Dass er ein Reisevideo ausschließlich mit dem Sony Xperia 1 IV drehen konnte, hat Filmemacher Dennis Schmelz nicht davon abgehalten, sein kreatives Potenzial voll zu entfalten. Nach nur wenigen Tagen in den Schweizer Alpen nutzte er die filmischen Tricks, die er normalerweise mit seiner Sony Alpha 7S III anwendet, um mit dem neuesten Premium-Smartphone von Sony ein kurzes Reisevideo zu drehen.
„Ich möchte, dass alle meine Filme eine gewisse Dynamik ausstrahlen“, erklärt Dennis. „Deshalb habe ich die verschiedenen Funktionen des Xperia 1 IV genutzt, um die Geschwindigkeit und den Look des Films zu verändern. Mit den drei Kameramodulen konnte ich verschiedene Effekte erzielen. Außerdem habe ich in 4K mit 120 Bildern pro Sekunde gedreht, um Zeitlupen- und Zeitraffersequenzen erstellen zu können. Die Änderungen an Blickwinkel und Geschwindigkeit haben dazu beigetragen, dass der fertige Film unglaublich dynamisch wirkt.“
Dennis befand sich an einem perfekten Drehort, umgeben von majestätischen Bergen und Wintersport. „Die Story haben wir basierend auf dem entwickelt, was wir in den Bergen filmen können. Wir entschieden uns für zwei Sportler: einen Skifahrer und einen Schlittschuhläufer. Ich konnte beide filmen, während sie an mir vorbeirauschten, bevor ich das Filmmaterial verlangsamte. Und das alles dank der eindrucksvollen Aufnahmegeschwindigkeit des Xperia von 120 Bildern pro Sekunde.“
Da keine Objektive gewechselt werden mussten, bot das Xperia 1 IV Dennis eine Freiheit, die man mit einer normalen Kamera nicht hat. „Das Filmen mit dem Smartphone ist super einfach und praktisch, weil es so klein ist. Man kann es überallhin mitnehmen, was gerade bei Projekten wie diesem wirklich toll ist.“
Da sich seine Ausrüstung auf ein absolutes Minimum beschränkte, konnte Dennis unbekümmert improvisieren und so die kreativen Aufnahmen machen, die wir nun im Film bestaunen können. In einer Szene sieht man eine Nahaufnahme von winzigen gefrorenen Schneeflocken auf dem Boden. Es scheint, als hätte Dennis ein Makroobjektiv und einen Slider verwendet – tatsächlich aber war es anders.
„Wir haben das Sony Xperia 1 IV auf einen Ski montiert“, verrät Dennis. „Den haben wir als Slider benutzt und mit der 24-mm-Kamera bei 120 Bildern pro Sekunde gefilmt. Dank des Nahfokus des Xperia Objektivs entstand ein fantastischer Makro-Look. Außerdem war ich beeindruckt, wie nah ich filmen konnte, ohne Abstriche bei der Detailtiefe zu machen. Und das alles mit einem Handy ... genial!“
Das Xperia 1 IV verfügt über drei nach hinten gerichtete Kameras, die jeweils mit einem Zeiss® Objektiv ausgestattet sind. Das 16-mm-Objektiv bietet ein Superweitwinkel-Sichtfeld, während sich das 24-mm-Objektiv hervorragend für Standardaufnahmen eignet. Das eindrucksvolle 85–125-mm-Objektiv mit optischem Zoom ist sogar noch besser, insbesondere für Porträts und das Festhalten feiner Details in einer Szene. „Alle drei Kameras können auch in 4K-Auflösung bei 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen, was das Xperia für einen Filmemacher wie mich zum perfekten Begleiter macht“, so Dennis.
Genau wie bei jedem anderen seiner Videos auch, wollte Dennis weite Überblicksaufnahmen vom Drehort machen. Dafür arbeitet er meistens mit einer Drohne – und dass er diesmal mit einem Smartphone unterwegs war, hielt ihn davon nicht ab.
„Mittels 3D-Druck haben wir eine Halterung für das Xperia 1 IV angefertigt, die vorn an der Drohne montiert wurde. Mein Freund ist ein sehr geübter FPV-Pilot, also übernahm er die Steuerung der Drohne, an der das Telefon befestigt war. Die Aufnahmen haben wir mit der 16-mm-Kamera in 4K mit eingeschalteter SteadyShot-Stabilisierung gemacht. Sie sind sehr flüssig geworden und mussten im Nachgang nicht stabilisiert werden. Wir waren begeistert, dass wir auf Anhieb so beeindruckende, filmreife Ergebnisse erhalten haben.“
Helles Sonnenlicht und weißer Schnee können für jeden Filmemacher ein Problem darstellen. Dank sorgfältiger Planung konnte Dennis jedoch sicherstellen, dass Himmel und Schnee sehr detailliert blieben, ohne dass die Glanzlichter überstrahlt wurden – alles dank des Xperia.
„Ich habe die meisten Aufnahmen unterbelichtet, um die Details in den Glanzlichtern der Wolken und des Schnees zu erhalten. In der Postproduktion habe ich dann die Schatten ein wenig verstärkt. Das Smartphone hat kein Flat- oder S-Log-Profil, doch wenn man das im Hinterkopf behält, kann man innerhalb der Grenzen des Filmmaterials arbeiten.“
Die Einstellungen des Xperia 1 IV lassen sich unkompliziert ändern, zumal das Menüsystem und das Display denen einer Kamera der Alpha Serie ähneln. Dadurch hatte Dennis die Freiheit, die Einstellungen bei Bedarf schnell anzupassen und so jederzeit die gewünschten Aufnahmen zu erhalten.
„Manchmal drehten wir unter schwierigen Bedingungen in einer Höhe von fast 4.000 Metern. Es war super kalt und der Wind wehte. Unter diesen Verhältnissen wäre es sehr schwer gewesen, das Objektiv einer Kamera zu wechseln. Die Tatsache, dass ich das Xperia 1 IV in die Hand nehmen, die Aufnahme machen, es wieder in die Tasche stecken und zum nächsten Punkt fahren konnte, war so befreiend. Ich war immer sofort startklar – und kann es kaum erwarten, das Xperia wieder mit da raus zu nehmen!“
Mehr von Dennis‘ Arbeiten finden Sie auf seiner Website unter https://www.dennisschmelz.de/
„Es gibt immer eine Geschichte zu erzählen und eine neue Perspektive zu entdecken.“