Durch Mode ein Universum schaffen 

Sandra Åberg

„Auf mich können Modebilder sehr uninteressant wirken, wenn es dabei nur um die Kleidung geht“, sagt Sandra Åberg. „Ich will eine Geschichte erzählen, die den Betrachter erreicht und berührt. Ein gutes Foto – auch ein Modefoto“, erklärt sie, „sollte Emotionen wecken.“

Sandra arbeitet seit 15 Jahren im Bereich der Mode-, Porträt- und Hochzeitsfotografie. Sie entdeckte ihre Leidenschaft, als sie nach Mailand zog, wo sie „von den Menschen und der Branche inspiriert und fasziniert war – von diesem Universum, in dem jeder etwas schafft.“ Sie entwickelte einen unverwechselbar leichten, luftigen und romantischen Stil, der sich durch emotionale Verbindungen und starke Storytelling-Motive auszeichnet. Ihre α-Kamera, fügt sie hinzu, hat ihr dabei geholfen, diesen Stil zu entwickeln.

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© Sandra Åberg | Sony α7R III + FE 85 mm f/1.4 GM | 1/2500 s @ f/1.4, ISO 2000

„Ich will Menschen Dinge zeigen, zu denen sie sich wirklich hingezogen fühlen“, fährt sie fort. „Es geht darum, ein Gefühl zu erzeugen, das ihnen diese Kleidung geben könnte – etwa das Gefühl, schön oder frei zu sein. Ich will ihnen ein Universum zeigen, zu dem sie gehören möchten. Dabei kommt es sehr auf die Zusammenarbeit mit den Models und Stylisten an. Außerdem fotografiere ich lieber in der Natur, weil da diese Echtheit rüberkommt, das Gefühl von Freiheit und die Emotion, die ich erreichen will.“

Es braucht also Emotionen, um ein Bild interessant zu machen. Aber wie erzeugt man sie? Für Sandra ist es eine Frage von starken visuellen Ideen und Kommunikation. „Was ich an der Modefotografie besonders mag“, erklärt sie, „ist, dass ich alle Bildkomponenten bestimmen und ein Universum genau nach meinen Vorstellungen schaffen kann. Wenn man Frauen fotografiert, kann man durch Formen, Posen und die Figur unter der Kleidung etwas Schönes entstehen lassen. Aber man kann auch bestimmen, wie Ausdruck und Stimmung sind, ob der Blick weich und verträumt oder stark und eindringlich ist. Aus all dem setzt sich die Geschichte zusammen.“

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© Sandra Åberg | Sony α7R III + FE 85 mm f/1.4 GM | 1/1250 s @ f/1.6, ISO 4000

Wenn sie mit ihren Modellen arbeitet, zeichnet sie als Erstes „diese schrecklichen kleinen Strichfiguren, für die ich schon mein ganzes Leben lang ausgelacht werde! Aber davon ausgehend kann ich erklären, welche Emotion das Mädchen in meinen Augen hat und wie diese Emotion rüberkommen soll. Es geht auch darum, zu erkennen, was das Model mitbringt, damit es sich auch für das Model richtig anfühlt. Manche können wirklich gut lachen und locker wirken, andere dagegen sind vielleicht temperamentvoller oder haben eine gewisse Ausstrahlung – all das kann sich auf die Story übertragen.“

Interaktion ist der Schlüssel, und dabei hilft ihr die α7R III enorm, meint Sandra. „Für meine Arbeitsweise ist es wichtig, dass der Vorgang des Fotografierens möglichst einfach ist“, erklärt sie, „denn wenn ich mit einem Model arbeite, will ich keine Ablenkung – ich will im Moment sein und die Story lebendig werden lassen. Ich habe früher viel mehr Zeit damit verbracht, auf die Kamera zu schauen, aber Funktionen wie der elektronische Sucher der α7R III machen es viel leichter, mit dem Motiv zu spielen, statt mit den Einstellungen.“

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© Sandra Åberg | Sony α7R III + FE 85 mm f/1.4 GM | 1/100 s @ f/2.0, ISO 400

Sandra verwendet lichtstarke Objektive wie das T* FE 55 mm f/1.8 ZA, um den weichen, hellen Look zu erzeugen, der ihr Markenzeichen ist. Ebenfalls unverzichtbar für ihren Stil sind der AF mit Augenerkennung von Sony und die neuen Echtzeit-Tracking-Funktionen der α7R IV. „Wenn der Fokus perfekt funktioniert, muss man auf eine Sache weniger achten“, erklärt sie. „Bei Fotos für die Vogue und andere Modemagazine ist es zum Beispiel ärgerlich, wenn man ein perfektes Bild hat und dann beim Vergrößern feststellt, dass es unscharf ist! Der AF mit Augenerkennung ist so genau, dass man sich darüber keine Gedanken machen muss. Du setzt einfach den Fokus und fotografierst los. So kann ich beruhigt mit großer Blendenöffnung fotografieren, und das gibt mir mehr Raum zum Ausprobieren.“

Der herausragende Dynamikumfang und die hohe ISO-Performance tragen laut Sandra ebenfalls zu noch schöneren Bildern bei, da sie ihr erlauben, beim Fotografieren ihren Instinkten nachzugehen und hauptsächlich High-Key-Motive zu fotografieren. „Dank der Detailtreue des Sensors“, erklärt sie, „muss ich weniger auf Dinge achten, die im Schatten verschwinden. Das hat meine Art zu fotografieren auf gewisse Weise verändert. Und da ich extrem stark belichte, hilft mir das auch sehr bei der Bearbeitung. Natürlich verwende ich Reflektoren und manchmal auch Fülllicht, aber je einfacher, desto besser. Ich mag keine komplizierten Set-ups.“

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© Sandra Åberg | Sony α7R III + FE 85 mm f/1.4 GM | 1/100 s @ f/1.4, ISO 250

„Diese neuen Technologien“, schließt Sandra, „ergänzen den fotografischen Instinkt und geben uns den Mut, noch kreativer zu sein. Ich habe mich nie wirklich für Kameraeinstellungen interessiert. Ich interessiere mich dafür, Bilder zu machen, für das Motiv vor meiner Linse und dafür, wie ich etwas Neues schaffen kann. Für mich ist die α7R III deshalb einfach perfekt.“

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