„Ich wollte mehr von Norwegen sehen, als man es von vielen Fotoshootings gewohnt ist“, sagt der türkische Fotograf İlhan Eroğlu. Seine jüngste Reise nach Norwegen mit seiner Sony Alpha 7R V war eine Entdeckungsreise durch die wunderschöne norwegische Landschaft. „Ich wollte die authentischen Dinge der Region fotografieren – die Holzhütten, die unglaublichen Seen, die schroffen Berge und die malerischen Dörfer“, betont İlhan.
Bei seinem Abenteuer war İlhan mit seiner Sony Alpha 7R V und den Sony Objektiven FE 12-24mm f/2.8 GM, FE 24-70mm f/2.8 GM II und FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II unterwegs. Diese drei Objektive decken bei einer Blende von f/2.8 und mit der neuesten optischen und Autofokus-Technologie von Sony den gesamten Brennweitenbereich von 12-200 mm ab.
„Ich verwende immer die G Master-Objektive von Sony, weil sie eine hohe Auflösung und Schärfe bieten, besonders in Kombination mit dem 61-Millionen-Pixel-Sensor meiner Alpha 7R V. Mit diesen Objektiven hat man keine Verzerrungen, und zudem ist der Autofokus sehr schnell“, sagt İlhan. „Auch das geringe Gewicht ist für mich extrem wichtig“, fährt er fort.
Dieses geringe Gewicht ermöglicht es İlhan, die fantastischen Aussichtspunkte, von denen aus er seine Aufnahmen macht, zu Fuß, durch Klettern und Erkunden zu erreichen. Aber mit dieser Ausrüstung musste er sich in Norwegen nicht immer besonders anstrengen, um die schönsten Bilder zu machen.
„Mein Lieblingsfoto von der Reise ist jenes in Rakssetra mit den Holzhäuschen und meiner Frau als Modell“, erinnert er sich. „Man hat diese unglaubliche Aussicht auf die kleinen Holzhütten und den Fjord darunter, mit den Bergen im Hintergrund. Für mich ist das einfach einer dieser ganz besonderen Orte. Es gab nur ein paar Hütten und keine Menschenseele weit und breit. Und es war nicht schwierig, dorthin zu kommen, lediglich eine kurze Wanderung von 30 oder 40 Minuten. Ich habe die Szene einmal mit und einmal ohne Modell fotografiert, um zu sehen, welche Version besser wirkt. Das Bild mit dem Modell, meiner Frau, hat mir besser gefallen. Es war etwas ganz Besonderes, dort zu sein und diese Aussicht mit der Person zu teilen, die man liebt.“
Der Tag, an dem İlhan nach Rakssetra aufbrach, war nicht perfekt. „Es war ein regnerischer Tag“, erinnert er sich. „Als wir an der Location ankamen, riss die Wolkendecke ein wenig auf und der Himmel brach stellenweise auf.“ Aufgrund des starken Kontrasts zwischen den hellen Wolken und den dunklen, schattigen Bergen erforderte die Szene den hohen Dynamikumfang der Alpha 7R V, um möglichst detailreiche Bilder zu erhalten.
„In Situationen wie dieser kommt der Dynamikbereich des Sensors besonders zum Tragen. Wenn die Lichtverhältnisse nicht gut genug sind, kann ich immer noch detaillierte, hochauflösende Bilder ohne Rauschen in den Schattenbereichen aufnehmen.“ İlhan nutzt den vollen Dynamikbereich des Sensors und nimmt die Bilder im RAW-Format auf, was ihm Flexibilität bei der Nachbearbeitung am Computer gibt.
Auch İlhans Vorliebe für Aufnahmen mit vollständig manueller Belichtung hilft ihm dabei, das Beste aus jeder Szene herauszuholen. Tools wie das Histogramm, der elektronische Sucher und das rückseitige Display zeigen ihm, wie das Bild aussehen wird, noch bevor er den Auslöser seiner Alpha 7R V drückt.
İlhan hat die Holzhütten von Rakessetra bei Sonnenauf- und -untergang fotografiert, aber am besten gefällt ihm das hier gezeigte Bild. „Es ist ein unglaublich schöner Ort. Ich würde dort gerne im Winter fotografieren“, sagt er, „aber ich würde es nicht wagen, bei winterlichen Bedingungen dorthin zu wandern.“
Wer zum ersten Mal nach Norwegen kommt, dem empfiehlt İlhan einen Besuch in den Sommermonaten. „Die Tage sind lang und das Wetter ist gut, so dass man angenehm und unbeschwert reisen und fotografieren kann.“
Auf seiner Reise besuchte İlhan auch Ålesund, eine Hafenstadt an der Westküste Norwegens. „Es ist eine sehr kalte, nordische Stadt. Die hübsch gestrichenen Häuser lassen sie wie eine Spielzeugstadt aussehen, wenn man von den umliegenden Bergen hinunterschaut.“
Eine weitere Station war Geiranger. „Ich muss unbedingt an einem sonnigeren Tag wiederkommen“, sagt İlhan. „Es war ein unvergesslicher Tag, als wir mit dem Boot durch die Fjorde zu unserem Ausgangspunkt für die Wanderung zum Gipfel fuhren, von wo aus wir fotografierten.“
Ein Teil seiner Freude an der Landschaftsfotografie besteht darin, einige dieser wunderschönen Orte mit anderen teilen zu können, sei es auf seinen Bildern oder in der Realität. İlhan organisiert kleine Workshops für Fotografen und zeigt ihnen, wie sie ebenso fantastische Landschaftsaufnahmen machen können wie er. Auf seinen Reisen geht es ihm aber auch darum, die Orte selbst zu erleben. „Ich liebe es, diese wunderschönen Orte mit eigenen Augen zu sehen“, sagt İlhan. „Ich stelle mir gerne vor, wie die Menschen auf meiner Fototour reagieren, wenn sie eine Location zum ersten Mal sehen.“
„Für mich ist die Welt eine große Leinwand. In jedem Land, das ich besuche, male ich mit meinen Fotos Bilder darauf.“