gänseschar im flug

In der Wildnis mit der Alpha 7S III

Tomasz Gladys

Alle Tierfilmer wollen so weit wie möglich in die Natur vordringen – und der in Polen geborene Tomasz Gladys bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Dabei geht es ihm nicht nur darum, eindrucksvolle Bilder zu machen, sondern auch um das Erleben des Moments und der Gegenwart der von ihm fotografierten Tiere. „Eines der unglaublichsten Gefühle, die ich je empfunden habe, war beim Anblick eines riesigen Gänseschwarms. Es waren vielleicht vierzig- oder fünfzigtausend Tiere. Und ich war mitten unter ihnen.“

Das meint Tomasz nicht nur im übertragenen Sinne. Er hat sich Gerätschaften zugelegt und gebaut, mit denen er seine Sony Alpha 7S III und seine Cinema FX3 – und manchmal auch sich selbst – ganz nah an sein Motiv heranbringt.

„Ich habe ein schwimmendes Versteck, auf das ich meine Sony Alpha 7S III und das FE 200-600mm f/5.6-6.3 Objektiv setzen kann. Im Neoprenanzug tauche ich dann darunter – nur mein Kopf ist über Wasser. Das Versteck ist getarnt und verbirgt eine schwimmende Plattform, auf der ich meine Kamera und mein Objektiv abstelle. Über den beweglichen LCD-Bildschirm der Alpha 7S III III sehe ich genau, was vor sich geht.“

getarntes versteck schwimmt auf dem wasser

So konnte Tomasz die wunderbare Erfahrung machen, im Wasser zu sein, während die Zuggänse in den Himmel aufstiegen.

„Ich bewegte mich sehr langsam über den See. Es war Ebbe und Tausende von Gänsen waren da. Plötzlich stiegen sie alle vom Wasser auf und flogen weniger als einen Meter über meinen Kopf hinweg. Ich konnte den von ihren Flügeln erzeugten Wind spüren. Dieser Moment war einfach unglaublich.“

Tomasz gibt zu, dass Momente wie diese selten sind. „Früher hatte ich immer schon eine bestimmte Aufnahme im Kopf. Ich habe den ganzen Tag gewartet und gewartet – und am Ende habe ich nicht bekommen, was ich wollte, und war enttäuscht. Heute weiß ich alles, was passiert, zu schätzen. Ich habe gelernt, einfach nur den Augenblick zu genießen. Die Natur bietet eine so großartige Kulisse. Man muss sich nur ausreichend Zeit nehmen, um sie genau zu beobachten, und irgendwann wird man für seine Geduld belohnt.“

Obwohl Tomasz auch gerne Säugetiere fotografiert, gilt seine Leidenschaft den Vögeln, insbesondere Kranichen und Gänsen. „Kraniche sind ein Symbol für Glück und in Polen außerdem für Hoffnung. Sie kommen kurz vor Frühlingsbeginn hierher und sind somit ein Zeichen dafür, dass das neue Jahr beginnt.“

Tomasz arbeitet in der Regel mit zwei Sony Kameras, der FX3, die zur Cinema-Reihe gehört, und der Sony Alpha 7S III. Die beiden Modelle harmonieren perfekt miteinander und geben Tomasz die Werkzeuge an die Hand, die er für die Aufnahme von Tieren in Momenten benötigt, die sonst vielleicht ungesehen geblieben wären. „Aufgrund der Möglichkeiten, die die hohe ISO-Empfindlichkeit bietet, sind die Kameras für Tierfilmer eine echte Bereicherung.“

Da der Kamerasensor auf die höheren Empfindlichkeiten eingestellt werden kann, erhalten Tierfilmer und -fotografen mehr Zeit, um hochwertige Aufnahmen zu machen.

„Ich erinnere mich, wie ich mitten in der Nacht im Wasser war. Ich beobachtete die Gänse, die auf der Wasseroberfläche schliefen. Es war wunderschön. Doch ich konnte sie nicht filmen – es war einfach zu dunkel. Mit der Alpha 7S III kann ich solche Szenen jetzt bei ISO 12.000 und sogar höher aufnehmen. National Geographic und die BBC verwenden die Aufnahmen gerne für ihre Produktionen.“

Wie für jeden Fotografen oder Filmemacher, der längere Zeit in der Natur unterwegs ist, spielen Größe und Gewicht bei der Wahl von Kamera und Objektiv eine entscheidende Rolle, weil einfach jedes Gramm zählt. Das ist einer der Gründe, warum Tomasz Zoomobjektive Objektiven mit Festbrennweite vorzieht. Zoomobjektive bieten die Flexibilität, sich an das Motiv und die Umgebung anzupassen, ohne das Objektiv wechseln zu müssen – was schlichtweg unmöglich ist, wenn man sich zum Teil unter Wasser befindet.

„Ich weiß, dass das 200–600-mm-Objektiv nur eine Blende von f/5.6–6.3 hat, doch das stört mich nicht, denn mit der Alpha 7S III und der FX3 kann ich den ISO-Wert zum Ausgleich erhöhen, ohne dass die Bildqualität leidet. Die Kombination aus Alpha 7S III und dem FE 200-600mm f/5.6-6.3 Objektiv funktioniert also perfekt. Ich habe alles, was ich brauche, in einem kleinen Paket.“

Zu den Lieblingsobjektiven von Tomasz gehört auch das FE 28-135mm f/4 PZ. Neben einem leistungsstarken Zoom verfügt es über eingebaute Motoren, mit denen er den Zoom aus der Ferne steuern kann.

ferngesteuerter wagen mit der sony alpha 7sm3

„Ich verwende ein System, mit dem ich meine Alpha 7S III aus 1 km Entfernung bedienen kann. Dazu habe ich ein schwimmendes Versteck entwickelt, das sich fernsteuern lässt. Es ist eine Art getarntes, ferngesteuertes Boot, auf dem sich ein Gimbal mit 3-Achsen-Stabilisierung befindet, der die Alpha 7S III trägt. Ich habe die volle Kontrolle über das Boot, die Bewegung des Gimbals, die Kamera und das Objektiv. Eine ähnliche Konfiguration habe ich auf ein großes ferngesteuertes Fahrzeug gesetzt, doch es ist leise und sehr langsam. Ich musste lernen, wie ich die einzelnen Vorrichtungen verwenden kann, um näher an meine Motive heranzukommen. Ein Tier merkt zum Beispiel, wenn man sich ihm direkt in einer geraden Linie nähert. Ich muss langsam im Zickzack fahren, anhalten und wieder starten – und mir vor allem Zeit nehmen, um eine gute Position zu finden, bevor ich die Aufnahmetaste drücke.“

„Mit all diesen Hilfsmitteln kann ich meine Sony Alpha 7S III näher an die Tiere heranbringen“, meint Tomasz abschließend. „Es ist großartig, dass Sony es Dritten ermöglicht, diese Art von Produkten herzustellen. Das eröffnet mir wahnsinnig viele Möglichkeiten.“

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