sonnenaufgang über schneebedeckten bergen

Zurück zur Erde

Damon Beckford

Reisefotograf Damon Beckford war schon einmal hier. Auf den nicht allzu schneebedeckten Lofoten ist er von felsiger Schönheit umgeben, doch es ist nicht ganz das Winterwunderland, das er erwartet hat. Egal – die wunderschönen Inseln stecken trotzdem voller Möglichkeiten. Und wenn das bedeutet, dass er sie später noch einmal besuchen muss, tja dann ...

„Die Reisefotografie ist schon seit vielen Jahren meine Leidenschaft – ein weiterer Trip ist also kein Problem“, lacht er. „Tatsächlich hat mir der Wunsch, dieselben Orte mehr als einmal zu fotografieren, die Augen für meine Liebe zum Reisen geöffnet.“ Nach seiner Ausbildung zum Koch und dem Wehrdienst in der finnischen Armee unternahm Damon seine erste richtige Reise mit Kamera. Er buchte ein One-Way-Ticket nach Indien und Südostasien, wo er acht Monate lang mit dem Rucksack umherreiste.

rote hütte vor einem nebelverhangenen berg © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/160s @ f/2.8, ISO 125

„In dieser Zeit verliebte ich mich darin, die Welt zu fotografieren – sowohl um meine eigenen Erinnerungen zu bewahren, als auch um meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Ich war so überzeugt, dass dies mein zukünftiger Lebensweg sein sollte, dass ich nach Finnland zurückkehrte, ein weiteres Jahr arbeitete, eine bessere Kamera kaufte und mich erneut auf den Weg machte, um meine Reise zu wiederholen.“

Auf all Reisen, die Damon zuletzt unternommen hat, war seine Alpha 7 IV sein ständiger Begleiter. „Die neue Kamera ist der perfekte Allrounder. Das ist wichtig für den Bildermix, den ich auf meinen Reisen erzielen möchte. Ich fotografiere Landschaften, mache aber auch Action- und Dokumentarbilder. Für erstere ist die Auflösung von 33 Megapixeln eine schöne Verbesserung gegenüber der Alpha 7 III und ermöglicht es mir, bei Bedarf noch weiter in die Szenen hineinzuzoomen. Dank ihrer starken Leistung bei schwachem Licht eignet sich die Alpha 7 IV außerdem hervorragend für meine Polarlichtaufnahmen, die ich häufig bei ISO-Werten wie 2000 oder 4000 mache.“

fußspuren im schnee auf einem berg © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 16-35mm f/2.8 GM | 1/200s @ f/4.0, ISO 160

Bei seinen Rucksack- und Trekkingtouren spielen Größe und Gewicht der Kameraausrüstung eine große Rolle. Außer bei seinen Aufnahmen bei schwachem Licht arbeitet er dabei meist ohne Stativ. „Ich mag es, alles einfach zu halten und mit so leichtem Gepäck wie möglich zu reisen – und die Alpha 7 IV ist für all die Leistung und Funktionen, die in ihr stecken, unglaublich kompakt. Dazu gehört auch der 5,5-Stufen-IS, dank dem ich zusammen mit der optischen Stabilisierung in meinem FE 70-200mm f/4 G OSS so oft wie möglich aus der Hand fotografieren kann.“

flackernde nordlichter über einer menschenleeren straße © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 16-35mm f/2.8 GM | 2.5s @ f/2.8, ISO 1000

Das zweite von Damon bevorzugte Objektiv ist das FE 16-35mm f/2.8 GM. „Es hat alles, was ich für Polarlichtaufnahmen brauche“, erklärt er. „Außerdem verfügt es über eine Reihe praktischer Weitwinkeleinstellungen. Mit 16 mm erziele ich eine fantastische Wirkung, doch mit 35 mm eignet sich das Objektiv auch hervorragend für Dokumentaraufnahmen.“

Das bringt uns zurück zu den nicht allzu eisigen Küsten der Lofoten. „Es ist toll, immer wieder die gleichen Orte aufzusuchen, denn bei der Reisefotografie geht es sowohl um das Eintauchen als auch um das Entdecken.“

person läuft durch die wellen am strand entlang © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 70-200mm f/4 G OSS | 1/1250s @ f/4.0, ISO 100

