren nicht nur darum, das Gesicht einer Person zu sehen. „Ich möchte mit meinen Bildern eine Geschichte erzählen. Ich möchte den Menschen sehen“, erklärt er. Seit einiger Zeit verwendet Brendan für seine Arbeit das neue FE 85 mm f/1.4 GM II Objektiv von Sony, um seine Porträts mit der neuesten optischen Technologie zu fotografieren.
Ein typisches Shooting mit Brendan ist interaktiv. „Ich setze nicht einfach jemanden vor meine Kamera und fange an, zu fotografieren. Ich spreche oft mit der Person und ermutige sie, sich zu bewegen und nicht still zu stehen.“ Deshalb ist es für Brendan wichtig, dass seine Kamera und sein Objektiv gut aufeinander abgestimmt sind, damit er schnell und zuverlässig fokussieren kann.
Zum Glück ist Brendans Kombination aus der Alpha 7R V und dem 85mm f/1.4 GM II Objektiv schnell genug, um Schritt zu halten. „Als ich das 85-mm-Objektiv zum ersten Mal an meiner Alpha 7R V verwendete, war die Geschwindigkeit einfach unglaublich. So schnell und gestochen scharf!“
Da Brendan seit vielen Jahren Porträtfotograf ist, hat er einige seiner Taktiken von der Porträtfotografie mit Mittelformatkameras übernommen. „Ich frage mein Gegenüber immer: ‚Kannst du mich im Objektiv sehen?‘“, verrät Brendan. „Früher konnte man das Auge des Fotografen durch das Objektiv sehen, vor allem, wenn man mit Mittelformatkameras fotografierte. Aber heute, mit den spiegellosen Kameras, funktioniert das nicht mehr. Aber ich frage trotzdem immer noch, denn so entsteht ein Kontakt zwischen mir und dem Modell, das dann direkt in die Linse schaut. Diese Interaktion ist das Allerwichtigste.“
Aus dieser Interaktion versucht Brendan, die perfekte Komposition und den idealen Moment für den Auslöser zu finden. Dabei verlässt er sich auf den Autofokus mit Augenerkennung seiner Alpha 7R V, um das 85-mm-Objektiv auf sein Motiv zu fokussieren. „Es ist alles eine Frage des Vertrauens“, erklärt er. „Ich muss mir keine Sorgen machen, dass ich meinen Fokus ständig überprüfen muss. Ich kann mich auf das Licht oder die Komposition konzentrieren und mit meinem Modell interagieren. Ich kann kreativer sein und die Kamera ist einfach eine Erweiterung meines kreativen Denkens.“
Auf die Frage, worauf er bei Porträtaufnahmen achtet, antwortet er, dass es auf die Situation ankommt. „Wenn ich mit einem Kunden zusammenarbeite, ist es ein anderer Prozess, als wenn ich alleine arbeite. Ein Modedesigner möchte vielleicht ein bestimmtes Kleidungsstück hervorheben, das er entworfen hat, und das beeinflusst die Art und Weise, wie ich fotografiere.“ Am kreativsten ist Brendan jedoch bei seinen eigenen Projekten. „Ich stelle mir immer die Frage: ‚Was möchte ich sehen? Was will ich dem Betrachter zeigen?‘“
Brendan ist ein großer Fan der 85-mm-Brennweite für Porträts. „85 mm ist mein zweiter Vorname“, scherzt er. „Viele Leute denken, dass 85 mm nur für Gesichtsporträts aus nächster Nähe geeignet sind, aber das stimmt nicht. Ich mache damit auch Ganzkörperporträts. Ich mag die Tiefenschärfe. Mit dem 85-mm-Objektiv fotografiere ich meistens bei f/1.4, und das gefällt mir an diesem Objektiv. Die Tiefenschärfe ist mir sehr wichtig.“
Hand in Hand mit der Schärfentiefe geht das Bokeh, der verschwommene Look von Teilen des Vorder- und Hintergrunds. „Es gibt einen großen Unterschied im Bokeh zwischen dem ursprünglichen 85mm G Master Objektiv und dieser aktualisierten Version. Das Bokeh des 85mm GM II ist weicher und bietet hervorragende Übergänge zwischen den Schärfebereichen. Einige Fotografen wollten wissen, warum Sony kein 85mm-Objektiv mit f/1.2 entwickelt hat, aber ein f/1.2-Objektiv wäre schwerer und hätte größere Glaselemente. Betrachtet man die Ergebnisse der Aufnahmen mit dem neuen Objektiv bei f/1.4, sehen sie so aus, als wären sie mit f/1.2 aufgenommen worden.“
Das Gewicht ist für Brendan wichtig, weil er die Kamera während der Aufnahmen oft lange ans Auge halten muss. „Es ist leichter als das vorherige Objektiv“, sagt Brendan. „Es liegt perfekt in der Hand und passt sogar auf kleinere Kameras wie die Alpha 7C II oder die Alpha 6700.“
Eine Aufnahme verdeutlicht, wie Brendan sein 85-mm-Objektiv am liebsten einsetzt. „Es ist das Foto eines Mannes, der in einer großen Halle steht, aufgenommen bei f/1.4. Es hat eine geringe Schärfentiefe und wurde mit dem Autofokus mit Augenerkennung aus dieser Entfernung aufgenommen. Das Bild ist gestochen scharf“, erklärt er.
„Was ich Fotografen mit auf den Weg geben möchte: Wenn du ein 85-mm-Objektiv hast, sei kreativ. Benutze 85 mm nicht nur für Kopfaufnahmen. Geh ein paar Schritte zurück und mach eine Ganzkörperaufnahme.“
Die Kombination aus Alpha 7R V und 85mm GM II gibt Brendan die Freiheit zu experimentieren, und er ermutigt alle Fotografen, es ihm gleichzutun: „Lass deiner Kreativität freien Lauf. Das ist das einfach das Größte.“
„Eines Tages werde ich das perfekte Porträt aufnehmen. Eines, das Emotionen in vollen Zügen einfängt. Das ist der Grund, warum ich die Messlatte für meine Fotografie jeden Tag ein Stück höher lege.“