2 filmemacherinnen sitzen mit ihren kameras auf dem boden

Forty at Forty – Vierzig zum Vierzigsten

Rachel Tracy

Als Filmemacherin ist Rachel Tracy zweifelsohne erfolgreich. So hat sie schon für jeden der großen Fernsehsender Großbritanniens an Dokumentarfilmen und Serien gearbeitet, stand auf der Shortlist für einen Grierson Award und hat an preisgekrönten Programmen mitgewirkt. Doch Anfang 2021, als sich ihr 40. Geburtstag näherte, fühlte sie eine gewisse Unruhe – vielleicht sogar Unzufriedenheit.

„Ich fand, dass sich mein Leben zumindest auf dem Papier noch nicht ganz so weit entwickelt hatte, wie ich es mir für dieses Alter vorgestellt hatte“, erzählt Tracy. „Und ich fragte mich, wie es anderen Frauen damit ging, wo in ihrem Leben sie zu diesem Zeitpunkt standen.“

Das war die Geburtsstunde ihres neuen Projekts „Forty at Forty“, zu Deutsch „Vierzig zum Vierzigsten“. Sie begab sich auf die Suche nach 39 Frauen, die genau am selben Tag geboren wurden wie sie, um mit ihnen darüber zu sprechen, wie sie sich an diesem Punkt in ihrem Leben fühlten. Und dann lud sie sie alle zu einer gemeinsamen Geburtstagsparty ein.

Es sollte ein völlig neues Projekt werden – anders als alles, was Tracy bis dahin gedreht hatte. Dazu musste sie mit einer zuverlässigen Kinokamera filmen, die flexibel, beständig und mit minimalem Aufwand funktionierte. Also entschied sie sich für die Sony FX6: eine Vollformat-Kinokamera in einem kompakten und handlichen Gehäuse.

Unauffällige Aufnahmen für eindrucksvolle Momente
Die Kompaktheit war tatsächlich eine Anforderung an Tracys Kamera, die nicht verhandelbar war. Zusammen mit der Notwendigkeit einer sendetauglichen Bildqualität setzte dies die FX6 ganz hoch auf ihre Auswahlliste. Der Hauptgrund dafür war rein praktischer Natur: Tracy würde den Film selbst drehen. Dabei musste sie manchmal mit mehreren Objektiven und einem Stativ gleichzeitig jonglieren und manchmal auf ihre zwei Jahre alte Tochter aufpassen. Eine große, unhandliche Kamera wäre da einfach nicht das Richtige gewesen. Außerdem wusste Tracy, dass die Kameragröße ihre Arbeit zusätzlich noch auf subtilere Weise beeinflussen würde.

„Ich wollte etwas Kleines – etwas, das die Frauen, die ich filmte, nicht davon abhalten würde, offen und ehrlich zu sprechen. Da es auch um intime Themen ging, brauchte ich eine Kamera, mit der ich die Momente auf einfühlsame Weise einfangen konnte.“

Angesichts zahlloser unwiederholbarer Augenblicke wie diesen musste sich Tracy auf ihr Werkzeug verlassen können – und zwar bei jeder einzelnen Aufnahme. Als Einzelkämpferin hatte sie dabei zu jedem Zeitpunkt mehrere Produktionsrollen zu erfüllen. Jede Funktion, die ihr dabei half, die einzigartigen Inhalte zuverlässig einzufangen, war eine willkommene Erleichterung – und der intelligente Autofokus mit Eye-Tracking der FX6 erfüllte dieses Kriterium.

„Natürlich kontrolliere ich den Fokus immer, doch es ist schön, diese Sicherheit zu haben. Also zu wissen, dass ich immer den gewünschten Look erhalte und mich dabei voll auf den Inhalt konzentrieren kann. Besonders nützlich ist das, wenn ich die Kamera auf mich selbst gerichtet habe.“

rachel tracy spricht mit einer frau über kameras

Arbeiten bei jedem Licht
Da insgesamt 40 Frauen befragt wurden, mussten Aufnahmen an verschiedenen Orten und Tageszeiten gemacht werden. Alle Funktionen, die mit Blick auf die Flexibilität entwickelt wurden, kamen Tracy sehr gelegen – insbesondere jene, die ihr dabei halfen, ohne teure Peripheriegeräte oder ständiges Nachjustieren den gewünschten Look zu erzielen. Die erste dieser Funktionen war der integrierte elektronisch verstellbare ND-Filter der FX6.