„Gekommen waren wir auf der Suche nach einer arktischen Atmosphäre, doch es war viel wärmer, als wir es für März erwartet hatten und der meiste Schnee war bereits geschmolzen. Das ist nicht ungewöhnlich, da der Archipel direkt am Ende des Golfstroms liegt. Also mussten wir unseren Plan ein wenig abändern. Wir hatten zum Beispiel Splitboards dabei, um sowohl Snowboard- als auch Surfaufnahmen zu machen – also haben wir uns eher auf Letzteres konzentriert.“ Diese Bilder verdeutlichen eine der wichtigsten Säulen in Damons Herangehensweise an Reisebilder. „Häufig nutze ich menschliche Elemente in den Landschaften oder etwas anderes, das die Dimensionen des Ortes verdeutlicht. Damit wird auch der dortige Lebensstil widergespiegelt und es lässt die Orte authentischer und lebendiger erscheinen.“

weiches licht trifft auf einen schneebedeckten berg © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 70-200mm f/4 G OSS | 1/1600s @ f/5.0, ISO 100

Ein weiteres Beispiel dafür ist Damons Aufnahme eines Skifahrers, der einen Berg auf der Insel Senja, nordöstlich der Lofoten, hinunterfährt. „Auf der Suche nach Schnee waren wir weiter nach Norden in höhere Lagen gefahren. Beim Aufstieg bemerkte ich plötzlich Skifahrer, die den gegenüberliegenden Hang bestiegen“, erinnert er sich. „Ich behielt sie im Auge und fotografierte sie, während sie den Berg hinunterfuhren. So entstanden tolle Aufnahmen, die die Weite der Landschaft veranschaulichen.“

kahle bäume in einer verschneiten landschaft © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 70-200mm f/4 G OSS | 1/1250s @ f/6.3, ISO 100

Auf dieser Wanderung entstand ein weiteres fantastisches Bild. Es zeigt einen schneebedeckten Berg, der von laublosen Bäumen eingerahmt wird. „Dieses Bild wurde fast von der gleichen Stelle aus aufgenommen. Als ich die Aussicht sah, wusste ich, dass ich sie unbedingt fotografieren musste. Sie vermittelte genau das arktische Feeling, das ich mir gewünscht hatte. Dabei war es wichtig, der Aufnahme den richtigen Rahmen zu geben. Also ging ich mit meinem 70-200mm f/4 voll in die Szene hinein. Ich verwende dieses Objektiv gerne für Landschaftsaufnahmen, sowohl um die Perspektive zu komprimieren als auch um kleine Teile der Kulisse hervorzuheben.“

nordlichter leuchten über einer gruppe von hütten am meer © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 16-35mm f/2.8 GM | 3.2s @ f/2.8, ISO 1600

Die Lofoten boten Damon außerdem erneut die Gelegenheit, Nordlichter zu fotografieren. Auch hier war es nicht sein erster Besuch und die Wahl des richtigen Moments war ausschlaggebend. „Ganz wichtig ist es, die Polarlichtvorhersage auf erhöhte Polarlichtaktivität zu checken und auf einen klaren Himmel zu warten. Ich habe festgestellt, dass man die Nordlichter am besten gegen Mitternacht fotografieren kann, doch wenn die Vorhersage einen Kp-Wert von mehr als 5 ankündigt, kann man sie sehen, sobald es dunkel wird. Natürlich gehört dazu auch eine gewisse Portion Glück und eine gute Planung, doch wenn die Lichter hell sind, reichen 3 bis 6 Sekunden Belichtungszeit aus, um klare Formen und kräftige Farben zu erhalten. Eine längere Belichtungszeit wie 30 Sekunden kann dazu führen, dass die Lichter nicht mehr so deutlich zu erkennen sind und die Szene unausgewogen wirkt.“

halb zugefrorenes meer in einer verschneiten landschaft © Damon Beckford | Sony α7 IV + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS | 1/1000s @ f/5.6, ISO 100

Die Welt ist groß. Wird Damon also weiterhin an verschiedene Orte reisen, so wie er es bisher getan hat? „Es gibt viele Plätze, die ich noch kennenlernen möchte“, lacht er. „Ich bin zum Beispiel gerade erst von einer siebenwöchigen Reise aus Indonesien zurückgekommen. Die Tropen waren beeindruckend, doch die Arktis hat für mich immer noch etwas ganz Besonderes – ich werde also bald wieder dorthin zurückkehren. Durch den Klimawandel haben wir nur noch begrenzt die Möglichkeit, Orte so zu sehen, wie sie heute sind. Deshalb bin ich froh, dass meine Alpha 7 IV mir dazu verhilft.“

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