Wenn er Musik fotografiert, hat Mike Will nur ein Ziel: „Ich will die Energie einfangen. Das kann die Energie des DJs sein oder auch die der Menge. Ich möchte diese fantastischen Momente der Performance einfangen und mit der ganzen Welt teilen.“
Mike ist eigentlich nicht musikalisch. Er spielt kein Instrument, aber als er mit dem Fotografieren anfing, wusste er, dass er in der Musikbranche arbeiten wollte.
„Ich habe gesehen, wie andere Fotografen mit DJs um die Welt tourten. Es war mein Traum, einer von ihnen zu sein, und ich wusste, dass ich das auch schaffen kann.“
Heute ist Mike mit seiner Sony Alpha 7 IV und verschiedenen Objektiven auf den Bühnen der Welt unterwegs und fotografiert für Festivals und DJs.
„Ich fotografiere mit der Alpha 7 IV, weil ich manchmal 2.000 Bilder pro Stunde mache. Die höhere Auflösung der Alpha 7R V brauche ich nicht, denn bei so vielen Bildern würde mich eine zusätzliche Auflösung nur verlangsamen und mehr Speicherplatz belegen. Die Alpha 7 IV hat alles, was ich brauche.“
Mike verwendet bei Konzerten drei Hauptobjektive: das FE 12-24mm f/2.8 GM, das FE 24-70mm f/2.8 GM II und das FE 50mm f/1.2 GM.
„Das 12-24mm f/2.8 darf in meiner Ausrüstung nicht fehlen. Früher habe ich mit dem FE 12-24mm f/4 G-Objektiv gearbeitet, und ich war begeistert, als Sony die f/2.8 GM-Version herausbrachte. Die Schärfe ist im Vergleich zu allem anderen auf dem Markt einfach unschlagbar.“
Das Super-Weitwinkelobjektiv bietet Mike viele Möglichkeiten, wenn er auf einem Festival fotografiert. Auf der Bühne kann er den DJ, das Equipment und die Menschenmenge in nur einer einzigen Aufnahme festhalten. Aus dem Fotograben heraus lichtet er die Menge und ihre Energie von vorne ab, aber auch von ganz hinten gelingen ihm mit dem 12-24mm die epischen, weitläufigen Aufnahmen von Publikum und Bühne. „Ich sehe viele andere Fotografen, die mit dem 12-24mm f/2.8 GM-Objektiv arbeiten. Es eignet sich hervorragend für Live-Musikaufnahmen.“
Eine perfekte Kombination mit dem 12-24mm Objektiv ist das FE 24-70mm f/2.8 GM II. „Mit diesen beiden Zoomobjektiven kann ich alles von 12 mm bis 70 mm bei einer Blende von f/2.8 abdecken. Das 24-70mm Objektiv ist ideal, um die Bühnenshow zu fotografieren oder Leute im Publikum hervorzuheben. Außerdem habe ich noch das FE 50mm f/1.2 GM. Die Prime G Master-Objektive sind gestochen scharf und haben eine große Blendenöffnung. Für Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen, wie ich sie oft mache, sind sie optimal. Wenn das Licht auf der Bühne schlecht ist, weiß ich, dass ich mit dem 50-mm-Objektiv immer noch das Beste aus dem Licht herausholen kann, das mir zur Verfügung steht.“
Das Beobachten und Reagieren auf die Bühnenbeleuchtung spielt eine zentrale Rolle in Mikes Arbeit. „Man sieht immer wieder die gleichen Beleuchtungsmuster, so dass ich oft vorhersagen kann, wann und wie welches Licht auf die Bühne fällt.“ Mike nutzt das benutzerdefinierte Einstellrad seiner Alpha 7 IV, um die ISO-Empfindlichkeit einzustellen und so die richtige Belichtung direkt an der Kamera zu erzielen. „Ich habe immer den Finger am Rad. Wenn das Licht plötzlich schwächer wird, kann ich mit dem Finger schnell drehen, um die Belichtung drastisch zu ändern und das Resultat in Echtzeit zu sehen. Ich könnte jede Sekunde eine ganze Reihe von Bildern mit verschiedenen ISO-Einstellungen machen.“
Was die Fokussierung angeht, ist Mike beeindruckt, wie die Technologie seine Arbeitsweise verändert hat. „Die AF-Technologie, wie zum Beispiel der Autofokus mit Augenerkennung, macht alles so viel einfacher. Jetzt muss ich mir auch bei schlechten Lichtverhältnissen keine Sorgen mehr machen, weil ich weiß, dass der Autofokus auf das Gesicht oder das Auge des Künstlers gerichtet bleibt.“
Wenn er für eine Aufnahme einen anderen Fokuspunkt braucht, komponiert Mike mithilfe einer anderen der neuesten Technologien. „Ich benutze oft den Touch-Fokus auf dem Display. Wenn ich bei einer Aufnahme mit Stroboskoplicht weiß, wohin sich ein DJ bewegen wird, tippe ich auf die entsprechende Stelle. Oder wenn ich hinter dem DJ mit Blick auf die Menge fotografiere und sein Gesicht nicht zu sehen ist, tippe ich einfach auf das Display, um den Fokus zu fixieren oder nachzuverfolgen. Auch hier stellt die Kamera automatisch scharf und ich muss mich nicht darum kümmern.“
Mit seiner Alpha 7 IV und seinen Objektiven kann Mike sich ganz auf die Komposition konzentrieren und die Energie des Augenblicks einfangen, die ihn genauso mitreißt wie das Publikum.
„Manchmal, wenn ich auf der Bühne bin, gibt es nur mich, den DJ und 30.000 Fans im Publikum. Es ist einfach überwältigend und man lässt sich von der Energie der Menge und der Musik anstecken. Ich kann mir kein schöneres Gefühl vorstellen.“
„Die eigenen Träume verwirklichen, die Welt erkunden und tolle Aufnahmen machen – besser geht's nicht“