papageitaucher mit fisch im schnabel auf einem felsen

Alpha 6700 | Vögel im Flug

Gustav Kiburg

Mein Name ist Gustav Kiburg und seit 30 Jahren ist es meine Leidenschaft, die Schönheit der Natur und der Tierwelt, insbesondere der Vögel, einzufangen. Meine Faszination für die Naturfotografie begann schon in meiner Kindheit, als ich mir Natursendungen ansah und davon träumte, die Tiere und Orte zu fotografieren, die dort gezeigt wurden.

Seit meinen Anfängen mit der Alpha 700 sind die APS-C-Kameras von Sony meine treuen Begleiter. Sie ermöglichen es mir, näher an wilde Tiere heranzukommen und in ihren Lebensraum einzutauchen. Mit der Sony Alpha 6700 beginnt nun das nächste Kapitel in dieser Tradition und eine neue Erfahrung für Tierfotografen.

gustav kiburg mit seiner sony alpha 6700 im regen

Sie waren einer der ersten, der die Alpha 6700 ausprobiert hat. Was waren Ihre ersten Eindrücke und welche Funktionen haben Ihnen besonders gut gefallen? 

Als erstes wollte ich den neuen KI-gesteuerten Autofokus ausprobieren, um zu sehen, wie er sich schnell bewegende Tiere erkennt – und ich war schwer beeindruckt. Ich befand mich gerade in Irland und habe bei strömendem Regen Papageitaucher fotografiert. Die Kamera erkannte die Tiere trotz des Regens sofort und verfolgte sie ohne Probleme. Dadurch konnte ich mich voll und ganz auf die Komposition konzentrieren, ohne befürchten zu müssen, dass ich eine Aufnahme verpatze. Diese Zuverlässigkeit ist ein echter Fortschritt gegenüber der bereits sehr guten Autofokusleistung der vorherigen Kamerageneration.

Ein sehr wichtiger Aspekt beim Fotografieren ist für mich die Benutzerfreundlichkeit. Ein Merkmal, das mir sofort ins Auge gefallen ist, war das Einstellrad an der Vorderseite des Gehäuses. Bei meiner normalen Alpha 7 IV benutze ich es, um die Blende einzustellen. Es hat mir die Umstellung auf eine andere Kamera ungemein erleichtert.

papageitaucher im flug mit fisch im schnabel © Gustav Kiburg | Sony α6700 + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/2000s @ f/6.3, ISO 800

Inwiefern helfen diese Funktionen bei den Aufnahmen, die Sie und andere in diesem Bereich machen?

Bei der Tierfotografie, insbesondere beim Fotografieren von Vögeln und anderen sich schnell bewegenden Tieren, ist es wichtig, dass die Kamera die unvorhersehbaren Bewegungen der Tiere schnell erkennen und verfolgen kann. Mit ihrer fortschrittlichen Motiverkennungstechnologie verfolgt die Alpha 6700 die Tiere sehr genau, selbst wenn sie sich umdrehen oder seitwärts bewegen. Das ist bei der Tierfotografie von entscheidender Bedeutung, denn wilde Tiere posieren nicht – man muss auf den richtigen Moment warten, um die perfekte Aufnahme in den Kasten zu bekommen. Es ist toll, dass ich jetzt immer sicher sein kann, dass meine Bilder auf das Tier fokussiert sind. Doch es ist nicht nur der Autofokus, der das Gesamterlebnis verändert. Dank der Hochgeschwindigkeitsfunktion können Tierfotografen gleich mehrere Momente, in denen schnelle Bewegungen stattfinden, festhalten. Die 6700 hat einen größeren Pufferspeicher, sodass ich mit dem Fotografieren nicht mehr warten muss und das Geschehen vor mir genau im Auge behalten kann.

vogel im flug über wasser © Gustav Kiburg | Sony α6700 + FE 70-200mm f/4 Macro G OSS II | 1/2500s @ f/4.5, ISO 200

Die Alpha 6700 soll Profi- und Hobbyfotografen die Bildqualität, Bedienbarkeit und Autofokusleistung bieten, die sie für ihre Projekte benötigen – ganz gleich, wie anspruchsvoll sie sind. Glauben Sie, dass sie dem gerecht wird?

