3 zebras mit dem kopf im gras

Eine Kamera, unendliche Möglichkeiten

Alexandra Surkova fotografiert mit der Sony RX10 V

Es gibt einen Moment, der bei fast jeder Tierfotografiereise auftritt. Man beobachtet ein Tier in der Ferne, und auf einmal fällt einem etwas ganz anderes ins Auge. Ein Vogel landet in der Nähe. Hinter dem Motiv tut sich eine dramatische Landschaft auf. Eine ganz andere Szene spielt sich nur wenige Meter entfernt ab. Als Tierfotografen verbringen wir Jahre damit, uns auf diese Momente vorzubereiten. Wir tragen mehrere Objektive und mehrere Kameragehäuse mit uns, und trotzdem müssen wir uns oft wünschen, wir hätten eine andere Brennweite parat.

© Alexandra Surkova

Wilde Tiere warten nichtVor kurzem war ich im Akagera-Nationalpark in Ruanda, um die RX10 V in einer der artenreichsten und visuell spektakulärsten Umgebungen Afrikas zu testen. Das Ziel war einfach: Auf ständige Objektivwechsel zu verzichten und herauszufinden, ob eine Kamera tatsächlich im Stande ist, mit dem unvorhersehbaren Rhythmus der Wildnis mitzuhalten. Das stellte sich als eine faszinierende Erfahrung heraus.

alexandra surkova mit ihrer sony rx10 v © Alexandra Surkova

Was meine Arbeitsweise sofort veränderte, war die Freiheit, die sich daraus ergab, mein 24-600 mm ZEISS Objektiv nie abnehmen zu müssen. In einem Moment fotografierte ich die weiten goldenen Graslandschaften, die sich zum Ihema-See erstrecken, aus der Weitwinkelperspektive; und Sekunden später war ich bereits bei vollem Tele, um ein weit entferntes Impala mitten im Sprung einzufangen. Was mich noch mehr beeindruckte, war, dass diese Vielseitigkeit nicht auf Kosten des Lichts geht. Mit einer lichtstarken Blende von f/2.4-4 konnte ich in einem so fordernden Zoombereich sowohl am frühen Morgen als auch am späten Nachmittag – wenn die Aktivität der Tiere und oft auch das Licht ihren Höhepunkt erreichen – zuverlässig fotografieren.

ein impala sonnt sich im morgenlicht © Alexandra Surkova | Sony RX10 V | 1/1000s @ f/5.6, ISO 500

Keine Objektivwechsel. Kein Staub dringt in den Sensor ein. Keine verpassten Momente. Nur ein nahtloser, sofortiger Übergang von der Landschafts- zur Tierfotografie, vom Kontext zum Detail. Auf Safaris, wo jede Fahrt innerhalb von Minuten Dutzende von völlig unterschiedlichen Motiven offenbaren kann, ist diese Art von Flexibilität keine bloße Annehmlichkeit – sie ist unverzichtbar.

ein impala und ein nashorn schauen in verschiedene richtungen © Alexandra Surkova | Sony RX10 V | 1/1000s @ f/4.0, ISO 250

Die α DNA macht einen echten UnterschiedDie RX10-Serie war schon immer für ihre Vielseitigkeit bekannt. Was sich bei der RX10 V wirklich neu anfühlt, ist wie tief die α Technologie von Sony in die Kamera integriert wurde. Die neue KI-Verarbeitungseinheit bietet eine Motiverkennung und -verfolgung, die Fotografen, die bereits mit α Kameras arbeiten, sofort vertraut vorkommen wird. Während meiner Zeit in Ruanda musste ich mir weniger Gedanken um den AF machen und konzentrierte mich stattdessen auf das Verhalten der Tiere – ich beobachtete, wie sie sich bewegten, antizipierte den nächsten Moment und blieb die ganze Zeit wachsam. Das ist vermutlich das größte Kompliment, das ich einem Kamerasystem machen kann. Wenn Technologie gut funktioniert, vergisst man sie.

eine hand auf der rückseite einer sony rc10 v © Alexandra Surkova

Das Unplanbare einfangenEinige der besten Tierbilder entstehen im Bruchteil einer Sekunde. Ein Pavian, der unerwartet auf der Motorhaube des Safarigefährts landet. Ein Nilpferd, das plötzlich die Straße überquert – gemächlich und gleichgültig. Ein Vogel, der ein Gespräch mit einer Giraffe zu führen scheint.

eine giraffe betrachtet einen vogel in einem baum © Alexandra Surkova | Sony RX10 V | 1/640s @ f/4.0, ISO 1600
ein nilpferd kurz vor dem überqueren eines feldwegs © Alexandra Surkova | Sony RX10 V | 1/800s @ f/4.0, ISO 500

Dank der Fähigkeit der RX10 V, unterbrechungsfreie Serienaufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde zu machen, muss man sich keine Sorgen mehr machen, ob man den entscheidenden Moment erwischt hat oder nicht. Stattdessen kann man sich voll und ganz auf die Handlung konzentrieren und das Tier bestaunen, das man vor Augen hat. In Kombination mit dem fortschrittlichen Tracking-System der Kamera fühlt sich das Aufnahmeerlebnis deutlich schneller und reaktionsfähiger an als die meisten Fotografen es von einer Bridge-Kamera erwarten würden.

drei giraffen stehen in perfekter symmetrie © Alexandra Surkova | Sony RX10 V | 1/640s @ f/4.0, ISO 250

Eine Kamera, die zum Entdecken anregtAls Profis sind wir es oft gewohnt, mit großen Systemen und spezialisierten Ausrüstung zu arbeiten. Doch viele Menschen entdecken die Tierfotografie zum ersten Mal durch Kameras wie diese. Und das ist wichtig. Für viele Fotografen liegt die größte Einschränkung nicht in fehlender Kreativität, sondern in der Zugänglichkeit.

der rüssel eines elefanten berührt den boden © Alexandra Surkova | Sony RX10 V | 1/1000s @ f/4.0, ISO 500

Die RX10 V beseitigt viele der Barrieren, die Tierfotografie einschüchternd wirken lassen können. Man braucht nicht mehrere Objektive. Man muss nicht über ständige Ausrüstungswechsel nachdenken. Man braucht keine jahrelange technische Erfahrung, bevor man ins Feld aufbrechen kann. Stattdessen kann man sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: die Natur zu beobachten, zu entdecken und eins mit ihr zu werden.

ein pavian leckt die scheibe eines safari-jeeps © Alexandra Surkova | Sony RX10 V | 1/1000s @ f/4.0, ISO 2000

Das ist keine Kamera, die versucht, ein professionelles Tierfotografiesystem nachzuahmen. Es ist eine Kamera, die ein anderes Problem löst: Sie bietet eine außergewöhnliche Kombination aus Reichweite, Mobilität, Geschwindigkeit und Einfachheit in einem einzigen Paket. Für Reisende, Tierliebhaber und Fotografen, die sich ganz auf das Erlebnis einlassen möchten, anstatt von ihrer Ausrüstung eingenommen zu werden, bietet die RX10 V etwas Seltenes: Die Freiheit, einfach nur zu fotografieren.

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