Federleicht

Kaisa Lappalainen

Für die Tierfotografin Kaisa Lappalainen war es ein Ausflug voller positiver Überraschungen. „Es war das erste Mal, dass ich Tiere im Donaudelta fotografiert habe“, erzählt sie. „Es war also interessant, das Schauspiel mit eigenen Augen zu beobachten. Es hat mich an das Delta des Okawango in Botsuana erinnert. Und weil man mit dem Boot fahren muss und so viele Vogelarten zu sehen waren, die ich schon in Afrika beobachtet hatte, hatte ich fast den Eindruck, wieder dort zu sein.“

kaisa lappalainen sony rx10IV vogel mit roten beinen schreitet vorsichtig durch die schatten an einem see

© Kaisa Lappalainen | Sony RX10 IV | 560mm | 1/1000s @ f/4.0, ISO 400

Seitenansicht der Sony RX10IV

Normalerweise nutzt Kaisa eine Sony α9, verwendete diesmal aber ausschließlich die RX10 IV. „Fantastisch“, sagt sie. „Die Kamera ist leicht, leise und ganz egal, unter welchen Bedingungen und in welchem Licht ich meine Aufnahmen machte, konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Ein tolles Gerät für das Fotografieren von Vögeln.“

 

kaisa lappalainen sony rx10IV zwei eisvögel sitzen auf einem ast

© Kaisa Lappalainen | Sony RX10 IV | 600mm | 1/1000s @ f/4.0, ISO 250

Warum hat sie sich also nach Rumänien aufgemacht? „Das Donaudelta ist im Frühling einer der zentralen Anlaufpunkte für Zugvögel“, erläutert Kaisa. „Während meiner Woche dort beobachteten wir etwa 115 Arten. Einige von ihnen nutzen den Ort nur als Raststätte und fliegen dann weiter in andere Regionen Europas, andere hingegen bleiben und nisten dort. Es ist überraschend, dass es in Europa so nahe an großen Städten eine noch so unberührte Wildnis gibt.“

kaisa lappalainen sony rx10IV 2 falken streiten über einen eben gefangenen fisch

© Kaisa Lappalainen | Sony RX10 IV | 585mm | 1/1000s @ f/4.0, ISO 500

Kaisa muss sich bei ihrer Arbeit auf ihre Fähigkeiten und spontane Reaktion verlassen können – und obwohl sie eine erfahrene Safarileiterin ist, musste sie sich zunächst an einen ortskundigen Führer wenden, der genau weiß, wann wo welche Tiere anzutreffen sind. „Ohne jemanden mit Ortskenntnis“, sagt sie, „verpasst man schnell Gelegenheiten. Wir hatten beispielsweise das Glück, dass wir an einem Abend einen spektakulären Sonnenuntergang und am nächsten Morgen einen nebelverhangenen, farbenfrohen Sonnenaufgang erlebten. Wir wussten, dass wir diese Gelegenheit nutzen mussten – und mein Führer brachte mich zur richtigen Zeit an den richtigen Ort.“

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, ist ja schön und gut – um solche Gelegenheiten nutzen zu können, benötigt man jedoch auch die richtige Ausstattung.

kaisa lappalainen sony rx10IV eisvogel kurz vor dem abflug

© Kaisa Lappalainen | Sony RX10 IV | 600mm | 1/2000s @ f/4.0, ISO 250

Die Vielseitigkeit des 24–600-mm-Zoomobjektivs der RX10 IV war bei diesen Aufnahmen extrem praktisch. Sie ermöglichte es Kaisa, Weitwinkelaufnahmen anzufertigen und somit ein Gefühl für die Umgebung zu vermitteln. „Es ist sehr einfach, sich von der riesigen Vergrößerung der RX10 IV bei 600 mm einfangen zu lassen“, erläutert sie. „Bei dieser Aufnahme wollte ich aber auch in der Landschaft nach Motiven suchen. Bei 24 mm ist das ganz einfach und ich konnte auch schnell reagieren, wenn ich den Bildaufbau ändern musste. Mit der RX10 IV kann ich Landschafts-, Portrait- und Action-Aufnahmen mit nur einer kompakten Kamera anfertigen, ohne Gehäuse oder Objektiv tauschen zu müssen. Ich spare so Unmengen an Gewicht!“

kaisa lappalainen sony rx10IV vogelschwarm sitzt in der dämmerung auf einem stamm im wasser