Auch in dieser Hinsicht sind die ausgefeilte Autofokusleistung, das Gesamterlebnis beim Fotografieren und die Bildqualität Faktoren, die den Fotografen von den technischen Aspekten des Fotografierens befreien. Ganz gleich, wie schnell sich das Tier bewegt – die Alpha 6700 hat kein Problem mit der Verfolgung und liefert atemberaubende Aufnahmen. Außerdem ist sie kompakt und leicht, sodass man sie den ganzen Tag lang mit sich herumtragen kann. Das ist ideal, wenn man wie ich lange im Freien warten muss, um das richtige Bild zu erhalten. Darüber hinaus kann man die Kameratasten mit seinen bevorzugten Funktionen belegen und so auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen. Ich habe zum Beispiel eine benutzerdefinierte Taste für den Motivwechsel festgelegt, damit ich schnell von der Tier- zur Vogelerkennung wechseln kann, ohne das Menü aufrufen zu müssen. Für einen Naturfotografen wie mich ist das wirklich ein großer Vorteil.

weißer vogel landet inmitten einer gruppe von anderen vögeln © Gustav Kiburg | Sony α6700 + FE 70-200mm f/4 Macro G OSS II | 1/2500s @ f/5.0, ISO 200

Objektive und Zubehör sind eine weitere wichtige Komponente beim Fotografieren. Welche Sony Objektive haben Sie für Ihren ersten Test verwendet und warum?

Auf meine Tour mit der Alpha 6700 habe ich drei mir vertraute Objektive mitgenommen: das FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS, das FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS und das FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II. In der Tierfotografie hat man es oft mit Motiven zu tun, an die man nur schwer herankommt. Daher ist es unglaublich wichtig, die richtigen Objektive dabei zu haben – man muss für jede Situation gerüstet sein. Ich persönlich nehme gerne Vollformatobjektive, da sie mir eine größere Reichweite bieten und ich mein Motiv möglichst nah heranbekommen muss.

Das FE 200-600mm f/5.6-6.3 G eignet sich perfekt für Nahaufnahmen von weit entfernten Tieren. Da es sich um ein Vollformatobjektiv handelt, bietet es eine Reichweite, die 300–900 mm entspricht – perfekt, um Vögel zu fotografieren, die fliegen oder sich an Orten aufhalten, an die man nicht herankommt. So kann ich sie in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört aus der Entfernung fotografieren.

Außerdem hatte ich die Möglichkeit, das neue FE 70-200mm f/4 Macro G OSS II zu testen. Diese Kombination war einfach genial. Das Objektiv ist leicht und bietet dennoch eine 105–300 mm entsprechende Reichweite. Die perfekte Ausrüstung für eine Tagestour: Man ist mit leichtem Gepäck unterwegs, ohne Kompromisse bei der Bildqualität eingehen zu müssen.

papageitaucher im flug mit fisch im schnabel © Gustav Kiburg | Sony α6700 + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/2500s @ f/5.6, ISO 640

Welchen Rat würden Sie Fotografen geben, die Sie und Ihre Arbeit bewundern?

Mein Rat ist, sich mit seiner Kamera richtig vertraut zu machen, bevor man mit dem Anspruch loszieht, spektakuläre Aufnahmen zu machen. Die Alpha 6700 hat für viele Reise- und Tierfotografen die ideale Größe, doch man muss sie erst einmal kennenlernen und ein wenig üben, um das Beste aus ihr herausholen zu können. Diejenigen, die bereits eine Sony Kamera besitzen, werden sich direkt zurechtfinden.

vogel mit ausgebreiteten flügeln in der luft © Gustav Kiburg | Sony α6700 + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/3200s @ f/5.6, ISO 1000

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