„Um auf höchstem Niveau mithalten zu können, ist es wichtig, sich ständig weiterzuentwickeln“, weiß der professionelle Sportfotograf Salih Zeki Fazlıoğlu. „Das gilt für Fotografen wie mich ebenso wie für die Sportler, die ich fotografiere. Beide müssen sich vor dem Wettkampf vorbereiten, sonst macht es keinen Sinn, überhaupt anzutreten. Und beide müssen den Willen haben, neue Techniken zu erlernen und anzuwenden.“
Seit Beginn seiner Karriere im Jahr 2001 hat Salih in zwei Jahrzehnten an der Spitze alle möglichen Sportarten fotografiert, aber genau wie bei einem Sportveteranen ist seine Hingabe immer noch so stark wie am Anfang. „Die Sportfotografie wird für mich immer etwas Besonderes bleiben“, sagt er. „Mit den Sportlern bin ich in einer Situation, in der alles auf dem Spiel steht. Sie haben nur eine Chance zu gewinnen, und ich habe nur eine Chance, diesen besonderen Moment festzuhalten.“
„Man muss schnell sein und kurzfristige Entscheidungen treffen“, fährt er fort, „und deshalb muss man im Moment bleiben, beim Verfolgen quasi im Rhythmus mit dem jeweiligen Athleten atmen, damit man im Moment der besten Position oder des besten Ausdrucks ganz nah dran ist. Es ist immer wieder spannend zu sehen, was man erreichen kann, wenn man sich selbst herausfordert.“
Wenn man sich mit der jeweiligen Sportart vertraut macht, kann man als Fotograf die entscheidenden Momente herausfiltern, erklärt er. „Das ist natürlich von Sport zu Sport verschieden, aber wenn ich zum Beispiel ein Fußballspiel fotografiere, sind für mich die Momente des Kampfes und der Anstrengung wichtig, die Zweikämpfe oder der Jubel, wenn ein Tor fällt. Am Pool geht es darum, den Schwimmer so abzulichten, dass man das Gefühl hat, mit ihm durch das Becken zu schießen. Beim Tennis konzentriere ich mich auf die Körperhaltung der Spieler, ihre Energie und ihre Mimik, wenn sie einen Ball wegschmettern.“
Es überrascht nicht, dass Salih auf der Jagd nach diesen präzisen Momenten viele seiner fantastischen Bilder mit sehr kurzen Verschlusszeiten wie 1/8.000 Sekunde oder noch kürzer aufnimmt, indem er den elektronischen Verschluss seiner Sony Alpha Kamera beispielsweise auf 1/16.000 Sekunde oder 1/32.000 Sekunde einstellt. So friert er die Anstrengung im Gesicht eines Sportlers ein, den Ball, der durchs Bild fliegt, oder die perfekten Wasserspritzer, die den Schwimmer umgeben. Dabei arbeitet er auch gerne mit höheren ISO-Einstellungen wie ISO 3200 bei maximaler Blendenöffnung seiner Objektive.
Seine Bilder zeichnen sich aber auch durch ihre Vielfalt aus. „In der Sportfotografie arbeite ich oft mit langen Belichtungszeiten und Kameraschwenks“, erklärt er, „denn wenn ich dem Motiv bei Verschlusszeiten von 1/25 oder 1/30 Sekunde mit der Kamera folge, kann ich den Bildern einen tollen Eindruck von fließender Bewegung und Energie verleihen.“
„Zum Erfolg gehört auch, dass man einen Wettkampf nicht nur unter dem Gesichtspunkt des eigentlichen Geschehens betrachtet“, fügt er hinzu. „Deshalb achte ich darauf, die Fans in all ihrer Farbenpracht und Ausgelassenheit zu fotografieren, aber auch die Athleten bei der Vorbereitung und ihre Emotionen und ihre Erschöpfung, wenn der Wettkampf vorbei ist.“
Angesichts der starken Konkurrenz in der Sportfotografie betont Salih, wie wichtig es ist, die neuesten Technologien zu nutzen. Deshalb hat er sich bei seiner Ausrüstung für Sony entschieden. „Die Technologien, die wir in der Sportfotografie verwenden, entwickeln sich ständig weiter“, sagt er, „und wer offen dafür ist, wird automatisch wettbewerbsfähiger. Das ist wie bei einem Radrennfahrer, der eine neue Generation von Karbonrahmen verwendet, um Sekundenbruchteile bei seiner Rundenzeit einzusparen.“
„Sony hat in den letzten Jahren große Fortschritte im Bereich der Sportfotografie gemacht“, fügt er hinzu, „und seit der Sony Alpha 9 steht das Unternehmen an der Spitze. Mit der Alpha 9 Serie fotografiert man mit der Gewissheit, keinen Moment zu verpassen. Möglich machen das die Fortschritte von Sony beim Autofokus und bei der Aufnahmegeschwindigkeit. Die aktuelle Alpha 9 III schafft beeindruckende 120 Bilder pro Sekunde. Und was die Geschwindigkeit und Stabilität der Fokussierung angeht, verpasst man mit dieser Kamera keine Gelegenheit. Hinzu kommen die komfortable Handhabung und die einfache, unkomplizierte Menüführung.“
Das Gleiche gilt für die Objektive, sagt er, und mit seiner Palette an FE-Objektiven findet Salih immer wieder Möglichkeiten, sich zu mehr Kreativität herauszufordern. „Sportfotografie ist anders als andere Themen“, erklärt er, „denn man kann alle möglichen Objektive verwenden, vom Weitwinkel- bis zum Teleobjektiv. Ich arbeite besonders gern mit meinem FE 400mm f/2.8 GM OSS und dem FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS, aber für Nahaufnahmen habe ich das FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II und das FE 24-70mm f/2.8 GM II. Manchmal benutze ich auch ein Fischaugenobjektiv, um eine interessante Perspektive zu bekommen. Ich überlege mir, was ich machen könnte, und setze es mit der mir zur Verfügung stehenden Ausrüstung um. Sony spielt bei der Verwirklichung meiner Träume eine entscheidende Rolle.“