© Kaisa Lappalainen | Sony RX10 IV | 170mm | 1/3200s @ f/5.6, ISO 400

Größe und Gewicht sind Kaisa extrem wichtig. Das Wissen, dass sie professionelle Aufnahmen mit einer so kleinen Kamera anfertigen kann, eröffnet ihr ungeahnte Möglichkeiten. „Die Gepäckvorgaben von Fluglinien sind oft sehr streng“, erläutert sie. „Das gilt besonders für kleinere Maschinen, die mich an die abgelegenen Orte bringen, an denen ich noch unberührte Wildnis vorfinde. Mit meiner kompletten Ausstattung darf ich manchmal nicht einmal an Bord! Eine leichtere Ausrüstung bedeutet außerdem, dass ich weiter gehen oder radfahren kann. Selbst wenn ich nicht arbeite, kann ich die RX10 IV einpacken – und wenn sich mir ein tolles Motiv bietet, habe ich ein 600-mm-Objektiv in der Tasche!“

Auch bei Fernaufnahmen hat die RX10 IV die notwendige Reichweite, meint Kaisa, sowie eine ausgezeichnete Bildstabilisierung, die auch bei hoher Vergrößerung klare Aufnahmen ermöglicht, sodass jede einzelne Feder kristallklar zu sehen ist.

kaisa lappalainen sony rx10IV eisvogel beobachtet einen artgenossen, der von einem ast wegfliegt

© Kaisa Lappalainen | Sony RX10 IV | 600mm | 1/800s @ f/4.0, ISO 160

„Ich war von den unglaublichen Details richtig überrascht“, gibt sie zu. „Ich konnte kaum glauben, dass sich mit einer so kleinen, günstigen Kamera so hochwertige Nahaufnahmen anfertigen lassen.“

Als regelmäßige Nutzerin der Sony α9 ist Kaisa hohe Leistung und Geschwindigkeit gewohnt – wie schneidet im Vergleich dazu also das Modell RX10 IV ab? „Die Bilder waren gestochen scharf“, lacht sie. „Mit Aufnahmen von startenden Vögeln, die in der Luft scharfe Wenden vollführen, erkennt man den Wert einer Kamera sehr schnell. Bei diesem Modell habe ich die Vögel nie aus dem Fokus verloren. Ich habe ziemlich genau die gleichen AF-Einstellungen wie bei meiner α9 verwendet, mit denen ich bei Fotos von sich bewegenden Motiven oder von einem Boot aus das Motiv kontinuierlich scharfstellen kann“, erklärt sie. „Wenn ich jedoch im Gebüsch liege und darauf warte, dass Eisvögel auf einem Ast landen, muss ich schon vorfokussieren. Bei einer Bildfrequenz von 24 fps kann ich Vögel beim Start und im Flug verfolgen und entspannt den richtigen Moment wählen.“

kaisa lappalainen sony rx10IV vogel startet über wasser, die füße erzeugen eine spur auf der oberfläche

© Kaisa Lappalainen | Sony RX10 IV | 600mm | 1/1600s @ f/4.0, ISO 200

Das stundenlange Warten, im Regen liegend oder in einem Tarnanzug im Dickicht kauernd, damit man nicht von den Tieren bemerkt wird, kann für den Körper eine echte Belastung darstellen“, meint Kaisa. „Nicht so für die RX10 IV. Sie kam mit den Bedingungen ausgezeichnet zurecht. Zu dieser Jahreszeit hat es im Donaudelta normalerweise etwa 20 ˚C – als ich dort ankam, regnete und schneite es jedoch.“ Sie lacht. „Die RX10 IV ist aber gut abgedichtet. Zunächst machte ich mir Sorgen, ob sie den Bedingungen standhalten würde, aber sie kam mit allen Situationen wunderbar klar!“

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DSC-RX10M4

RX10 IV mit 0,03 Sekunden schnellem Autofokus und optischem 25-fachem Zoom

DSC-RX10M4

Kaisa Lappalainen
Alpha Universe

Kaisa Lappalainen

Finnland

Das Fotografieren gefährdeter Arten in ihren natürlichen Lebensräumen ist für mich ein entscheidender Antrieb. Ich weiß, dass kommende Generationen die Tiere oder deren Lebensräume möglicherweise nicht mehr erleben werden. Deshalb ist es so wichtig, Bilder von unserem herrlichen Planeten und seinen unterschiedlichen Lebensräumen zu zeigen.

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