Mein Name ist James Matthews. Ich bin Filmemacher, YouTuber und Sony Europe Imaging Ambassador und lebe in Essex in Großbritannien. Seit meinem 14. Lebensjahr ist das Filmemachen eine Leidenschaft von mir. Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass meine Arbeit von emotionalen Elementen wie der Natur, Menschen und Musik inspiriert wird. Wenn eine Kombination dieser Dinge mir ein bestimmtes Gefühl vermittelt, dann ist das Filmemachen mein Werkzeug, um dieses Gefühl für die Welt zum Ausdruck zu bringen.
Ich hatte die Gelegenheit, mit dem neuen Xperia 1 IV einen Kurzfilm zu drehen und habe mich entschieden, eine Autoreise nach Cornwall im Südwesten Englands zu filmen und dabei alle neuen Funktionen zu testen. Das Xperia ist die perfekte Ergänzung zu einer Alpha Kamera, denn ich kann damit verschiedene Blickwinkel und herausfordernde Perspektiven ausprobieren – bei einem hohen Leistungsniveau.
Hätte man mir vor ein paar Jahren gesagt, dass es ein Mobiltelefon mit echtem optischen 85–125 mm Zoom geben würde, das 4K 120 BpS, Augen-AF und Objektverfolgung ermöglicht, dann hätte ich ganz ehrlich gedacht, man will mich auf den Arm nehmen. Nachdem ich mir die Aufnahmen dieses Drehs angesehen hatte, war ich begeistert!
Hier ist das Ergebnis meiner Reise mit einem Blick hinter die Kulissen:
Zeitlupenaufnahmen mit dem Xperia 1 IV
Bei der Konzeption des Projekts beschloss ich, in Zeitlupe zu drehen, um die für meinen Stil typische filmische Atmosphäre entstehen zu lassen. Aufnahmen mit 120 BpS geben uns eine Menge kreative Möglichkeiten und somit mehr Optionen, um unsere Vision als Filmemacher zu verwirklichen.
Um eine vollständige Geschichte zu erzählen, ist es wichtig, eine Vielzahl von Brennweiten zu haben. Die allgemeine Faustregel beim Filmemachen besagt, dass eine Szene mit einer Weitwinkelaufnahme etabliert wird. Hier erweist sich ein 16-mm- oder 24-mm-Objektiv als nützlich.
Wenn Sie aber einem Gegenstand eine besondere Bedeutung beimessen oder die Emotion einer Person einfangen möchten, dann kommt eine Nahaufnahme mit dem 85-mm-Objektiv zum Einsatz. Dieses komprimiert den Raum und lässt für die Betrachter einen völlig anderen Eindruck entstehen, der sich von der „Smartphone“-Optik bei einem typischen 24-mm-Objektiv unterscheidet.
Das Xperia 1 IV verfügt über eine Schnittstelle, die der von Alpha Kameras ähnelt, und eröffnet Fotografen so ein ganzes Spektrum an Bildbearbeitungstools, aus dem sie das für die jeweilige Situation am besten geeignete auswählen können.
Das Drehen mit dem Xperia 1 IV war ein Traum und die Umstellung von meiner gewohnten Ausrüstung verlief reibungslos. Die Benutzeroberfläche in der Videography Pro App war mir direkt vertraut, da sie dem, was ich von meinen Sony Alpha Kameras gewohnt bin, sehr ähnelt. Eine vollständig manuelle Steuerung ist bei einem Mobiltelefon unverzichtbar, damit das Bild genau so gestaltet werden kann, wie man es sich vorstellt.
Tipps für Filmaufnahmen im Freien
Ich habe den größten Teil der Aufnahme entweder aus der Hand oder mit einem Gimbal gemacht, da die Szene viel Energie und Bewegung im Bild haben sollte. Um die schnelle Bewegung beizubehalten, musste ich mich darauf verlassen können, dass das Mobiltelefon perfekt fokussiert.
Der im Vergleich zum Vorgängermodell Xperia 1 III um 50 % hellere Monitor hilft außerdem bei Aufnahmen in hellen Umgebungen, insbesondere bei Außenaufnahmen. Vor allem bei der Einstellung der Belichtung eines Videos ist ein heller Monitor unverzichtbar.
Ich persönlich versuche immer, mit einem Verschlusswinkel von 180 Grad zu filmen. Das erreiche ich, indem ich die Verschlusszeit doppelt so hoch wie die Bildwiederholrate halte, beispielsweise 25 BpS bei 1/50 Sekunden Verschlusszeit. So entsteht ein nahtloser Übergang zwischen den Bildern, der für das menschliche Auge sehr natürlich wirkt. Während der gesamten Sequenz, die ich gefilmt habe, gibt es keine einzige Aufnahme, bei der ich nicht den 180-Grad-Verschlusswinkel verwendet habe.
Abschließende Gedanken
Wenn ich Ihnen für das Schaffen von Bildern einen Rat geben kann, dann den, überbelichtete Bereiche abzudunkeln. Dadurch entsteht ein hochwertigeres Gesamtbild und es wird natürlich auch der Eindruck eines größeren Dynamikumfangs vermittelt. Und selbstverständlich ist dies auch die richtige Art der Belichtung! Scheuen Sie sich nicht, in Ihrem Bild neben den Highlights auch dunkle Bereiche beizubehalten.
„Meine Arbeit ist von Emotionen inspiriert. Ich möchte bei meinem Publikum bestimmte Emotionen wecken, wenn sie meine Filme sehen, und sie auf eine Reise mitnehmen.“