Ich heiße Andrea Font, ich komme aus Spanien und bin Regisseurin und Filmemacherin. Als All-Terrain-Kamerafrau arbeite ich auf verschiedenen Kontinenten, in verschiedenen Genres und mit einer großen Bandbreite an Emotionen. Von der tosenden Energie eines Stadions bis zur stillen Poesie einer abgelegenen Landschaft verlasse ich mich auf Werkzeuge, die sich so schnell anpassen, wie ich mich bewege. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Sony und einer speziell für hybrides Storytelling entwickelten Kameratasche bin ich fest davon überzeugt, dass eine Ausrüstung nicht einschränken, sondern Freiheit ermöglichen sollte. Das neue FE 50-150mm f/2 GM Objektiv bietet genau das: Es sprengt die Grenzen dessen, was ein Zoomobjektiv leisten kann, und erweist sich nicht nur als Werkzeug, sondern als kreativer Verbündeter.
Ich hatte die Gelegenheit, es in Indonesien zu testen und die reiche Kultur des Landes aus der Perspektive einer Dokumentarfilmerin zu entdecken. Von alten Ritualen über geschäftige Märkte bis hin zu traumhaften Naturlandschaften war das Objektiv mein ständiger und zuverlässiger Begleiter, mit dem ich die Essenz eines ebenso lebendigen wie unberechenbaren Landes einfangen konnte. Jedes einzelne Bild lud dazu ein, tiefer zu blicken.
Das Konzept: Vier Elemente, ein Objektiv
Mit einem Konzept, das ich schon seit einiger Zeit im Kopf hatte, wollte ich dieses Objektiv an seine Grenzen bringen: die vier Elemente – Feuer, Erde, Luft und Wasser – mit nur einem einzigen Objektiv einzufangen. Das war nicht nur eine technische, sondern auch eine kreative Herausforderung, herauszufinden, wie es mit völlig unterschiedlichen Lichtverhältnissen, Texturen, Bewegungen und Bedingungen zurechtkommt. Von unvorhersehbaren Lichtwechseln bis hin zu anspruchsvollen Fokussierungs- und Stabilisierungsbedingungen hat dieses Objektiv jedes Mal überzeugt. Seine Leistung zeichnete sich durch Beständigkeit, Eleganz und Stärke aus: Es war niemals im Weg und wertete jedes Bild auf. Es passte sich der Geschichte nicht nur an, sondern half dabei, sie zu schreiben.
Konzipiert für Vertrauen
Als ich das Objektiv zum ersten Mal in den Händen hielt, wusste ich sofort, dass es etwas Besonderes ist. Es vereint auf einzigartige Weise Robustheit und Eleganz: Es ist solide genug für den Einsatz vor Ort und dennoch leicht genug, um es den ganzen Tag über für handgeführte Aufnahmen zu verwenden. Das Design ist sorgfältig durchdacht, vom leichtgängigen Zoomring bis zum schnellen und leisen Autofokussystem. „Built to Inspire“ ist nicht nur ein Slogan, sondern beschreibt die tatsächliche Leistung dieses Objektivs am Set und unterwegs.
Kraftpaket bei schwachem Licht
Besonders spannend war es für mich, das Objektiv in fast völliger Dunkelheit zu testen. Ich habe es beim Schein des Feuers, im Mondlicht und in sumpfigen Wäldern im Morgengrauen verwendet. Mit einer Blende von f/2 hatte ich die Freiheit, kreativ zu sein, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Ich konnte die ISO-Werte niedrig halten, Details in den Schatten erhalten und die cineastische Atmosphäre wahren, die mir immer so wichtig ist. Dieses Objektiv sieht nicht nur im Dunkeln: Es erschafft im Dunkeln.
Die Qualität einer Festbrennweite, die Freiheit eines Zooms
Wenn man schnell arbeitet, zählt jede Sekunde. Normalerweise bevorzuge ich Festbrennweiten wegen ihrer Schärfe und Helligkeit, aber mit dem 50-150mm erreiche ich beides, ohne das Objektiv wechseln zu müssen. Die Bildqualität ist über den gesamten Brennweitenbereich atemberaubend. Hauttöne werden wunderschön wiedergegeben, Glanzlichter laufen sanft aus und die Tiefenschärfenkontrolle sorgt für ein beeindruckend cineastisches Bild.
50 mm gab mir eine ausreichend breite Abdeckung für mehrschichtige Kompositionen, und mit 150 mm konnte ich tief in die Szene eintauchen, Motive isolieren und den Bildausschnitt komprimieren wie mit einem Porträtobjektiv. Es ist, als hätte man drei Objektive in einem, und bei keinem muss man Kompromisse eingehen.
Ein cineastisches Dream-Team mit der FX6
Die Arbeit mit dem 50-150mm in Kombination mit meiner Sony FX6 fühlte sich einfach natürlich an. Bei Projekten, bei denen die Zeit drängt, die Emotionen nicht warten und jede Sekunde zählt, ist dieses Maß an Verbundenheit mit der Ausrüstung unerlässlich.
Ich konnte mich frei bewegen, auf Unerwartetes reagieren und einen präzisen, kreativen Blick bewahren, ohne mich um technische Einschränkungen kümmern zu müssen. Die sanften Fokusübergänge, die schnelle Motivverfolgung und die konstante Bildqualität ermöglichten es mir, ganz in die Geschichte einzutauchen, die ich erzählen wollte. Es gab keine Reibung, nur einen nahtlosen Fluss. Und in dieser Art von Fluss nimmt das wahre Filmemachen Gestalt an.
Der Autofokus ist schnell und präzise, auch bei unvorhersehbaren Motiven oder plötzlichen Lichtwechseln. Das Focus Breathing ist so gering, dass es kaum wahrnehmbar ist und man sich voll und ganz auf die Aufnahme konzentrieren kann. Dieses Objektiv ist wie geschaffen für Filmemacher.
Vielseitigkeit, die Geschichten erzählt
Feuer. Erde. Luft. Wasser. Jede Einstellung erzählte ihre eigene Geschichte, und dank dieses Objektivs konnte ich ihr nahtlos folgen. Die Übergänge von einem Extrem zum anderen waren ganz natürlich: kein Wechsel der Ausrüstung, kein Zögern. Das gab mir etwas, das man selten erreicht: Kontinuität. Ein kreativer Fluss, in dem die Ausrüstung verblasst und nur der Moment bleibt.
Abschließende Gedanken
Als Filmemacherin, die von Bewegung und Emotionen lebt, brauche ich eine Ausrüstung, die sich meinem Rhythmus anpasst. Das FE 50-150mm f/2 GM ist mehr als nur vielseitig: Es ist ermächtigend. Es ist nicht nur ein Objektiv für Profis, sondern für Visionäre. Mit ihm kann man weiter gehen, tiefer eintauchen und in jeder Szene präsent sein.
Ob es darum geht, Stürme zu verfolgen, Tänze zu filmen, Dokumentationen zu drehen oder Geschichten mit wechselnden Elementen zu erzählen – dieses Objektiv hält, was es verspricht. Es ist nicht nur Teil des Werkzeugkastens: Es ist der kreative Vorsprung.
„Als Regisseurin und Filmemacherin bin ich immer auf der Suche nach Werkzeugen, die meinem dynamischen Workflow gerecht werden.“