„Ich liebe den verstellbaren ND. Man kann eine bestimmte Blende wählen und ihn dann entsprechend den sich verändernden Lichtverhältnissen hoch- oder runterregeln. Das ist sehr hilfreich, wenn man etwas schneller arbeiten muss.“

Während der ND-Filter die schwankenden Lichtverhältnisse gut meisterte, sorgten der doppelte Basis-ISO-Wert und der Dynamikumfang der Kamera von mehr als 15 Blenden dafür, dass Tracys Motive auch bei schwachem Licht gut zu erkennen waren. In einer Szene des Films nimmt sie einen ihrer „Geburtstagszwillinge“ bei der Arbeit an der Tür eines Londoner Nachtclubs auf. Anschließend interviewt sie die Leute in der Warteschlange. Ohne den erhöhten Basis-ISO-Wert von 12800 wären die Bilder sehr körnig geworden – oder man hätte die Szene irgendwie beleuchten müssen, was schlichtweg nicht machbar gewesen wäre.

Eine rein weibliche Crew
Forty at Forty war für Tracy ein vielschichtiger Schritt ins Ungewisse. Der Film wurde weder finanziert noch in Auftrag gegeben. Sie musste den Großteil des Films selbst drehen. Und sie musste sich sogar selbst filmen – allein. Am Ende galt es, einen Tag lang mit mehreren Kameras die 40-Jahre-Geburtstagsparty zu drehen und dabei gleichzeitig Regie zu führen und die Hauptrolle zu spielen.

Als Mitglied von We Are Doc Women, einer Gruppe zur Unterstützung von Regisseurinnen, die im Informationsfernsehen tätig sind, wusste Tracy von Anfang an, dass sie bei der Geburtstagsparty mit einer rein weiblichen Crew arbeiten würde. Mit diesem Wissen schien ihr die FX6 sogar noch besser für ihr Projekt geeignet:

„Diese Kamera ist ein echter Meilenstein, denn sie zeigt Frauen, dass sie auch mit kleinerem Körperbau großartige Ergebnisse erzielen können – sogar ohne Rig.“

2 filmemacherinnen mit ihren kameras

E-Mount-Objektive bieten Qualität und Komfort
Nachdem sie mit dem Sony Team gesprochen hatte, erhielt sie für ihre Aufnahmen zwei zusätzliche FX6 und eine FX9, ganz zu schweigen von einer Reihe von Sony Objektiven, darunter ein 70-200mm f/2.8 GM, ein 16-35mm f/2.8 GM und mehrere 50mm f/1.4. Die FX6 hatte sich schon früher als zuverlässiger Aufnahmepartner erwiesen, doch mit den E-Mount-Objektiven von Sony erreichte Tracy eine ganz neue Ebene: „Ich habe auch schon andere Objektive verwendet und kann nicht sagen, warum sie nicht so gut sind – doch sie sind es einfach nicht. Ich möchte ein Objektiv, das mit minimalem Aufwand das tut, was es soll.“

„Ich hatte mir vorher ein 50-mm-Objektiv von jemand anderem geliehen. Als ich dann mein eigenes von Sony kaufte, war es im Hinblick auf Aussehen und Haptik ganz anders. Es ist einfach wunderschön. Ich kann diese herrlich geringe Schärfentiefe erzielen und alles ist superscharf, wenn ich es will.“

Drei Kamerafrauen haben die Party mit ihren FX6 ausgiebig dokumentiert und sich dabei für eine Mischung aus Handaufnahmen und Aufnahmen mit leichten Rigs entschieden. In der Zwischenzeit wurde die FX9 in einem Nebenzimmer für Vox-Pops eingesetzt. Während der gesamten Party bewegten sich die Kamerafrauen zwischen den Gästen hin und her und fingen alles ein, was Tracy brauchte, ohne die Gespräche zu stören.

„Die Filmerinnen, die die FX6 verwendeten, konnten sich unauffällig unter die Leute mischen, was das intime Ambiente wahrscheinlich noch verstärkt und dazu beigetragen hat, dass die Dreharbeiten die Party nicht gestört haben. Das hat mir auch die Augen dafür geöffnet, das die unkomplizierte Verwendung von Sony Kameras und Objektiven einen großen Vorteil darstellt. Mit Adaptern und dem Wechsel zwischen verschiedenen Systemen verliert man sonst sehr viel Zeit.“

 

Eine vielseitige Kamera der Spitzenklasse
Das Drehen mit Sony Kameras war für Tracy nicht neu, denn sie hat bereits umfassende Erfahrungen mit der FS7 gesammelt. Das Gleiche galt auch für viele Mitglieder ihrer Crew. Trotzdem haben sie sowohl die Bildqualität als auch die praktische Handhabung der FX6 sehr beeindruckt.

„Ich glaube nicht, dass die FX6 ausschließlich für eine bestimmte Art von Filmemachern konzipiert ist. Manche verwenden sie als Hauptkamera, andere als Zweitkamera. Ich habe sie schon vielen anderen Leuten für Drehs geliehen, darunter auch DoPs, die an High-End-Produktionen arbeiten. Für mich ist sie ausgesprochen vielseitig.“

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